Delphi-PRAXiS
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jaenicke 26. Jul 2016 13:11

AW: Adblocker Pro & Contra
 
Zitat:

Zitat von dGeek (Beitrag 1343446)
Bestes Beispiel ist abload.de. Da kann man Bilder hochladen.

Solch eine Seite würde ich nie nutzen. Ein Bild angeklickt, das dort gehostet ist, und das reicht.

Wenn du so einen Link bekommst, und das Bild sehen möchtest, ist das natürlich blöd. ;-)

Ich würde demjenigen allerdings ein wenig auf die Füße steigen, wenn ich denjenigen kennen würde, wenn er mir so einen Link schickt. Und auf Bilder von fremden, die dort gehostet werden, kann ich sowieso verzichten. Wie jemand auf die Idee kommt auf solchen Seiten Bilder für andere bereitzustellen, werde ich wohl nie verstehen. Das ist doch pure Schikane. Es sei denn man bekommt dort eine Umsatzbeteiligung, was ich bezweifle, aber dann wäre es einfach nur Gier ohne Rücksicht auf Verluste.

Uwe Raabe 26. Jul 2016 13:49

AW: Adblocker Pro & Contra
 
Zitat:

Zitat von Headbucket (Beitrag 1343451)
Das Geschäftsmodell stützt sich dann natürlich hauptsächlich auf Werbung, Kooperationen und Produktplatzierungen. Natürlich alles deutlich gekennzeichnet!

Offensichtlich fällt das unter Kollateralschaden, rechtfertigt meiner Meinung aber nicht den gänzlichen Verzicht auf Adblocker aus Sicherheitsgründen. Ich habe wie gesagt kein Problem damit, für werbefreie Inhalte zu zahlen. Man muss es mir aber auch anbieten. Allerdings bliebe der Adblocker auch auf solchen Seiten erstmal an. Die Seite könnte ja gerade gehackt sein.

BUG 26. Jul 2016 14:09

AW: Adblocker Pro & Contra
 
Zitat:

Zitat von Headbucket (Beitrag 1343442)
Dann kann ich auch zur Kellnerin im Restaurant sagen, dass sie kein Gehalt beziehen muss, da sie eh den Großteil an Trinkgeld verdient

Ich denke der Vergleich ist falsch herum: das Grundgehalt der Kellnerin (individuelle Verträge) sollte schon so hoch sein, dass sie ohne Trinkgeld (Werbung) überleben kann ;)

Zitat:

Zitat von Headbucket (Beitrag 1343442)
Ich finde es z.B. ebenso nicht in Ordnung sich kostenlos Filme oder Serien im Internet anzuschauen oder kostenlos Musik herunterzuladen.

Anderseits habe ich den Eindruck, das es sich besser lebt, wenn man so etwas mit Positivität begegnet ("Danke für Anschauen. Kauf vielleicht ein T-Shirt um mich zu unterstützen, wenn du Werbung blockst und Geld über hast.", usw.). Im Endeffekt ist ein Person von der du 5€ bekommst sooo viele verpasste Werbeeinblendungen wert.

p80286 27. Jul 2016 16:32

AW: Adblocker Pro & Contra
 
"Auf was für Seiten treibt Ihr Euch herum?"
Gute Frage, auf Spiegel.de oder chip.de verrutscht und da gab es auf einmal offene Seiten, da frage ich mich, was haben die mit seriös zu tun? Auch bei den hier angegebenen Links landet man (warum auch immer) manchmal auf wahrhaft obskuren Web-Seiten. Auffe Fiima kann ich mir das erlauben, da sitzen im Hintergrund ein paar Server, die unangenehme Inhalte vorher abfangen (hoffe ich).
Privat nutze ich einen AD-Blocker und wie schon erwähnt manche Seiten sind nicht wieder zu erkennen.

Wenn jemand seine Brötchen mit Werbung verdient, sollte er sich sowohl die Inhalte als auch und auch vor allem das Umfeld genau aussuchen. Wer für die Caritas werben möchte sollte dies tunlichst nicht an den Stränden des Mittelmeeres machen. Selbst seriöse Inhalte vorkommen in der Gesellschaft von gepanschten Parfüms, Zigaretten zweifelhafter Herkunft und Herren deren Wortschatz aus zwei Wörtern mit max. 5 Buchstaben besteht, zur Belästigung.

