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Array in SQL

Ein Thema von Jasocul · begonnen am 26. Jul 2016 · letzter Beitrag vom 28. Jul 2016
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MichaelT

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Delphi 10.3 Rio
 
#11

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 12:01
Ich kenne mich am SQL Server nicht aus und auch dein Programm nicht. Somit kann ich nur raten.

Bitte nicht prügeln wenn die Idee Unsinn ist. Rechnest du die Statistiken und machst du Zugriffsoptimierung über Statistiken. So ich mich ganz düster erinnere war da mal was. Welche Ausführungspläne bei welchem Cursor wie gezogen werden und wie man die traced weiß ich ehrlich nichts mehr.

Meine Grundsätzliche Überlegung wäre. 15 Sekunden auf 10 Minuten sind Faktor 40. Das wären so im Mittel 2 Tabellen bei denen die Hälfte der Datensätze durchkämmt wird pro Zugriff. Hat der Cursor zu wenig Einträge oder sind eventuell Statistiken nicht aktuell oder so ähnlich. Scrollable Cursor ist gut für viele Rows, wenn man nachschlagen muss.

Kennst du die Anzahl der Zeilen in den Nachschlagetabellen und hilft es wenn man diese fixiert ala static. Das Nachschlagen geht auf die tempdb & KEYSET (musste kurz nachschauen) oder STATIC.

Die Frage die sich mir stellt, ob sich die gewonnene Flexibilität durch SCROLL tatsächlich im Mittel auszahlt und ob man nicht auf ReadOnly und ForwardOnly nimmt. Ob diese Variante schneller ist kann ich so nicht beurteilen. Zumal diese Cursor keine echten in memory buffer sind scheint mir die variante einen Stand aus der tempdb zu lesen noch eher die 'beste' Annährung oder eben ein KEYSET usw..

Stellt sich die Frage ob du die tempdb nicht auf ein RAMDRIVE kannst legen. Aber das ist schon etwas gewagt. Die tempdb wird an sich von alle benutzt. Wäre allein interessant zu sehen, ob es einen Unterschied macht zur tempdb auf Platte. Vermute die Datenbankseiten sollten sowieso gepuffert sein.


Geändert von MichaelT (26. Jul 2016 um 12:35 Uhr)
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Jasocul

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#12

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 12:32
@Aviator:
Kein Problem. Manchmal sind es die einfachen Dinge, die zur Lösung führen, weil man zu kompliziert denkt.

@MichaelT:
Alle Daten werden sequentiell verarbeitet (alles ohne order by, joins, ...). Die Aktualisierungen natürlich nicht, aber die sind im Test auch nicht aktiviert. Die Statistiken können somit keine Rolle spielen.

Aber der Hinweis auf Static hat mich ein bisschen weiter gebracht. Allerdings war es read_only, was mir 2 Minuten Verbesserung gebracht hat. Danke für den Anstoß. Static bringt in diesem Zusammenhang nur ein paar Sekunden.

Ich bewege mich also jetzt zwischen 7 und 8 Minuten, was schon deutlich besser ist, aber immer noch relativ lange ist. Weitere Tipps sind willkommen.
Peter
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Papaschlumpf73

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#13

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 13:11
Bei so wenigen Datensätzen in den Nachschlagetabellen könnte eine Tabellenvariable deutlich schneller sein als eine temporäre Tabelle.

DECLARE @MyTableVar table(ID int, ...)
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Jasocul

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#14

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 14:01
Bei so wenigen Datensätzen in den Nachschlagetabellen könnte eine Tabellenvariable deutlich schneller sein als eine temporäre Tabelle.
Hatte ich das noch nicht geschrieben? Sorry.
Es gibt dabei keinen zeitlichen Unterschied. Ich habe den Eindruck, dass der Server intern eine temporäre Tabelle dafür anlegt. Ich muss ja auch bei einer Tabellen-Variablen einen Cursor verwenden. Oder gibt es dann andere Möglichkeiten, die ich übersehen habe und die schneller ist?
Peter
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hanvas

