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kleinste Zahl in der Signifikanz

Ein Thema von Panthrax · begonnen am 15. Mär 2012 · letzter Beitrag vom 16. Mär 2012
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Seite 2 von 2     12
Medium

Registriert seit: 23. Jan 2008
3.628 Beiträge
 
Delphi 2007 Enterprise
 
#11

AW: kleinste Zahl in der Signifikanz

  Alt 16. Mär 2012, 01:20
Deshalb benutzt man für manche Anwendungen Festkommazahlen und eben gerade keine Floats.
Manchmal reicht es jedoch auch näherungsweise, so lange man den Fehler angeben kann. Im Prinzip hast du aber natürlich Recht.

Zitat:
Das kannst du über Fehlerfortpflanzungsrechnung tun. Warum man dafür aber Floats inkrementieren muss, versteh ich nicht.
Den Fehler aus systemischen Ungenauigkeiten kann man berechnen, der aufgrund der Darstellung entstehende dürfte etwas härter werden, wenn man den tatsächlich gemachten Fehler nicht quantifizieren kann, welcher bei Floats ja recht maßgeblich vom betroffenen Intervall abhängt. Selbst dann wird es noch recht fummelig, aber immerhin kann man beweisbare Dinge schreiben

Zitat:
Ich will ja nicht die Frage an sich als unberechtigt hinstellen. Interesse und Lust am Spielen sähe ich ja schon als Grund genug an. Meine Frage geht in zwei Richtungen: [...]
Genehmigt! Mir kam die Infragestellung vom Wortlaut her wohl zu negativ rüber - nach dem Motto "Bissu blöd, wofür der Mist? Braucht doch kein normaler Mensch!" Mag aber auch an meiner heutigen Dosis blöder Dinge liegen. Hirn erwartet Gesetzt der Serie. Zweck hinterfragen ist sicherlich berechtigt, und es wäre nicht so, als würde mich nicht interessieren wofür der TE das einsetzen will! Klingt zumindest erstmal interessant.

Nichts für ungut!
"When one person suffers from a delusion, it is called insanity. When a million people suffer from a delusion, it is called religion." (Richard Dawkins)
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gammatester

Registriert seit: 6. Dez 2005
999 Beiträge
 
#12

AW: kleinste Zahl in der Signifikanz

  Alt 16. Mär 2012, 09:30
Wofür braucht man sowas?

Das haben sich wahrscheinlich die Autoren von ISO_IEC_10967-1/2/3, des POSIX- und ISO-C99 Standards, Java etc auch gefragt.

Offensichtlich haben sich das die Delphi-Entwickler aber nicht gefragt und in ihrer unendlichen Weisheit beschlossen, daß Otto Normalklickklack das nicht braucht.

Leider ist Delphi relativ ungeeignet für wissenschaftliches Rechnen, wo doch wohl eher mit Fließkomma gearbeitet wird. Das ist unter anderem an der mangelhaften Math-Unit abzulesen. Während praktisch alle anderen Sprachen Funktionen für succf, predf, ulp haben (ADA: SUCCESSOR PREDECESSOR UNIT_LAST_PLACE, ISO Full Basic: SUCC PRED ULP, FORTRAN: NEAREST, C, C++, Java: nextafter, ulp, etc.), sucht man sowas bei Borland/Inprise/Emba vergebens. Dafür jede Menge Bugs und schlampige Implementationen. (Für C++ haben sie es wohl eingesehen und -zumindest für einige Zeit- die Dinkumware-Library dazu gepackt, wie ist es bei XE/2?).

Als Ausgleich gibt es in Delphi's Math-Unit dafür allerdings echt geile unsinnige Funktionen wie ifthen, iszero etc.

Dies waren die Hauptgrunde für die Entwicklung für AMAth.
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