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Snake (das Spiel)

Ein Tutorial von Pr0g · begonnen am 25. Mai 2004 · letzter Beitrag vom 8. Mai 2018
Antwort Antwort
Seite 4 von 6   « Erste     234 56   
Benutzerbild von Pr0g
Pr0g
Registriert seit: 21. Mai 2004
In diesem Tutorial werde ich erklären, wie man einen Snakeklon in Delphi programmiert. Am Ende dieses Tutorials kann ein Beispielcode heruntergeladen werden.


Die Grundlagen

Zuerst muss geklärt werden, wie das ganze funktionieren wird. Das Spielfeld besteht aus einzelnen Feldern. Jedes Feld kann leer sein, oder einen Teil der Schlange, bzw. ein Stück Futter enthalten. Zum Speichern der einzelnen Felder wird ein zwei dimensionales Array genommen. Jedes Feld hat einen Index und kann folgende Werte beinhalten:
Code:
-1 -> Futter
 0 -> ein leeres Feld
>0 -> einen Teil der Schlange
Alle Werte, die größer als 0 sind stellen einen Teil der Schlange da, wobei das Feld mit der höchsten Zahl (immer die Länge der Schlange) den Kopf darstellt. Dazu gleich mehr. Die folgende Abbildung zeigt die einzelnen Indizes der Felder, so wie sie später auch im Programm genutzt werden:




Die Schlange

Nun müssen wir uns überlegen, wie die Position der einzelnen Schlangenteile am besten gespeichert wird. Ich will euch nun ein System erläutern, welches wir in diesem Tutorial nutzen werden und welches ich sehr gut finde. Gehen wir mal davon aus, dass die Schlange beim Start eine Länge von 5 hat, im Feld mit dem Index (0/0) startet und die aktuelle Laufrichtung (auch dazu gleich mehr) nach unten führt. Also wird zuerst in das Feld (0/0) die Länge der Schlange, also der Wert 5 gespeichert. Nun folgt eine Routine, die bei jeder Bewegung ausgeführt wird. Diese geht alle Felder durch und verringert jeden Wert, der höher als 0 ist um 1. In Feld (0/0) ist nun also der Wert 4 gespeichert. Da unsere Schlange nach unten geht müssen wir noch die neue Position für den Kopf setzen. Dies wäre das Feld (0/1), welches nun den Wert 5 erhält. Wenn wir nun die Routine von eben wieder durchlaufen lassen, dann wäre im Feld (0/0) der Wert 3, im Feld (0/1) der Wert 4 gespeichert und der neue Kopf würde (falls die Laufrichtung nicht geändert wird) im Feld (0/2) wieder mit dem Wert 5 gespeichert werden. Nach einiger Zeit wäre der Wert im Feld (0/0) bei 0 angekommen, also die Schlänge wäre nicht mehr auf diesem Feld. Bei einer Länge von 5 hätte wir dann 5 Felder mit Werten höher als 0. Das Feld mit dem Kopf hat den Wert 5, die dahinterliegenden Felder die Werte 4 bis 1. Da das Feld mit dem Wert 1 nach der Routine immer wegfällt und der Kopf neu gesetzt wird kommt eine Bewegung zustande.


Die Laufrichtung

Die Laufrichtung, sowohl auf der X als auch auf der Y Achse werden wir in eine Variable vom Typ "TPoint" speichern. Die Variable heißt "richtung" und kann folgende Wertkombinationen enthalten. Der erste Wert steht in "richtung.X", der zweite in "richtung.Y":
Code:
( 0 / -1) -> nach oben
( 1 /  0) -> nach rechts
( 0 /  1) -> nach unten
(-1 /  0) -> nach links
Die Bewegung