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137 Beiträge
 
#15

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 14:20
Hinweis auf Cross-Posting:
Enwickler-Ecke
Hat jemand eine Idee, wie das ganze optimiert werden kann?
Das naheliegendste, aber vermutlich bist Du darauf selbst schon gekommen -> Wenn die Zeichen und Wortersetzungen reproduzierbar bei gleichen Input immer den gleichen Output erzeugen (also nicht Abhängig von Tag, Uhrzeit etc. sind) und die 500 k Datensätze nicht jeden Tag neu erzeugt bzw geändert werden, dann müsste es doch möglich sein den Output einmal für alle Datenstätze vorrauszuberechnen und ggf. in zusätzlichen und von mir aus auch redundanten Feldern oder in einer eigenen Relation zu speichern.

Damit würde sich der Aufwand darauf reduzieren die neu hinzugekommenen oder geänderten Werte zu übersetzen. Je nach Aufwand kann man das durch einen Aufruf deiner SP machen oder direkt bei der Eingabe / Änderung mittels eines Triggers reagieren.

cu Ha-Jö
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Jasocul

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#16

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 15:09
Ja, das habe ich natürlich gemacht.
Aber jeder Hinweis kann helfen. Könnte ja sein, dass ich mich irgendwo verrannt habe.

Die Dauer für die erste Erstellung der Abgleich-Tabellen ist ca. eine halbe Stunde.
Die tägliche Aktualisierung liegt jetzt bei ca. 7 Minuten.
Peter
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hanvas

Registriert seit: 28. Okt 2010
137 Beiträge
 
#17

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 15:48
Ja, das habe ich natürlich gemacht.
Aber jeder Hinweis kann helfen. Könnte ja sein, dass ich mich irgendwo verrannt habe.
Dann hätte ich noch zwei.

1. In einem anderen Post hast Du geschrieben das es sich um einen Bulk-Insert handelt. Wenn ich richtig vermute liegen die einzufügenden Daten dann in irgendeiner Form extern vor. Wenn es sich bei den einzufügenden Daten (beispielsweise) um Textdateien handelt, dann könntest Du die Umwandlung/Übersetzung doch vor dem Einfügen der Datensätze in bearbeiten. Du könntest Dir ein Programm schreiben das die externen Daten übernimmt, die gewünschten Berechnungen durchführt und dann entweder in die DB schreibt oder ebenfalls wieder extern ablegt.

Wenn keine Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Datensätzen existieren dann könntest Du die einzufügenden Daten aufteilen und in mehreren Threads bzw. Prozessen, wenn es sein muss sogar über mehrere Rechner verteilt, verarbeiten und nach der Verarbeitung die Originaldaten wieder zusammenfügen oder häpchenweise bearbeiten.

2. Falls die Datensätze aus mehreren Datenquellen kommen und nicht alle gleichzeitig behandelt werden müssen bzw. zu unterschiedlichen Zeiten zur Verfügung stehen, könnte es Sinn machen jede Datenquelle einzeln zu behandeln und das Ergebnis temporär abzuspeichern, und später alles zusammen, also wenn alle Daten vorhanden und umgewandelt sind, zu kopieren. Die Erzeugung der Zwischenergebnisse kann man im Hintergrund laufen lassen so das am Ende nur die Einfügeoperation der bearbeiteten Daten Last erzeugt.

3. (Abwandlung und Kombination von 1 und 2) Falls es mehrere Datenlieferanten auf mehreren Rechnern gibt und meine Annahme mit den externen Dateien richtig ist, wäre es auch eine Möglichkeit das jeder Datenlieferant bzw. jede Maschine vor dem Export der Daten diese selbst aufarbeitet und die aufgearbeiteten Daten an den DB Server liefert.

cu Ha-Jö
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MichaelT

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Delphi 10.3 Rio
 
#18

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 16:58
Gerne. Ich habe das nur geschwind aus der Doku nachgeschlagen.

READ ONLY glaube ich sofort. 2 Minuten war nicht der Big Win

Gut. Soweit ich die CURSOR Thematik am SQL Server have verstanden.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du den CURSOR nicht so einfach kannst ersetzen...