Ich war gerade auf der Duden-Seite, gut die Hälfte des Bildschirms ist mit Verbraucherinformation belegt. Gut, der Duden will auch von etwas leben, aber ich werde beim nächsten Mal wieder das gedruckte Exemplar bemühen oder aber eine Wörterbuchseite, auf der die Werbung nicht so aufdringlich ist.

Gruß
K-H

Der schöne Günther 27. Jul 2016 16:59

AW: Adblocker Pro & Contra
 
Zitat:

Zitat von p80286 (Beitrag 1343592)
sollte er sich sowohl die Inhalte als auch und auch vor allem das Umfeld genau aussuchen

Kann man das denn überhaupt?

Ich kenne mich damit kein Stück aus, ich denke doch mal, Google hat hier das Monopol und kann auf den Seiten mehr oder weniger durchdrücken was es möchte. Entweder man nimmt an was man bewerben "darf" oder man hat nicht einmal das.

So stelle ich mir das vor, Ahnung habe ich keine.

p80286 27. Jul 2016 18:59

AW: Adblocker Pro & Contra
 
Nunja wenn so ein großer wie BMW oder Mercedes oder... werben möchte, dann wird eine Agentur beauftragt, die erstellt dann die Bilder und das Filmchen und sagt dann wir stellen uns daß so vor Zielgruppenselektive Präsentation.
Die Autofirma nickt und dann wird versucht in Fernsehsendungen/Printmedien/Internetseiten die Männer besuchen, die Werbung für den neuesten 3Liter V8 unter zu bringen.
(und da oft auch die Dame des Hauses darüber entscheidet was als 1,2,3 Wagen gekauft wird versucht man es auch mit Medien, die Kauffreudige weibliche Wesen ansprechen)

Alle diese Medien(Betreiber) tun das nicht aus Menschenfreundlichkeit sondern lassen sich diese Präsentation bezahlen.
Und hier kommt z.B. Google ins Spiel. Zum einen wird hier in den Suchergebnissen ein Hinweis auf das neueste Produkt lanciert, die Webseite des Herstellers natürlich an prominenter Stelle, und via Youtube kann diese Werbung dann auch an ein Video über die 24Stunden von Le Mans gekoppelt werden.
Wenn Du ein entsprechend gutes Video Produziert hast, solltest Du einen Vertrag mit Youtube haben, der Dir einen Anteil an den Werbeeinnahmen sichert.

Soweit die grobe Übersicht.

Konkret gibt es n! Möglichkeiten dies auszugestalten. In den Anfängen des Privatradios soll es am Bodensee einen (Piraten)Sender gegeben haben, dessen Hit die Musikzusammenstellungen der Hörer waren. Das hat der Örtliche Baumarkt und der Metzger genutzt und der Sender hatte Werbeeinnahmen. Von diesem Kuchen wollten die Musikzusammensteller auch etwas ab haben, aber der Sender(chef) meinte das Geld stünde nur ihm zu da er schließlich sendete. Daraufhin gab es keine Zusammenstellung mehr, keine Werbeeinnahmen mehr und keinen Sender mehr.
(Die Geschichte hab ich noch aus meiner BWL-Zeit, leider keine Quellenangabe)

Mit anderen Worten wenn Du als "Werbeverursacher" dafür zahlst, daß Deine Werbung publiziert wird, dann hast Du auch die Möglichkeit Dir auszusuchen Wo. Wenn Du und der Publizierer unter der "Zielgruppenrelevanten Altersklasse" etwa vollständig anderes verstehen, dann ist das nicht so gut:stupid:

Gruß
K-H

jaenicke 28. Jul 2016 07:18

AW: Adblocker Pro & Contra
 
Zitat:

Zitat von p80286 (Beitrag 1343592)
Ich war gerade auf der Duden-Seite, gut die Hälfte des Bildschirms ist mit Verbraucherinformation belegt.

Da war ich schon ewig nicht mehr, aber die Seite sieht echt schlimm aus so, das stimmt. Für mich ein Grund diese nie wieder zu besuchen.

Und wie fast immer gibt es für solche unseriös gestalteten Seiten auch deutlich bessere Alternativen:
https://de.wiktionary.org/wiki/Alternative
Keine Werbung, deutlich mehr Informationen, ...

Medium 28. Jul 2016 09:37

AW: Adblocker Pro & Contra
 
Zitat:

Zitat von Headbucket (Beitrag 1343451)
Das Geschäftsmodell stützt sich dann natürlich hauptsächlich auf Werbung, Kooperationen und Produktplatzierungen. Natürlich alles deutlich gekennzeichnet!