Mit Hilfe der Laufrichtung können wir die neue Position des Kopfs berechnen. Dazu benötigen wir aber auch noch die alte, bzw. aktuelle Position des Kopfs. Diese könnte man natürlich jedes Mal aus dem Array heraussuchen, jedoch ist es leichter und schneller, wenn man diese auch in einer Variable vom Typ "TPoint" speichern würde. Nennen wir die Variable mal "kopf". Ist der Kopf der Schlange auf Feld (1/2), so hat "kopf.X" den Wert 1 und "kopf.Y" den Wert 2. Nun werden die Werte aus "richtung" zu den Werten aus Kopf addiert. Dazu ein Beispiele für einen Schritt nach oben, die anderen Richtung laufen gleich ab, ausgehend von dem Feld (1/2):
Delphi-Quellcode:
// "richtung" -> (0/-1)

kopf.X = kopf.X + richtung.X
kopf.Y = kopf.Y + richtung.Y

kopf.X = 1 + 0
kopf.Y = 2 + (-1)

kopf.X = 1
kopf.Y = 2 - 1

kopf.X = 1
kopf.Y = 1
Der Kopf hat nun die Position (1/1), also ein Feld höher als vorher.


Die Ausgabe

Um das Spiel auch sehen zu können, brauchen wir eine Fläche, wo wir drauf zeichnen können. Dazu nehmen wir eine "TPaintBox". Für jedes Feld zeichnen wir ein Kästchen. Würden wir für die leeren Felder die Farbe Schwarz (auf dem Bild Grau), für die Schlange Grün und für das Futter Rot nehmen, so könnte die Ausgabe im Spiel folgendermaßen aussehen (die Zaheln werden im Spiel natürlich nicht zu sehen sein, sollen jedoch nun auf der Abbildung die Werte verdeutlichen):




Der Code

Nun aber genug Theorie, kommen wir zum Code. Startet Delphi oder erstellt ein neues Projekt. Plaziert nun eine "TPaintBox" (Komponentenregister "System") mit einer Breite und Höhe von jeweils 250 auf der Form. Setzt nun einen "TTimer" auf die Form und setzt bei "Interval" den Wert 100 und bei "Enabled" den Wert "False". Nun brauchen wir noch 5 "TButtons". Der erste wird zum Starten des Spiels genutzt, die anderen sind für den Wechsel der Laufrichtung zuständig. Legt nun am Anfang des Codes folgende Konstanten an:
Delphi-Quellcode:
...
uses...

const
  farben: Array [0..2] of TColor = (clBlack, clLime, clRed);
  raster = 10;
  breite = 24; //0 bis 24 -> 25
  hoehe = 24;

type
  TForm1 = class(TForm)
...
In der Konstante "farben" werden die Farben zum späteren Darstellen der leeren Felder, der Schlange und des Futters gespeichert. In "raster" steht, wie viele Pixel ein Feld breit und hoch ist. In "breite" und "hoehe" wird angegeben, wie viele Felder es gibt. Wir nehmen ein Fläche von 25x25 Feldern. Nun zu den Variablen. Diese werden kommen in den "private" Abschnitt:
Delphi-Quellcode:
...
  private
    { Private-Deklarationen }
    map: Array [0..breite] of Array [0..hoehe] of Integer;
    kopf,
    richtung,
    futter: TPoint;
    laenge,
    punkte: Integer;
    ende: Boolean;
    bmp: TBitmap;
  public
    { Public-Deklarationen }
  end;
...
"map" ist unser Spielfeld, wie vorhin besprochen. Darin werden die verschiedenen Werte der einzelnen Felder gespeichert. In "kopf" und "futter" wird die aktuelle Position des Kopfes der Schlange und des Futters gespeichert. In "richtung" die Laufrichtung, wie oben besprochen. In "laenge" wird die die aktuelle Länge der Schlange gespeichert und in "ende", ob das Spiel noch läuft oder nicht. Nun definieren wir mehrere Prozeduren, die gleich jeweils erläutert werden, auch in den "private" Abschnitt unter die Variablen:
Delphi-Quellcode:
...
    procedure enable_buttons(status: Boolean);
    procedure spiel_ende;
    procedure neues_futter;
    procedure paint_map;
    procedure calc_snake;
  public
    { Public-Deklarationen }
  end;
...
Die Prozedur "enable_buttons" sorgt dafür, dass die Richtungswechsel-Buttons bspw. nur aktiv sind, wenn das Spiel auch läuft, als Parameter wird angegeben, ob die Buttons aktiv ("True") oder nicht aktiv ("False") sein sollen. Die Prozeduren werden unter dem Implementationsteil geschrieben:
Delphi-Quellcode:
...
implementation

