Delphi-PRAXiS
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-   -   Delphi RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi (https://www.delphipraxis.net/169841-rfid-lese-und-schreibgeraet-geeignet-fuer-delphi.html)

TheMiller 15. Aug 2012 09:48

RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Hallo,

ich habe die Suche schon bemüht, habe auch einige tolle/hilfreiche Threads gefunden. Doch leider sind sie etwas älter. Daher wollte ich die Frage nochmal stellen um auf Nummer sicher zu gehen.

Ich suche dezeit ein Lese- und Schreibgerät, mit dem ich über Delphi (wie auch immer) RFID Chips beschreiben und auslesen kann.

Diese Chips sollen später auch dazu dienen, sich in meinen Programmen anzumelden und auch vllt. mal Türen zu öffnen.

Könnt ihr mir da was empfehlen? Auf was muss ich achten?

Danke im Voraus

Morphie 15. Aug 2012 10:02

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Suchst du ein portables Gerät? Wenn nicht, würde ich einfach mal bei ebay oder so nach "NFC USB Reader / Writer" suchen...

Wenn du ein portables Gerät suchst, bist du ja mit Delphi auf Windows oder iOS / OSX angewiesen.
Eine (unvollständige) Liste von portablen Geräten findest du bei Wikipedia

Da bleibt also wahrscheinlich nur das iPhone übrig... (iOS mit Firemonkey)
Ob du mit FireMonkey allerdings auf das NFC-Modul zugreifen kannst, weiß ich nicht.

Mehr Auswahl hättest du bei Androiden. Da kannst du aber bislang noch nichts mit Delphi entwickeln. Da wäre Cooper wohl die Alternative, wenn du bei Object-Pascal bleiben willst.

Bummi 15. Aug 2012 10:05

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Für einen Kunden verwenden wir OBID von Feig.
Hier gibt es verschiedene Schnittstellengeräte per Seriell oder auch per DLL mit Delphi Units. Bisherig(10 Jahre) nur gute Erfahrungen.

Furtbichler 15. Aug 2012 10:15

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Es gibt massenhaft Anbieter von RFID-Geräten zum Lesen und schreiben. Entscheidend ist die Schnittstelle, also USB, TCP, RS232, RS485, Profibus etc. Hier solltest Du eine Vorauswahl treffen.

Brooks bietet RFID Geräte, die per TCP oder RS232 anzusteuern sind. Die lassen eigentlich keine Wünsche offen.

Ich habe auch schon mit USB RFID-Readern gearbeitet, komm aber gerade nicht auf den Namen (schreiben ging eh nicht).

Bei einem meiner Kunden wurden diverse Geräte geprüft und letztendlich ist man bei Brooks hängengeblieben, nicht zuletzt wegen der Qualität, dem Support und der ausgereiften Schnittstelle.

Dieser Kunde verwendet allerdings fast ausschließlich die Lesefunktion, denn jeder RFID-Tag ist schon mit einer eindeutigen Nummer ausgestattet. Nur wenn Du Nutzdaten auf den Chip schreiben willst (sog. Querkommunikation), dann benötigst Du einen Writer.

Wenn Du auf einer 24/7 Datenbankumgebung aufbauen kannst, benötigst Du imho die Querkommunikation, also die Schreibfunktion nicht. Es wäre auch sicherer, keine Nutzdaten auf den Chip zu schreiben, denn das kann ja jeder (ok, der einen Writer hat).

Außerdem dauert das Beschreiben eines Chips durchaus ettliche Sekunden.

TheMiller 15. Aug 2012 10:46

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Vielen Dank für die Antworten.

Ich suche keine portablen R/W, sondern eher solche, die fest mit dem PC verbunden sind, USB ist da super.

Ich möchte keine Nutzdaten auf den Chip schreiben, sondern nur einmalig irgendwelche Daten. Ein System dazu muss ich mir noch ausdenken. Damit sollen sich die User dann im Delphi-Programm einloggen können. Eine MySQL-DB (24/7) steht tatsächlich dahinter.
Darüber hinaus möchte ich noch eine Kompatibilität haben, dass die User auch gleich echte Türschlösser mit dieser Karte öffnen können.
Da wird es beim Lesen denke ich mal auch Unterschiede zwischen den einzelnen Chips und Readern geben, oder sind die alle kompatibel?