Gerade im Bereich Social-Media/YouTube/Podcasts haben sich direkte Sponsoringverträge und Produktplatzierungen etabliert, und praktisch alle Content-Producer die ich gerne sehe, verpacken diese Dinge so unterhaltsam und ehrlich, dass ich üüüberhaput kein Problem damit habe. Dabei habe ich mittlerweile einen solchen tiefgehenden Hass gegen Werbung, dass ich nichts mehr im Haus habe, was mit das Anschauen konventionellen TVs ermöglicht. Ich halt die Scheisse da einfach nicht mehr aus, inkl. der gefühlten 50% Werbung die da läuft. Radio muss ich im Auto sofort leise drehen wenn Werbung kommt um nicht aggressiv zu werden. Aber Sponsoring und witzig vorgetragene Werbung finde ich voll okay!
Und während ich bewusst versuche Marken zu meiden, die ich jemals via Werbung wahrgenommen habe (geht natürlich nicht immer, ist auch nicht immer schlau, aber weitgehend!), überlege ich im Moment ernsthaft einen Audible-Account zu machen, Backups mit Backblaze einzurichten, und bin fast etwas sauer, dass Harrys in Deutschland produziert, dort hin aber nicht liefert. Alles die Schuld des Hello Internet Podcasts :)
Ich bin auch Patreon für meine Lieblingskanäle, und von dem was ich zumindest über die etwas größeren weiß, macht dieser Weg weit über 70% der Einnahmen aus. Die eigentliche Werbung über YouTube selbst scheint bei den meisten im Rauschen zu verschwinden, <5%. Und wenn selbst so manches Twitter-Püppchen bis zu $2000 einheimsen kann für ein Foto am Strand mit dem neusten Outfit von XYZ, scheint mit Produktplatzierung ein gutes Modell zu sein. Auf technischen Kanälen finde ich die sogenannten "Paid Reviews" auch teilweise interessant - und zwar dann, wenn das Review trotz des Sponsorings dennoch ehrlich ausfällt. EEVblog macht das z.B. ganz gut.

Und da liegt vermutlich auch der Kern dann: Werbung die erträglich ist, wird von den Produzenten der jeweiligen Inhalte explizit betreut und teilweise auch ausgestaltet. Und der Produzent ist sich darüber im Klaren, dass wenn es zu arg wird, er seine Konsumenten verlieren wird. Oftmals schneller und nachhaltiger als finanziell verkraftbar. Und schon ist Werbung ein faires Miteinander, und nicht mehr dieses aufdringliche "In-Your-Face", das generische Werbemethoden praktizieren. Ein No-Bullshit Ansatz, und schon sind alle damit einverstanden. Wer hätte das gedacht?

Fazit: Mein AdBlock bleibt ebenfalls an. Alleine schon, weil ich keine Ahnung habe auf was für Seiten ich am Ende so lande wenn ich mal etwas via Google suche. Auf diesem Weg habe ich mir auch schon mal meinen privaten PC mit einem tollen "Bezahle um deine Daten wieder zu entschlüsseln"-Virus verseucht, und seit dem habe ich (weil ich doof genug war diese Dinge zu nicht zu backuppen) von der Zeit bis zu meinem 28. Lebensjahr keine Fotos mehr und nichts mehr von meiner mal gemachten Musik als Jugendlicher. Das. Tat. WEH! (Jetzt habe ich ein NAS mit Backups, das könnt ihr mal glauben.)

dGeek 28. Jul 2016 09:46

AW: Adblocker Pro & Contra
 
AdBlocker in Verbindung mit NoScript kann ich nur empfehlen.

Ich habe ebenfalls schon einige Daten wegen sowas verloren. Seitdem geht Sicherheit definitiv vor. Und wer Werbung als seine quasi einzige Einnahmequelle sieht, sollte sein Geschäftsmodell noch einmal überdenken.

user0815 28. Jul 2016 14:02

AW: Adblocker Pro & Contra
 
Pro Adblocker !!!

Ohne geht gar nicht.
Nutze mehrere Browser & habe nur bei Chrome (Hauptbrowser) den Adblocker. Die anderen werden meistens nur zu Test Zwecken genutzt.
Man muss ja nur mal die Seite vom Spiegel mit und ohne Blocker öffnen, alleine die Ladezeit ohne (Cache vorher löschen).

Im TV wird bei einsetzender Werbung gezappt.
Radio, als Sender einen ohne Werbung gewählt.

Ich mag keine Werbung.


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