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Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

Ein Thema von stahli · begonnen am 14. Dez 2011 · letzter Beitrag vom 21. Jan 2012
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jobo

Registriert seit: 29. Nov 2010
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Delphi 2010 Enterprise
 
#11

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 14. Dez 2011, 22:50
Jedem Admin rollen sich jetzt die Zehennägel hoch, wenn sie an die Installationund Wartung von Oracle denken.
Nun, das halte ich für stark übertrieben, auch wenn ich glaube, dass es solche Admins gibt. Ich arbeite (Entwicklung) und administriere Oracle DB seit Jahren, einige von denen laufen auch seit Jahren ununterbrochen- sowohl in der Entwicklung als auch bei Kunden. Ich wills auch nicht unnötig breittreten, es gehört nicht zur Frage des TE, ich verdien nichts dran und Oracle stirbt ohne diese 15 User Lizenz auch nicht.


Multithier/
da hieß es: Nein, ich wäre ja nicht zertifiziert.
Ich halte das Argument Zertifizierung zwar für etwas falsch angesetzt, münzt man es allerdings auf Multithier, bist Du dann bei 2 (fehlenden) Zertifizierungen.
Das zeigt m.E. ziemlich deutlich, dass man es mit einer steigenden Komplexität in Umsetzung und Konfiguration zu tun hat und die ist vermutlich nicht mal linear.
Das ist bestimmt nicht dramatisch, ist ja sozusagen normal, die Frage ist nur, ob der Bedarf von 15 hausinternen Anwendern diesen Aufwand rechtfertigt. Den architektonischen Sexappeal der Anwendung dürften die wenigsten Nutzer zu schätzen wissen.
Gruß, Jo
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bernhard_LA

Registriert seit: 8. Jun 2009
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#12

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 15. Dez 2011, 07:28
ist ADO abgekündigt ??? wo steht das denn ?? wir potieren gerade von ZEOS nach ADO
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Benutzerbild von Bernhard Geyer
Bernhard Geyer

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#13

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 15. Dez 2011, 08:03
ist ADO abgekündigt ??? wo steht das denn ?? wir potieren gerade von ZEOS nach ADO
z.B. hier: http://social.msdn.microsoft.com/For...2-34044d5ef396
Windows Vista - Eine neue Erfahrung in Fehlern.
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bernhard_LA

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#14

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 15. Dez 2011, 09:42
unter dem Link von oben findet dann man
..... Summa Summarum sollte man heute neue Entwicklungen den ADO.NET Sql Client
oder den SQL Server Native Client ODBC Treiber einsetzen.
Altanwendungen haben durch den längeren Horizont (7 Jahre) eine größere Gnadenfrist....



soll ich dann heute nicht mehr mit dbgo / ADO entwickeln weil dieses Thema mittelfristig nicht mehr unterstützt wird
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mkinzler
(Moderator)

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#15

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 15. Dez 2011, 09:50
Ja. Obwohl. man hat ja versucht mit ADO von ODBC wegzukommen und rät nun wieder zur Ur-Alt Technik ODBC. Vielleicht sieht man es in Redmond in 2 Jahren wieder anders und setzt wieder auf ADO oder was ganz neues.
Markus Kinzler
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Lemmy

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#16

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 15. Dez 2011, 09:54
Was für einen Sinn macht es eine Umstellung auf ein Produkt zu machen, das abgekündigt ist? Außer das Projekt würde in 6-7 Jahren eh eingestellt.... ansonsten würde das jetzt noch stoppen so lange nicht viel Arbeit rein geflossen ist....

@Stahli: Nutze ORM wenn Du darin schon Erfahrung hast, oder wenn Du die Zeit bekommst dich damit zu befassen (und lern bitte nicht gleich an dem Projekt, sondern setz erst mal einen Prototyp um, mit dem du ein paar wenige zentrale Funktionen die deine Anwender zwingend brauchen, testen kannst wie man das mit dem ORM umsetzt.

Firebird reicht für diese Menge an Daten und Anwendern locker aus. Somit stellst Du dir bei dir in der Abteilung einen kleinen Server incl. USV hin, dann brauchst Du die IT-Abteilung nicht einzubinden (wenn Du diese Freiheit hast).

Wenn es sehr schnell gehen soll: Schau dir mal die IBDAC an, die bieten einen BDE-WIzard an, mit dem kannst Du die Anwendung sehr schnell umstellen, allerdings musst Du diese dann noch optimieren (was Zeit kostet).

Weiterhin solltest Du dir Gedanken machen, wenn Du schon umstellst ob dein Datenbankmodell noch zur Aufgabenstellung passt. Wenn nicht - nutze die Chance einer gründlichen Überarbeitung....

