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Zurück Delphi-PRAXiS Projekte Google Maps über COM (Component Object Model)

Google Maps über COM (Component Object Model)

Ein Thema von Thom · begonnen am 23. Dez 2010 · letzter Beitrag vom 13. Sep 2017
Antwort Antwort
Seite 4 von 52   « Erste     234 5614     Letzte » 
Foren-Tage 2017
DIE Konferenz für Delphi-Entwickler mit vielen Vorträgen und ganztägigen Workshops, veranstaltet u.A. von der Delphi-PRAXiS und Embarcadero.
21.-23. September 2017 in Hamburg · Mehr Infos unter forentage.de.
Thom
Registriert seit: 19. Mai 2006
screenshot_panoramio.jpg

Use Google Maps API inside your Delphi application. Free, easy to use and much more powerful than a component.

Der Kern besteht aus einer Delphi-To-JavaScript-Bridge, mit deren Hilfe Delphi-Programme über das COM-Interface des Internet Explorers auf JavaScript-Objekte und -Funktionen zugreifen können. Die Kommunikation ist dabei bidirektional: Das bedeutet, daß Objekt- und anonyme Methoden aus JavaScript heraus aufgerufen werden können - zum Beispiel als Callback-Funktion, Event-Handler oder "injizierter" Code.

In diesem Framework wurde mit Hilfe dieser Delphi-To-JavaScript-Bridge das komplette Google Maps API abgebildet. Damit ist es möglich, alle Funktionen und Objekte dieses API's anzusprechen, ohne eine einzige Zeile JavaScript schreiben zu müssen.

Nun gibt es schon eine Reihe von Lösungsvorschlägen und Komponenten für Delphi, die das Google Maps API kapseln (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Weshalb dann noch dieses Framework?
Ganz klar zwei Gründe:
  1. Der Preis. Für Freeware oder OpenSource, die nach den Lizenzbedingungen von Google keine Premier Lizenz benötigt, sind diese Preise indiskutabel. Eine kostenlose Version, die das komplette API bedient, ist mir nicht bekannt.
  2. Die Flexibilität. Eine Komponente kann prinzipiell kein API ersetzen. Sie macht zwar die Arbeit des Programmierers bedeutend leichter und spart viel Zeit bei der Einarbeitung und Umsetzung des Projektes (bei kommerziellen Projekten ist Zeit gleich Geld, daher auch die hohen Preise für diese Komponenten) - schränkt aber mehr oder weniger stark ein.
    Eine JavaScript-ähnliche Programmierung ist nicht möglich.

Mit diesem Framework können JavaScript-Beispiele ohne Probleme nach Delphi umgesetzt werden - mit den Vorteilen einer Code-Vervollständigung und komfortablen Debugging-Möglichkeiten.

Ein kleines Beispiel:
Code:
[...]
<script type="text/javascript">
  function CreateMap() {
    var Options = {zoom: 13,
                   center: new google.maps.LatLng(47.651743,-122.349243),
                   mapTypeId: google.maps.MapTypeId.SATELLITE};
    new google.maps.Map(document.getElementById("div_map"),Options);
  };
</script>
</head>
<body onload="CreateMap()">
[...]
Delphi-Quellcode:
procedure TForm1.FormShow(Sender: TObject);
begin
  if Script=nil then
    with TScript.Create(WebBrowser1) do
      LoadAPIAsync(InitMap);
end;

procedure TForm1.InitMap(Sender: TObject);
var
  Options: TMapOptions;
begin
  with TScript(Sender) do
  begin
    Options:=TMapOptions.Create;
    with Options do
    begin
      Zoom:=13;
      Center:=New(Google.Maps.LatLng(47.651743,-122.349243));
      MapTypeID:=Google.Maps.MapTypeID.Satellite;
    end;
    New(Google.Maps.Map(Options));
  end;
end;
In der aktuellen Version 2.0 besteht das Framework aus rund 30000 Quelltextzeilen, 10000 Zeilen Dokumentation im XML-Format und rund 10000 Zeilen in reichlich 80 Demos.

