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Re: Ist Delphi wirklich tot.
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P.S.: Nicht das ich gegen .Net wäre (finde es sogar ganz nett *g*), aber Aussagen wie "Delphi wird sterben" oder "Zug abgefahren" halte ich eindeutig für unangebracht. |
Re: Ist Delphi wirklich tot.
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Gerd |
Re: Ist Delphi wirklich tot.
Ich weiß, dass Vergleiche dazu neigen zu hinken. aber auch die Dampfmaschine ist bewährt. Sie hat 150 Jahre zuverlässig ihen Dienst geatn. Nur wird sie den heutiegn Anforderungen nicht merh gerecht. Und so wird es auch in der It-Welt sein. Irgendwann werden native WQin32 Anwendungen einfach nicht mer den Anforderugen gerecht. Und zwar Anforderungen auf programmiertechnischer Ebene als auch wirtschaftlicher Ebene.
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Re: Ist Delphi wirklich tot.
Ich stimme dem auch zu: Entweder Borland/DTG baut eine anständige Delphi.Net-IDE (und entwickelt Sprachelemente für Delphi, mit denen man anständig für .Net programmieren kann), oder Delphi (inklusive C++) ist tot, sobald Win32 tot ist.
Denn außer Win32 kann man mit Delphi im Moment nichts vernünftiges machen. @Hansa: Wenn ich irgendwoher eine umfassende Ausbildung fürs .Net-Framework kriegen würde (was geht, was geht nicht, wofür gibts fertige Lösungen/Komponenten etc.), würde ich neue Projekte nur noch in .Net anfangen. Ich glaube nicht, dass .Net sich irgendwann im Sande verläuft. |
Re: Ist Delphi wirklich tot.
Ich mache gerade ein Ausbildung zum Fachinformatiker. Imlaufe unserer schulischen Ausbildung werden wir uns mit Java und C# beschäftigen. Da hab eich das kalte Grausen bekommen. Denn es bedeutet, dass diejenigen, die ich noch nicht mit Programmieren beschäftigt haben, nie lernen werden, was ein zeiger ist bzw. dass man auch irgendwann mal seinen Speicher wieder freigeben sollte, wenn man ihn zuvor irgendwo reserviert hat. Wie sollen die je ein Projekt vernünftig warten können, welches in einer Sprache geschrieben wurde, die keine GarbageCollection kennt und noch mit Zeigern arbeitet? Ok, das kann man sich schnell selber bei bringen, aber es war nur ein Bespiel.
Ich bin auch der Meinung, dass das eigentlich nicht sein dürfte, denn es sin für mich essentielle Grundlagen einer Programmiersprache. Alles andere baut darauf auf auch Programmiersprachen mit GarbageCollection und Zeigern. |
Re: Ist Delphi wirklich tot.
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Es gibt für Delphi genau 2 Zielgruppen: 1.) Entwickler, die von einer alten Delphi-Version aufrüsten um ein altes Projekt weiterzupflegen. Diese lockt man mit Win/32 und Win/64 Features hinter dem Ofen hervor. 2.) Entwickler, die ein neues Projekt anfangen wollen und dafür Delphi als Programmiersprache gewählt haben. (C#, C++ - Entwickler nehmen VS, Delphi.NET wird im Moment nicht mehr angefangen weil es hinterherhinkt). Aber nur wenn JETZT genug 2er da sind können diese in 2-3 Jahren zu 1ern werden. Und nur wenn 2er und 1er in ausreichender Zahl da sind, hat die Delphi IDE genug Umsatz um eine Weiterentwicklung zu rechtfertigen. Sonst ist die Kundenanzahl später irgendwann auf die Weiterpfleger beschränkt und deren Anzahl wird im Nativen Beriech zwangsläufig zurückgehen und damit fehlt die Kundenbasis und Delphi wird aus wirtschaftlichen Gründen eingestampft. |
Re: Ist Delphi wirklich tot.
@Luckie: Da hast du recht. Aber wer kann heute noch sein Auto selbst reparieren bzw. kann genau sagen, wie ein Ottomotor funktioniert? Eigentlich die fundamentale Grundlage für jedes Auto...
Ich gebe dir absolut recht, man sollte das können. Fakt wird aber sein, man wird es im Regelfall nicht mehr brauchen. Das können dann nur die Leute, die sich noch mit nativer Programmierung beschäftigen (müssen), z.B. OS-Coder. @Phoenix: Full Ack. |
Re: Ist Delphi wirklich tot.
@DGL-luke: Ich will es auch gar nicht können als Endanwender. Aber ein Automechniker sollte noch einen Otto-Motor reparieren können, der nicht von dutzenden elektronischen Schaltkreisen geregelt wird. Und nicht dass der mir dann sagt: "Da kann ich die Zündung icht einstellen, der Motor hat keinen USB-Anschloss für meinen Laptop."
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Re: Ist Delphi wirklich tot.
