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Codehunter
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Delphi 10.2 Tokyo Professional
 
#1369

AW: Was nervt euch so, während der Programmierung oder so allgemein

  Alt 11. Jan 2013, 14:32
http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6vchen ... und Dein einziges Problem ist gefixt.
Bei uns heisst sowas Samowar. Sieht auch viel pompöser aus ^^ Nimmt aber leider auch viel Platz weg.
Also wenn ich mir in der Security Suite so den CPU-Verlauf der letzten Wochen anschaue, kann ich das bei mir ganz und gar nicht bestätigen.
Also Virenscanner & Co. sind ja Energieverschwendung auf höchstem Niveau. Die Algorithmen da drinnen werden ja nicht weniger komplex mit der Zeit während sich die Botnetz-Kiddies sich ihre Malware mit dem Baukastensystem zusammenklicken. Für jeden der Myriarden von Neuaufgüssen ein und der selben Malware wird ein weiteres Erkennungsmuster zum Virenscanner hinzugefügt. Die Amerikaner praktizieren ähnlich nutzloses an ihrer Südgrenze zu Mexiko: Weil man die Grenze als solches nicht dicht kriegt jagt man die Illegalen mit an Absurdität grenzendem Eifer im Inland.
Zumal ja die verschiedenen Kerne alle benutzt werden, so dass die Aufgaben schlicht schneller erledigt sind als wenn dies nur von einer alten Single oder Dual Core CPU auf 100% Auslastung erledigt würde...
Punkt für dich: Je schneller desto besser. Nur ist auch das relativ. Denn Ausführungsgeschwindigkeit ist ja nicht nur von der CPU abhängig sondern auch von der Komplexität des auszuführenden Programms und ganz am Ende (an die eigene Nase fass) von der Fähigkeit des Programmierers, effizienten Code zu bauen.
Nicht viel, aber es macht schon einen Unterschied, ob ich 10 Minuten für etwas brauche oder nur ein paar Sekunden. Ohne aktuelle CPUs, USB 3.0, SSDs, die Geschwindigkeit von Windows 7 oder 8, ... da dauert vieles schlicht deutlich länger. Und Zeit ist nun einmal Geld.
Für USB 3.0 seh ich gar nicht mal so die zwingende Notwendigkeit, eSATA tut das selbe und zwar besser. Aber gut, wenigstens ist der Anschluss rückwärtskompatibel ^^ Und die Geschwindigkeit von Windows 7... Denke man sich doch einfach mal, XP wäre das finale Windows gewesen. Das lief auch schon auf einem Rechner vor 10 Jahren flüssig und konnte alles praktische, das man unter normalen Umständen heute auch braucht. Außer natürlich 64 Bit, das geb ich zu. Aber sind nicht eben diese 64 Bit der wahre Grund, warum Windows heute viel schneller erscheint? Schließlich ist der Arbeitsspeicher nicht mehr auf 3 GB limitiert und so steht dem einzelnen Programm mehr zur Verfügung. Windows muss weniger auf HDD cachen und wirkt dadurch flüssiger.

In der Hinsicht waren die selten gebrauchten Windows Server 2003 Datacenter Edition interessant: Die konnten über PAE auch mit 32 Bit 16 GB RAM adressieren. Da zeigt sich nämlich, wo die vermeintliche Performance von Win 7 her kommt. Der XP-Kernel war zu vergleichbaren Leistungen fähig, nur eben mehr oder weniger marketing-taktisch begrenzt. Die 32-Bit-Versionen von Win 7 fühlen sich nämlich subjektiv auch nicht flotter an als XP.

Dass die Hardware in den letzten 10 Jahren enorme Fortschritte gemacht hat ist unbestritten. Ich werfe nur die Frage in den Raum, wofür wir diese Zugewinne an Performance und Kapazität seither genutzt haben und ob diese Nutzungen sinnvoll waren.