{$R *.dfm}

procedure TForm1.enable_buttons(status: Boolean);
begin
  Button2.Enabled := status;
  Button3.Enabled := status;
  Button4.Enabled := status;
  Button5.Enabled := status;
end;
...
Unter "enable_buttons" kommt die Prozedur "spiel_ende". Diese wird beim Ende des Spiels aufgerufen. Die einzelnenen Schritte in der Prozedur sollten (später jedenfalls) klar sein:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.spiel_ende;
begin
  ende := True;
  Timer1.Enabled := False;
  enable_buttons(False);
  Button1.Enabled := True;
end;
...
Nun kommt die Prozedur "neues_futter". Diese berechnet so lange eine neue zufällige Futterposition, bis ein freies Feld gefunden wurde. Danach enthält dieses Feld den Wert "-1":
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.neues_futter;
begin
  futter := Point(Random(breite), Random(hoehe));
  while map[futter.X, futter.Y]<>0 do
    futter := Point(Random(breite), Random(hoehe));
  map[futter.X,futter.Y] := -1;
end;
...
Die nächste Prozedur, "paint_map", ist für die Ausgabe zuständig. Mit zwei Schleifen wird die gesammte "map" durchgegangen und für jedes Feld die passende Farbe aus dem Array "farben" herausgesucht. "-1" war das Futter, "0" ein leeres Feld und alles andere ein Teil der Schlange. Dann wird an der entsprechenden Position ein Kästchen mit der zuvor ermittelten und in "col" gespeicherten Farbe geszeichnet:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.paint_map;
var
  i, j: Integer;
  col: TColor;
begin
  for i := 0 to breite do
    for j := 0 to hoehe do
    begin
      case map[i, j] of
        -1: col := farben[1];
         0: col := farben[0];
      else
        col := farben[2];
      end;
      PaintBox1.Canvas.Brush.Color:=col;
      PaintBox1.Canvas.FillRect(Rect(i*raster, j*raster, (i+1)*raster, (j+1)*raster));
    end;
end;
...
Die letzte (selbsgeschriebene) Prozedur, "calc_snake", ist für das Berechnen der neuen Kopfposition und das verringern aller Werte in "map" um eins zuständig. Eine genauere Erklärung kommt nach dem Code:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.calc_snake;
var
  i, j: Integer;
begin
  for i := 0 to breite do
    for j := 0 to hoehe do
      if map[i, j]>0 then
        Dec(map[i, j]);
  Inc(kopf.X, richtung.X);
  Inc(kopf.Y, richtung.Y);
  if (kopf.X<0) or (kopf.X>breite) or (kopf.Y<0) or (kopf.Y>hoehe) then
  begin
    spiel_ende;
    ShowMessage('Sie haben den Rand berührt!');
  end;
  if (map[kopf.X, kopf.Y]>0) and (not ende) then
  begin
    spiel_ende;
    ShowMessage('Sie haben sich selbst gebissen!');
  end;
  if (kopf.X=futter.X) and (kopf.Y=futter.Y) then
  begin
    Inc(laenge);
    neues_futter;
  end;
  map[kopf.X, kopf.Y] := laenge;
end;
...
Zuerst wird mit zwei Schleifen jedes Feld, welches einen Wert höher als 0 enthält um eins verringert. "Dec(a)" ist eine kürzere Schreibweise für "a := a-1". Diese Routine wurde vorhin schon im Abschnitt "Die Schlange" erläutert. Nun werden, wie in "Die Laufrichtung" beschrieben, die Werte aus "richtung" zu den aktuellen Werten aus "kopf" addiert. Die Funktion "inc(a, b)" ist eine kürzere Schreibweise für "a := a+b;". Danach wird geprüft, ob der Kopf den Rand oder einen Teil der Schlange berührt hat und gegebenenfalls das Spiel beendet und eine entsprechende Meldung ausgegeben. Dann wird geprüft, ob der Kopf auf dem Feld mit dem Futter steht. Wenn ja, dann wird die Länge der Schlange um eins erhöht und eine neue Futterposition errechnet. Zum Schluss wird der Kopf an die neue Position gesetzt. Gebt nun dem "Button1" die Caption "Start" und klickt doppelt drauf um in das "OnClick"-Ereignis zu gelangen. Dort schreibt ihr folgenden Code rein:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
