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mkinzler
(Moderator)

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Delphi 10.2 Tokyo Enterprise
 
#36

AW: Delphi: Was macht ihr damit?

  Alt 6. Jan 2011, 11:11
Zitat:
Grober Unsinn, aber das wußtest du vermutlich schon beim Schreiben. Wo abstrahiert ein Assembler etwas? Wenn ich einem Befehl einen symbolischen Namen gebe oder Variablennamen erlaube, wird danach der Code trotzdem noch 1:1 in Maschinencode umgesetzt. Keinerlei Abstraktion. Besser wird's erst mit einem Macro-Assembler.
Deshalb auch der Smiley. Und ich meinte eigentlich einen Makroassembler.

Der Vorteil von Tools wie Delphi ist, dass man mit ihnen ohne tiefere Kenntnisse "funktionierende" Programme entwickeln kann. Wie so oft ist das auch genau das Problem, es wird sich nicht genügend um ein fundiertes Grundlagenwissen gekümmert. ( Was man auch vermehrt bei Fragen hier im Forum sieht).

Zitat:
Aber seien wir doch mal ehrlich miteinander, trotz der offensichtlichen, nahezu ideologischen, Gräben:
Ich glaube diese existieren nicht wirklich.

Zitat:
Metaphorisch (und stark vereinfacht) könnte man feststellen:
Software wird an 10 Tagen geplant (meist garnicht), an 10 Tagen entwickelt, 10 Tage debuggt (wenn die Planung zu kurz kam) - dann aber 10.000 Tage lang gewartet.
Leider ja. Überspitzt passen hier Detlefs ehemalige/aktuelle Signaturen:
Zitat:
Prrogramm kompliiert -> Ausliefern (sinngemäss)
;
Zitat:
Wenn Dein Programm nicht macht, was es soll, nenn es einfach "Version 1.0" :green:
Zitat:
Du siehst vielleicht, daß du meinen Kommentar, der zwar im Speziellen auf die verführerische Methodik in Delphi abzielte, jedoch nicht nur auf Delphi, vielleicht als etwas etwas zu Anti-Delphi gesehen und zu persönlich genommen hast
Wenn du meinst, ich hätte das persönlich genommen, bist du es der hier irrt. Den grundlegenden Tenor deinerr Kritik teile ich ja; sehe das aber noch weniger als Problem der Sprache, als ein Problem der Einstellung der Entwickler bzw. einem System, dass diese zu dieser Einstellung anleitet.

Zitat:
Aber irgendwie scheint es fast immer als "persönlicher Angriff" gewertet zu werden, wenn man Delphi und wie es sich entwickelt (hat) kritisiert. Und das obwohl die meisten hier im Forum an der Weiterentwicklung von Delphi keinerlei persönlichen Anteil hatten (mir fällt nur Phoenix in Sachen Prism ein). Irgendwie paßt diese meine Antwort wohl auch besser in das 'Ist Delphi am "Ende"'-Thema.
Das Problem ist eher, dass es diese Threads in einer Regelmässigkeit kommen ( mit immer kürzeren Intervallen) ohne dass sich neue Fakten ergeben hätten (leider) und dass sie zu überhitzten Reaktionen führen, welche leider oft auch zu Kollateralschäden geführt haben.

Zitat:
Ich kann nur wiederholen was ich schon in einem anderem Thema vor kurzem schrieb: lernt mal ne neue Programmiersprache. Erweitert euren Horizont. Prinzip und Ergebnis sind ähnlich wie beim Erlernen einer natürlichen Sprache. Vielleicht - aber nur vielleicht - seht ihr dann die "Vorteile" von Delphi und die "Nachteile" aller anderen Sprachen/Tools auch weniger dogmatisch
Wissen und über den Tellerrand schauen schadet nie.
Markus Kinzler
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