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idefix2

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RAD-Studio 2009 Pro
 
#701

AW: Atomkraft und Demokratie (abgetrennt von Boykott von Amazon)

  Alt 5. Apr 2011, 21:52
Zitat:
Schau dir die Zahlen an, die ich gepostet habe. Diese waren nicht wertlos, sondern sollten die Energiesituation ohne AKWs erklären.
Ich habe mir jetzt die von Dir geposteten Zahlen noch einmal angeschaut. Wenn ich nicht völlig blind bin, betreffen die NUR den Stromimport. Und der hat ganz einfach NICHTS mit der inländischen Erzeugungskapazität zu tun hat, weil Strom importiert wird, wenn er billiger als Strom, derim Inland produziert würde. Deine Zahlen erklären also die Energiesituation ohne AKWs NICHT, insbesonders belegen sie nicht, dass zu wenig Kapazität da wäre.

Zitat:
Falsch. Es geht um Netzprobleme! Diese haben mit den Interessenvertretern der Atomkraft nichts zu tun. Energie ist genug da, ggf. in Frankreich mit 57 AKWs oder in Tschechien. Nur müssen wir die Energie zu uns bringen können.
Wenn wirklich Stromtransportprobleme drohen würden, würde es genüge, den Ferntransport von Strom etwas zu verteuern, und Schwupps würde lokal produzierter Strom konkurrenzfähiger werden und die Importzahlen würden ganz von selbst kleiner werden.

Zitat:
Ab gesehen davon -auch wenn ich mich widerhole- ist es für mich sinnleer, AKWs hier abzuschalten und dann aus Kerneregie aus dem Ausland zu setzen.
Ganz egal, woher jetzt kurzfristig die Energie kommt - damit ausreichend in alternative Energien, Stromspeicher, Smart Grids etc. investiert werden kann, müssen erst einmal die AKWs weg. Solange die, subventioniert von der Allgemeinheit, "billigen" Strom produzieren, haben die Alternativen keine Chance, sich durchzusetzen.

Zitat:
Dann gehen Arbeitsplätze verloren.
Das nächste Totschlagargument. Gähn.
Oha, da wird offensichtlich ein Witrschaftsexperte müde.
lol

Zitat:
Es geht um Arbeitsplätze aus energieintensiven Betrieben. Diese können nicht konkurrenzfähig bleiben, wenn die Energiekosten zu hoch werden oder vielleicht sogar Energie zeitweise komplett ausfällt.
Immer die gleiche Leier. Wenn die Kollektivverträge angehoben werden, werden die Unternehmen nicht konkurrenzfähig bleiben und Arbeitsplätze gehen verloren. Wenn neue, bessere Sozialstandards eingeführt werden sollen, werden die Unternehmen nicht konkurrenzfähig bleiben und Arbeitsplätze gehen verloren. Wenn AKWs abgeschaltet werden, werden die Unternehmen nicht konkurrenzfähig bleiben und Arbeitsplätze gehen verloren. Wenn Guttenberg bald nicht in die Politik zurückkehrt, werden die Unternehmen nicht konkurrenzfähig bleiben und Arbeitsplätze gehen verloren. Wenn die Menschen nicht schwarz-gelb wählen, werden die Unternehmen nicht konkurrenzfähig bleiben und Arbeitsplätze gehen verloren.