var
  i, j: Integer;
begin
  Button1.Enabled := False;
  for i:=0 to breite do
    for j:=0 to hoehe do
      map[i, j] := 0;
  kopf := Point(1, 1);
  laenge := 5;
  richtung := Point(0, 1);
  map[kopf.X, kopf.Y] := laenge;
  neues_futter;
  paint_map;
  enable_buttons(True);
  ende := False;
  Timer1.Enabled := True;
end;
...
Nun eine Erklärung des Codes. Der Startbutton wird deaktiviert, dann wird mit einer Schleife die gesamte "map" auf den Wert "0" gesetzt. Als nächstes wird die Startposition des Kopfes angegeben. "kopf := Point(x, y);" ist dabei eine kürzere Schreibweise für "kopf.X := x; kopf.Y := y". Die Länge der Schlange wird auf 5 und die Laufrichtung "nach unten" gesetzt. Nun wird die erste Position des Kopfs in "map" eingetragen, dann eine neue Futterposition berechnet und das Spiel wird ausgegeben. Zum Schluss werden die Richtungswechsel-Buttons aktiviert und der Timer für das Spiel gestartet. Nun kommt der Code für den Timer. Klickt doppelt auf "Timner1" und fügt folgenden Code in dessen "OnTimer"-Ereignis ein:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.Timer1Timer(Sender: TObject);
begin
  calc_snake;
  if not ende then
    paint_map;
end;
...
Bei jedem Timeraufruf wird die Prozedur "calc_snake" aufgerufen. Ist das Spiel noch nicht zu Ende, so wird die Ausgabe gezeichnet. Diese Abfrage ist trotz deaktivieren des Timers bei Spielende notwendig, da sonst nach Ende noch ein Schritt gezeicht wird. Nun kommen die Richtungswechsel-Buttons. Gebt "Button2" die Caption "oben" und fügt folgenden Code in dessen "OnClick"-Ereignis ein:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.Button2Click(Sender: TObject);
begin
  if richtung.Y=0 then
    richtung := Point(0, -1);
end;
...
Die "If"-Abfrage vor dem Setzen der neuen Richtung ist dazu da um einen direkten Richtungswechsel zu verhindern. So ist es bspw. nicht Möglich während man nach unten läuft die Richtung nach oben zu ändern. "Button3" bekommt die Caption "links" und folgenden Code:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.Button3Click(Sender: TObject);
begin
  if richtung.X=0 then
    richtung := Point(-1, 0);
end;
...
"Button4" die Caption "rechts" und folgenden Code:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.Button4Click(Sender: TObject);
begin
  if richtung.X=0 then
    richtung := Point(1, 0);
end;
...
Und "Button5" die Caption "unten" und folgenden Code:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.Button5Click(Sender: TObject);
begin
  if richtung.Y=0 then
    richtung := Point(0, 1);
end;
...
Zu guter Letzt klickt ihr noch doppelt auf die "Form1" und schreibt in das "OnCreate"-Ereignis folgenden Code:
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.FormCreate(Sender: TObject);
begin
  Randomize;
end;
...
Der Befehl "Randomize" sorgt dafür, dass die Zufallszahlen (bei der Futterposition) auch wirklich Zufällig sind und sich nicht bei jedem Start wiederholen.