Damit verbleiben jetzt mal 2 Varianten
a) Sortieren
a1) In der Hoffnung, dass der SQL Server einen Index nimmt oder so
b) Sequentiell durchklappern und die wahrscheinlicheren Kombinationen vorne anstellen.
b1) Möglw. hilft das vermeiden von der Neuerstellung von Execution Plans beim Absetzen von Queries

Möglw. kannst du einen Clustered Index verwenden, je nachdem kann das etwas bringen.

Wenn das nichts hilft dann temporary table mit Schlüssel. Die Frage bleibt ob du überhaupt einen Schlüssel hast usw..

Mir kommt aber vor, dass aus irgendeinem Grund bei der Navigation jedes mal ein Statement wird abgesetzt.

Selbst im ABAP bei einer unsortierten Tabelle (in memory buffer ohne key) verliert man zwar Zeit aber bei weitem nicht in der Dimension. Das einzige mal bei dem mir Laufzeitunterschiede in der Dimension unterkam (mal von SQL abgesehen) war als der ABAP Prozesser aufgrund von Cluster


Gruß


@Aviator:
Kein Problem. Manchmal sind es die einfachen Dinge, die zur Lösung führen, weil man zu kompliziert denkt.

@MichaelT:
Alle Daten werden sequentiell verarbeitet (alles ohne order by, joins, ...). Die Aktualisierungen natürlich nicht, aber die sind im Test auch nicht aktiviert. Die Statistiken können somit keine Rolle spielen.

Aber der Hinweis auf Static hat mich ein bisschen weiter gebracht. Allerdings war es read_only, was mir 2 Minuten Verbesserung gebracht hat. Danke für den Anstoß. Static bringt in diesem Zusammenhang nur ein paar Sekunden.

Ich bewege mich also jetzt zwischen 7 und 8 Minuten, was schon deutlich besser ist, aber immer noch relativ lange ist. Weitere Tipps sind willkommen.
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jobo

Registriert seit: 29. Nov 2010
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Delphi 2010 Enterprise
 
#19

AW: Array in SQL

  Alt 26. Jul 2016, 19:09
Ich habe nicht alle Antworten gescannt. Würde sowas helfen?
SQL-Code:
DECLARE @ListOfWord TABLE(aWord VARCHAR(100), aCategoryID VARCHAR(100), aID IDENTITY(1,1)); -- oder so ähnlich
INSERT INTO @ListOfWord
SELECT tword, tcat from WordTable;

SELECT * FROM @ListOfWord;
GO
Hab kein MSSQL im Einsatz, also ist es nur Theorie. Macht nur Sinn, wenn die Werte auf diesem Weg gecached werden, statt immer erneut aus der Originaltabelle gelesen zu werden.

Ansonsten wäre es auch nicht verkehrt, das Statement selbst mal hier zu zeigen oder die Hilfsoperationen.
Gruß, Jo
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Jasocul

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#20

AW: Array in SQL

  Alt 27. Jul 2016, 07:07
@jobo:
Im Prinzip mache ich es bereits genau so. Das hat aber keinen erkennbaren Unterschied gemacht.

@hanvas:
Wirkt ein wenig, wie mit Kanonen auf Spatzen, wobei es prinzipiell besser sein würde, näher an der Quelle der Daten zu arbeiten.

Ich hatte gestern beim Einschlafen noch eine Idee, die ich heute ausprobieren werde.
Ansatz: Ich bastel mir einen String, der einen definiertes Trennzeichen zwischen den Datensätzen und einen anderen zwischen den Wortpaaren hat. Alternativ nehme ich zwei Strings. Über Charindex durchlaufe ich dann die Listen anstatt den Cursor zu durchlaufen. Bin gespannt, wie effektiv das ist.

EDIT ERGEBNIS:
Die dadurch notwendigen String-Operationen kosten soviel Performance, dass es kaum einen Vorteil bringt.
Peter

Geändert von Jasocul (27. Jul 2016 um 09:33 Uhr) Grund: Ergebnis ergänzt
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