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Hier haben wir es mit einem speziellen Fall des "Schweizer-Bergdorf-Syndroms"[1] zu tun. Wenn ein Delphianer nur mit Delphianern zu tun hat, und gerade unter dieser kleinen Minderheit die .net Adoption extrem gering ist, dürfte es klar sein, dass derjenige denkt, es würde kaum einer .Net benutzen. Heck, die in dem Schweizer Bergdorf dachten wohl auch es gibt keine mehr, die Deutsch sprechen, also erfanden sie ihren eigenen Kauderwelsch. Obwohl doch nur 2 Hügel weiter das nächste Dorf war... Warum denken viele Delphianer .Net sei nix für sie? Sie haben mit Delphi und der VCL ein relativ produktives System, relativ zu dem Gemorkel was MS früher in seine IDEs gestopft hat. Außerdem ist das Durchschnittsalter unter den Delphianern mittlerweile doch etwas höher (ich erinnere mich vage an 40+ Jahre), ab einem gewissen Alter lässt die Lust sich mit neuen Technologien zu befassen nach. Das ist nicht persönlich an einzelne Threadteilnehmer hier gerichtet, einfach ein wenig Pseudostatistik um die geringe .Net Adoption zu erklären. Es gibt auch weitere Hindernisse, die alteingesessenen, GUI-bezogenen Delphi-Hasen Probleme in .Net macht. ADO.Net/DataBinding ist für mehrschichtige Anwendungen gedacht, alte 2-Tier-Anwendungen sind nur umständlich möglich. Außerdem ist diese "Connection uff'n Form ziehen"-Herangehensweise in .Net ebenfalls (IMHO absichtlich) umständlicher. Und nun kommen wir zum traurigen Hauptgrund warum die meisten Delphianer .Net für unnütz halten: Sie waren so naiv und haben Delphi.Net benutzt um daran die Produktivität von .Net zu beurteilen. Oder haben einfach nicht akzeptiert, dass sie Newbies sind, was diese neue Plattform betrifft um kurz darauf aufzugeben, in der Meinung .Net wäre zu kompliziert. News Flash: Selbst die .Net Geeks waren bis vor kurzem Noobs in .Net. In mancher Hinsicht sind wir das immer noch: Wer konnte in den paar Jährchen die enorme BCL/FCL so gut kennen lernen, wie es mit der ... übersichtlichen ... RTL/VCL der Fall war? Wäre Delphi.Net nicht so peinlich unfähig, würden IMHO viel mehr Delphianer .Net benutzen. ;) Ich glaube der Zug ist bereits abgefahren. Die Frage ist nur ob DTG innerhalb kürzester Zeit den nächsten erwischen soll, oder ob sie sich auf native Entwicklung fokussieren sollten. Unter .Net ist eine Sprache nur ein Sprache. Steht dir die Sprache mit ihren witzlosen Einschränkungen oder durch mangelnde Unterstützung vorhandener Technologien im Weg, nimmt man die nächste. So einfach ist das. Wie viele .Net-Devs hier benutzen denn tatsächlich Delphi.Net? Wie viele C#/Chrome? DTG muss etwas schaffen, dass den Kauf ihrer immer teurer werdenden IDE rechtfertigt. Delphi.Net ist das sicherlich nicht, C# ist es auch nicht. Das ist selbst in der kostenlosen C#X-Edition besser und komfortabler implementiert als im BDS. Es bleiben also nur noch native Delphi und BCB. Dummerweise gibt es von beiden keinen Win64 Support. Wer also seine Produkte in 64Bit-Services integrieren muss kann Delphi gar nicht mehr benutzen. Und das für mindestens 2 Jahre! Autsch! Ohne die Ressourcen, die sinnlos für einen gescheiterten .Net-Feldzug verschwendet werden, dürfte es schwierig sein das bereitzustellen was für den Großteil[2] der Delphianer jetzt oder in absehrbarer Zukunft wichtig wird: Win64 und eine komplette Unicode RTL (VCL gibt's mit TNT, ist also nicht sooo wichtig) meine 2¢ zu dem Thema [1]dämliche Eigenkreation, aber ich hoffe man erkennt worauf ich hinaus will. ;) [2]Dass .Net für die meisten Delphianer anscheinend kein Thema ist haben wir doch schon bemerkt, oder? :zwinker: Nachtrag: Solange es "Delphi is dead" Threads gibt, scheint es Delphi doch ganz gut zu gehen. Delphis Wohlergehen hat sich bisher immer indirekt proportional zur DiD-Thread anzahl verhalten. :mrgreen: |
Re: Ist Delphi wirklich tot.
Für mich ist .NET einfach sinnlos, überzogen und viel schlechter, als eine Standardmäßige Anwendung.
1. Ich finde es schlecht, dass man immer das Framework haben muss. 2. Die normalen Anwendungen sind doppelt so schnell, wie .NET-Anwendungen, ein Skin mit .NET...unmöglich, weil es zu lange dauert! 3. Wieso sollte man Standards durch so einen lahmen und nicht ohne Grundlage laufenden Kram ersetzen. 4. Wir leben nicht in einem Dorf, sondern in einer Stadt, weil wir weiterdenken :zwinker: |
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