Ende

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, sollte sich das Spiel nun kompilieren lassen. Falls ihr noch einen Punktezähler einbauen wollt, so definiert am Anfang eine Integervariable, die er dann beim Start "Button2" auf 0 setzt. Immer wenn nun in "calc_snake" sie Länge der Schlange um eins erhöht wird, könnt ihr auch euren Punktezähler um einen beliebigen Wert erhöhen und diesen dann bspw. in einem Label ausgeben. Zu Beginn habe ich Konstanten gewählt um die Rater und Spielfeldgröße anzugeben. Dadurch ist es Problemlos möglich die Spielfeldgröße zu ändern. Tragt dazu einfach neue Werte in "breite", "hoehe" und "raster" ein und passt die Größe der Paintbox an. Die könnt ihr folgendermaßen errechnen: "(breite+1)*raster" und die Höhe entsprechend auch.


Download des Beispielcodes: snake_src.zip (1.99Kb)

MfG Pr0g
 
Yadon

 
Delphi 5 Enterprise
 
#31
  Alt 26. Sep 2004, 12:02
hi,

zur Mittagszeit ging der Download auch nicht, schade, kannst das noch mal ändern?

Gruß Yadon
  Mit Zitat antworten Zitat
Benutzerbild von Wuaegner
Wuaegner

 
Delphi 6 Enterprise
 
#32
  Alt 26. Sep 2004, 12:48
Auch noch mein Senf dazu : Das in einem Tutorial guter Programmierstil vorkommen sollte mag ja schon stimmen, aber wenn man dieses Tutorial als Denkanstoß für sein eigenes Snake spiel nehmen möchte ist es gut! Es geht ja in erster Linie darum, zu sehen, wie man das Snakespil umsetzen kann, und mit dieser Idee geht man dann an sein eigenes Spiel ran und schreibt seinen eigenen Code , wenn möglich dann auch in gutem Stil. Aber als Bsp. für eine Realisierung des Snakespiels finde ich dieses Turoial echt gut!
Wuaegner
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Airborn
 
#33
  Alt 13. Nov 2004, 12:48
Mal eine ganz dumme Frage eines Anfängers *g*

Ich hab mal versucht das Programm nachzubasteln, compilieren tut er das auch noch, nur laufen will es nicht ordnungsgemäß. Hat irgeneiner von euch Profis einen Tipp für mich? Leider ist ja das Bsp. Programm nicht mehr zum downloadverfügbar, damit ich mal selbst nach dem Fehler suchen könnte.

Aus irgendeinem Grund bewegt sich die Schlange nicht

Hier auch nochmal der Soure:
Delphi-Quellcode:
unit snake;

interface

uses
  Windows, Messages, SysUtils, Variants, Classes, Graphics, Controls, Forms,
  Dialogs, ExtCtrls, StdCtrls;

const
    farben: Array [0..2] of TColor = (clBlack, clLime, clRed);
    raster: integer = 10;
    breite: integer = 24;
    hoehe: integer = 24;

type
  TForm1 = class(TForm)
    Button1: TButton;
    Button2: TButton;
    Button3: TButton;
    Button4: TButton;
    Button5: TButton;
    Timer1: TTimer;
    PaintBox1: TPaintBox;
    procedure Button1Click(Sender: TObject);
    procedure Timer1Timer(Sender: TObject);
    procedure Button2Click(Sender: TObject);
    procedure Button3Click(Sender: TObject);
    procedure Button4Click(Sender: TObject);
    procedure Button5Click(Sender: TObject);
    procedure FormCreate(Sender: TObject);
  private
    { Private declarations }
    map: Array [0..24] of Array [0..24] of Integer;
    kopf,
    richtung,
    futter: TPoint;
    laenge,
    punkte: Integer;
    ende: Boolean;
    bmp: TBitmap;
    procedure enable_buttons(status: Boolean);
    procedure spiel_ende;
    procedure neues_futter;
    procedure paint_map;
    procedure calc_snake;
  public
    { Public declarations }
  end;