Grüße
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Bernhard Geyer

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#17

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 15. Dez 2011, 10:02
Ja. Obwohl. man hat ja versucht mit ADO von ODBC wegzukommen und rät nun wieder zur Ur-Alt Technik ODBC. Vielleicht sieht man es in Redmond in 2 Jahren wieder anders und setzt wieder auf ADO oder was ganz neues.
Mit entsprechender Kapslung dürfte der Technologiewechsel implementierungstechnisch wenige Aufwand verursachen.
Unser ADO-MSSQL-Interface ist ca. 2500 Zeilen lang. Dürfte sich also in Grenzen halten das zu wechseln.

ich würde die üblichen 3th-Party-Komponenten Verdächtigen (DevArt und Co.) fragen was sie da anbieten werden. Wenn diese den technologiewechsel im Hintegrund transparent gestalten wären die Kosten der Kompos mehr als Kostenneutral diese zu verwenden.
Windows Vista - Eine neue Erfahrung in Fehlern.
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bernhard_LA

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Delphi XE5 Enterprise
 
#18

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 15. Dez 2011, 10:24
dann wird mein Code ja noch Schrottiger

Delphi-Quellcode:

{$IF DEFINED(ZEOS)}
{$DEFINE USEDATABASE}

{$ELSEIF DEFINED(BDE)}
{$DEFINE USEDATABASENOSERVER}
{$DEFINE USEDATABASE}

{$ELSEIF DEFINED(ADO)}
{$DEFINE USEDATABASESQL}
{$DEFINE USEDATABASE}

{$ELSEIF DEFINED(DBEXPRESS)}
{$DEFINE USEDATABASESQL}
{$DEFINE USEDATABASE}

{$ELSE}
{$DEFINE NODATABASE}    // Flag for Code without need for DB Interface
{$IFEND}

mit jedem Windows Wechsel gibt es dann ein paar $ELSEIF mehr im Code und jede Menge neue Probleme und Bugs
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jobo

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935 Beiträge
 
Delphi 2010 Enterprise
 
#19

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 16. Dez 2011, 07:44
OT

keinen plan hatte was jetzt für ein NET-Client installiert ist und welche TNS-Datei nur wirklich gezogen wird
Nebenbei
Man kann das als Stärke oder Schwäche sehen, Oracle bietet allein dutzende Entwicklertools, alle können autark, nebeneinander auf einem System installiert sein. Das gleiche gilt für Datenbanken und andere Serverprodukte. Das ist natürlich nicht unbedingt übersichtlich.
Komfortable und robuste UI, gerade bei Installation, sind aber wirklich nicht Oracles Stärke. Da könnten sie sich mal ne Scheibe von MS abschneiden. M.E. merkt man bei Oracle Produkten sofort, wenn sie "ihre" Unix/Solaris Welt verlassen und das fängt ja schon auf der x86 Client Installation an.

Zu TNS
Dazu kann ich Entwickler und Admins nur empfehlen, TNSPING zu verwenden, seit Version 9 oder so, zeigt es nicht nur an, dass es irgendwo auf der DB ankommt, sondern auch welche Config Datei es dazu verwendet. Damit kostet es eine Sekunde rauszufinden, wo der Hase läuft.

Wem das zu anstrengend ist, der kann seit Version 10 Easy Connect nehmen. Hier wird der komplette Zugang im Connection String definiert, ähnlich wie bei JDBC URL, keine Konfigdateien.
Gruß, Jo
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Bernhard Geyer

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Delphi XE2 Professional
 
#20

AW: Grundsatzfrage zu Datenbankprojekt

  Alt 16. Dez 2011, 08:12
... alle können autark, nebeneinander auf einem System installiert sein.
Eigentlich nicht. Oder schon mal geschafft den 32 und 64-Bit Client parallel und ohne weitere "Tricks" (Instant Client) parallel lauffähig installiert zu haben.

Dazu kann ich Entwickler und Admins nur empfehlen, TNSPING zu verwenden, seit Version 9 oder so, zeigt es nicht nur an, dass es irgendwo auf der DB ankommt, sondern auch welche Config Datei es dazu verwendet. Damit kostet es eine Sekunde rauszufinden, wo der Hase läuft.
Ist jetzt nicht mehr nötig. Haben und in der App integrierte "Systeminfo-Tool" entsprechend erweitert das es die ganzen Oracle-Relevanten Infos auch liefert. Und zwar über die verwendete Oracle-Delphi-Komponente so das wir die gleichen Infos haben welche die Komponente letztendlich verwendet.

Wem das zu anstrengend ist, der kann seit Version 10 Easy Connect nehmen. Hier wird der komplette Zugang im Connection String definiert, ähnlich wie bei JDBC URL, keine Konfigdateien.[/QUOTE]Unterstützt das auch 100% alle Feature der Konfigdatei? Ansonsten wäre es eine Möglichkeit wenn die Zugriffskompos das unterstützen.
Windows Vista - Eine neue Erfahrung in Fehlern.
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