Ich möchte also mit Delphi den Reader/Write irgendwie ansteuern können. Nutzdaten werden also nur einmalig beim "Anlegen eines Users" beschrieben (wenn überhaupt). Aber einen Writer hätte ich schon gerne.

Es würde mir auch reichen, wenn ich die Schreibfunktion nur durch deren Software benutzen kann und lesen dann im Delphi-Programm könnte. Wäre zwar nicht so toll, aber ok.

Sir Rufo 15. Aug 2012 10:53

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Jeder RFID-Tag hat von Haus aus eine eindeutige Nummer. Diese Nummer kannst du dann in deinem Programm oder wo auch immer mit einer Funktionalität verknüpfen.

Es ist absolut überflüssig (bei deinem Anforderungsprofil) etwas auf den Tag zu schreiben und unsicher wäre es zudem auch noch, denn darauf schreiben kann wohl jeder der ein Schreibgerät hat.
(das wurde auch alles von Furtbichler dargelegt :) )

TheMiller 15. Aug 2012 11:00

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Das ist schon richtig, das weiß ich soweit auch. Ich denke mir aber, bevor ich doppelt kaufe, hol ich mir gleich ein Schreibgerät (wenigstens eins). Für mein Anforderungsprofil reicht es. Das ist klar. Was ist aber, wenn ich das Profil erweitere? Diese Ideen sind halt gerade noch nur Ideen und keine durchdachten Konzepte.

Und auslesen/kopieren kann man die Karten immer. Von daher wird das ein Risiko bleiben.

Sir Rufo 15. Aug 2012 11:12

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
IMHO kann die eindeutige ID nicht geändert werden, denn die wird bei der Herstellung schon fest dort eingebracht.

TheMiller 15. Aug 2012 11:17

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Ok, das bedeutet, dass neben der ID noch Platz ist für benutzerdefinierte Daten? Natürlich kommt das auf den Chip an. Es gibt also einen beschreibbaren Bereich und einen "nur-lesen"-Bereich, in der die ID steckt.

Aus was muss ich achten, wenn ich die Karte auch für Türschlösser benutzen möchte? Auf die Frequenz? Oder auf noch andere Werte/Fähigkeiten?

Furtbichler 15. Aug 2012 11:36

AW: RFID Lese- und Schreibgerät, geeignet für Delphi
 
Nutzdaten musst Du nur raufschreiben, wenn die DB mal offline ist und Du trotzdem in deiner (nicht sicheren!) Umgebung auf die RFID-Funktionalität angewiesen bist. Wir haben das mal in einer Produktionsumgebung eingesetzt, wobei die Teile nur an bestimmten Maschinen eingesetzt werden dürfen. Also RFID auf so ein Teil und dann an der Maschine lesen und prüfen (RFID ist in einer Automatisierung besser lesbar als Barcode). Wenn nun die DB mal (wieder) offline ist (war ja nicht von uns :mrgreen:), dann muss trotzdem produziert werden. Also sind die Produktdaten (getackerte Hosenträger mit Gürtel) zusätzlich noch auf dem Chip gespeichert und die Maschine liest bei DB-Timeout die Daten direkt vom Chip/Transponder.

Du verwendest die ID bestimmt als eindeutigen Schlüssel in deiner DB, und da brauchst Du dann eben Schreibfunktion. Aber erkundige dich auch mal nach Schließsystemen, da weiss ich nicht, welche Lösungen es da gibt. kann mir aber vorstellen, das das Schließsystem per Kabel irgendwie mit dem PC verbunden ist und der dann sagt: "Dukümstürnütrein". Kann aber auch sein, das man die direkt mit dem RFID-Leser verbindet oder so ein Schließsystem ist gleich eine Kombi-Lösung, also RIFD-Leser und Schließzylinder in Einem.

Auf der anderen Seite, wenn also Reader/Writer auch nicht viel teurer ist als eine Nur-Lese-Lösung, würde ich natürlich gleich so ein Kombiteil nehmen und erstmal ne ordentliche API schreiben und rumprobieren.

Zur Info: Einige Leser triggern selbstständig und schicken Dir spontan eine ID, sobald sie einen Chip for die LinseAntenne kriegen, bei anderen kann/muss man den Leser explizit antriggern, z.B. über einen Sensor. Spontanes also eigentständiges Lesen ist praktisch, verbraucht aber Strom, da der Leser ja ständig sendet.


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