var
  Form1: TForm1;

implementation

{$R *.dfm}

procedure TForm1.enable_buttons(status: Boolean);
begin
        Button2.Enabled := status;
        Button3.Enabled := status;
        Button4.Enabled := status;
        Button5.Enabled := status;
end;

procedure TForm1.spiel_ende;
begin
        ende:= True;
        Timer1.Enabled := False;
        enable_buttons(False);
        Button1.Enabled := True;
end;

procedure TForm1.neues_futter;
begin
        futter := Point(Random(breite), Random(hoehe));
        while map[futter.X, futter.Y]<>0 do
                futter:= Point(Random(breite), Random(hoehe));
        map[futter.X,futter.Y] := -1;
end;

procedure TForm1.paint_map;
var i,j: integer; col:TColor;
begin
        for i := 0 to breite do
                for j := 0 to hoehe do
                begin
                        case map[i, j] of
                        -1: col := farben[1];
                         0: col := farben[0];
                        else
                         col := farben[2];
                end;
                PaintBox1.Canvas.Brush.Color:=col;
                PaintBox1.Canvas.FillRect(Rect(i*raster, j*raster, (i+1)*raster, (j+1)*raster));
        end;
end;

procedure TForm1.calc_snake;
var i,j: Integer;
begin
for i := 0 to breite do
for j := 0 to hoehe do
if map[i,j]>0 then
Dec(map[i,j]);
Inc(kopf.X, richtung.X);
Inc(kopf.Y, richtung.Y);
if (kopf.X<0) or (kopf.X>breite) or (kopf.Y<0) or (kopf.Y>hoehe) then
begin
spiel_ende;
ShowMessage('Sie haben den Rand berührt!');
end;
if (map[kopf.X, kopf.Y]>0) and (not ende) then
begin
spiel_ende;
ShowMessage('Sie haben sich selbst gebissen!');
end;
if (kopf.X=futter.X) and (kopf.Y=futter.Y) then
begin
Inc(laenge);
neues_futter;
end;
map[kopf.X, kopf.Y] := laenge;
end;
procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
var i,j: Integer;
begin
Button1.Enabled := False;
for i:=0 to breite do
for j:=0 to hoehe do
map[i,j] := 0;
kopf:= Point(1,1);
laenge:= 5;
richtung:= Point(0,1);
map[kopf.X,kopf.Y] := laenge;
neues_futter;
paint_map;
enable_buttons(True);
end;

procedure TForm1.Timer1Timer(Sender: TObject);
begin
calc_snake;
if not ende then
paint_map;
end;

procedure TForm1.Button2Click(Sender: TObject);
begin
if richtung.Y=0 then
richtung :=Point(0,-1);
end;

procedure TForm1.Button3Click(Sender: TObject);
begin
if richtung.X=0 then
richtung:=point(-1,0);
end;

procedure TForm1.Button4Click(Sender: TObject);
begin
if richtung.X=0 then
richtung:=Point(1,0);
end;

procedure TForm1.Button5Click(Sender: TObject);
begin
if richtung.Y=0 then
richtung:= Point(0,1);
end;

procedure TForm1.FormCreate(Sender: TObject);
begin
randomize;
end;

end.
Angehängte Dateien
Dateityp: zip snake_253.zip (3,4 KB, 112x aufgerufen)
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Benutzerbild von Pr0g
Pr0g

 
Delphi 7 Personal
 
#34
  Alt 13. Nov 2004, 14:37
Die Subdomain hat sich verändert, daher ist der Beispielcode nun hier zu finden: http://pr0g.net/knowhow/files/snake_src.zip


Ersetz mal den Code von "Button1Click" durch folgenden:

Delphi-Quellcode:
procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
var
  i, j: Integer;
begin
  Button1.Enabled := False;
  for i:=0 to breite do
    for j:=0 to hoehe do
      map[i, j] := 0;
  kopf := Point(1, 1);
  laenge := 5;
  richtung := Point(0, 1);
  map[kopf.X, kopf.Y] := laenge;
  neues_futter;
  paint_map;
  enable_buttons(True);
  ende := False;
  Timer1.Enabled := True;
end;
  Mit Zitat antworten Zitat
Airborn
 
#35
  Alt 13. Nov 2004, 18:39
thx, jetzt geht es
  Mit Zitat antworten Zitat
profi
 
#36
  Alt 27. Dez 2004, 22:56
also wenn ich den quellcode eingebe dann geht alles, d.h. die schlange flitzt über die paintbox nur kann ich die richtungsänderung nicht eingeben.

Die "If"-Abfrage vor dem Setzen der neuen Richtung ist dazu da um einen direkten Richtungswechsel zu verhindern. So ist es bspw. nicht Möglich während man nach unten läuft die Richtung nach oben zu ändern. "Button3" bekommt die Caption "links" und folgenden Code:
Quellcode: markieren
Delphi-Quellcode:
...
procedure TForm1.Button3Click(Sender: TObject);
begin
  if richtung.X=0 then
    richtung := Point(-1, 0);
end;
...
Wenn ich da auf den Button3 klicke um den Quelltext einzutragen dann kommt ne meldung:
"cannot find implementation of method3click

Da weiß ich nimmer weiter.
Nur zur Info falls einer ne Lösung weiß
ich bin n totaler Noob und hab nur alles genau abgeschrieben wie es im tutorial stand
bitte schreibts einfach *g*
danke

[edit=Christian Seehase]Delphi-Tags gesetzt. Bitte künftig selber machen. Danke. Mfg, Christian Seehase[/edit]
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Pr0g

 
Delphi 7 Personal
 
#37
  Alt 28. Dez 2004, 13:17
Am besten wäre es, wenn du nur den Button3 auf deine Form machst, dann Doppelklickt drauf, damit Delphi die Prozedur erstellt und du dann den Code einträgst. Wenn du die ganze Prozedur kopiert hast, musst du gucken, ob sie auch oben in TForm1 eingetragen wurde und sie über den OI dem Button zuweisen.

MfG Pr0g
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Benutzerbild von thepaul
thepaul

 
Delphi 7 Personal
 
#38
  Alt 28. Dez 2004, 13:35
Hiermit kann man dann auch die Pfeiltasten zur Steuerung benutzen:
Delphi-Quellcode:
procedure TForm1.FormKeyDown(Sender: TObject; var Key: Word;
  Shift: TShiftState);
begin
  case Key of
    VK_UP: Button2.Click;
    VK_DOWN: Button5.Click;
    VK_RIGHT: Button4.Click;
    VK_LEFT: Button3.Click;
  end;
end;
Paul
  Mit Zitat antworten Zitat
Marcel_Mars
 
#39
  Alt 6. Mär 2007, 18:19
Also ich habe noch eine gute erweiterung des Codes. So kann man auch durch wände gehen wie im richtigen Snake.
Delphi-Quellcode:
if (kopf.X<0) then
 Kopf.X:= kopf.X + Breite + 1;
 if Kopf.Y < 0 then
 Kopf.Y := kopf.Y + Hoehe + 1;
 if Kopf.X > Breite then
 Kopf.X := Kopf.x - Breite - 1;
 if Kopf.Y > Hoehe then
 Kopf.Y := Kopf.Y - Hoehe - 1;
Das muss man einfach in calc_snake reinschreiben.

Freundliche Grüsse

Mars
  Mit Zitat antworten Zitat
Daniel G
 
#40
  Alt 9. Mai 2007, 22:49
Schade, dass die Links ins Leere laufen...
  Mit Zitat antworten Zitat
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