Systemvoraussetzungen
  • Delphi ab Version 5 (empfohlen Delphi 2009 oder neuer zur Nutzung von Unicode und anonymen Methoden)
  • Internet Explorer ActiveX (zum Beispiel TWebBrowser (1) oder TEmbeddedWB)
  • bei einigen Demos installierte Indy-Komponenten
  • bei einer Demo eine installierte TChart-Komponente

Das Framework wurde bisher mit folgenden Delphi-Versionen getestet:
  • Delphi 5
  • Delphi 7 (vielen Dank an angos!) (2)
  • Delphi 2005
  • Delphi 2007
  • Delphi 2010
  • Delphi XE
  • Delphi XE2 32/64 Bit
  • Delphi XE3 32/64 Bit (vielen Dank an Stefan für die angepaßte inc-Datei und für's Testen!)
  • Delphi XE4 32/64 Bit
  • Delphi XE5 32/64 Bit

Bekannte Probleme

In Zusammenhang mit dem Internet Explorer 6 (sollte eigentlich keiner mehr benutzen):
  • Darstellungsfehler bei Schatteneffekten
  • langsamer Schatten- und Bildaufbau
  • keine Überblendeffekte
  • keine Base64/Data-Unterstützung
  • Probleme bei der Nutzung von Icons (die Demos Icon Simple und Icon Complex bleiben hängen)
  • keine Animation von Markern
  • das StreetView-Symbol verschwindet sporadisch
Allgemein:
  • werden vor Delphi 2007 TGIFImage und vor Delphi 2009 TPNGImage verwendet (bis dahin nicht Bestandteil von Delphi), können die entsprechenden Compilerschalter in der Datei gmConfig.inc aktiviert werden
  • die integrierte XML-Hilfe funktioniert noch nicht richtig und ist noch nicht vollständig
  • unter den verstärkten Sicherheitseinstellungen für den Internet Explorer in einem Server-System konnte bisher kein Zugriff auf die Funktionen der JavaScript-Engine hergestellt werden
  • die Demo Places Autocomplete führt unter IE9 64 Bit zu einem Absturz des Programmes, wenn das Edit-Feld benutzt wird

Installation, Migration bestehender Projekte

Da es sich um ein Framework handelt, muß nichts in der IDE installiert werden - es müssen lediglich die Pfade zur gmConfig.inc sowie den Verzeichnissen API und JScript eingetragen werden (global oder in den Projekt-Optionen).

Die Umstellung von bestehenden Projekten unter Verwendung der Versionen 1.x auf die Version 2.0 sollte sich in der Regel auf die Anpassung der Unit-Namen beschränken. Um eine bessere Übereinstimmung zur Google Maps API-Dokumentation zu erzielen, wurden einige Units umbenannt. Auf die Einführung eines Namespace wurde mit Rücksicht auf ältere Delphi-Versionen (noch) verzichtet.
Es wird empfohlen, die Initialisierung der Karte in eine separaten Methode auszulagern, um den Refresh-Mechanismus (Taste F5) des Frameworks nutzen zu können.

Lizenz

(Möglichst) kurz und schmerzlos:
Ich mag keine seitenlangen Texte, die meist nur verunsichern (siehe aktuelle Problematik mit einer speziellen Datenbank) und die sowieso kaum jemand liest. Noch weniger mag ich Quelltexte, die am Anfang einen Hinweis enthalten, der länger ist als der eigentliche Code. Auch bin ich aus dem Alter heraus, in dem ich nach jeweils drei Zeilen mein Copyright hinterlassen muß, als hätte ich die genialste Erfindung aller Zeiten gemacht und müßte wie ein Hund mein Revier markieren. Wer das nötig hat, soll das machen - ich jedenfalls nicht.
Deshalb nur folgende Regeln:
  1. Die Nutzungsbedingungen von Google sind zu beachten.
  2. Die Verwendung des Frameworks ist kostenfrei, wenn die Anwendung, die damit erstellt wurde, kostenlos und frei für alle zur Verfügung steht (siehe Lizenzbestimmungen von Google: Das schließt zum Beispiel die Kopplung an kostenpflichtige Hard- oder Software und eine innerbetriebliche Nutzung aus!!!). Das veröffentlichte Programm muß keinesfalls OpenSource sein.
  3. Keine Leistung - keine Verpflichtung. Wird das Framework in der kostenlosen Community-Edition verwendet, gibt es keinen Anspruch auf Bugfixes, Updates oder Hilfe. Das bedeutet natürlich nicht, daß ich hier im Forum nicht mehr auf Fragen antworte.
  4. Für jegliche andere Nutzung (kommerziell, innerbetrieblich, geschlossene Benutzergruppe) ist eine Lizenzierung bei Google und mir notwendig. Bei Nachfrage bitte per PM oder Email melden. Von meiner Seite sind dann Bugfixes, Updates und Support für ein Jahr garantiert.
  5. Wem das Framework gefällt und wer die Weiterentwicklung unterstützen möchte, kann das in Form eine Spende tun. Ab einer Spendenhöhe von gegenwärtig 25 € erhält der/die Spender/in als Dankeschön zusätzliche Units, Komponenten und Demos (siehe Abschnitt Erweiterungen) sowie alle weiteren Bonus-Komponenten, die in der Version 2.x veröffentlicht werden. Falls jemand kein PayPal-Konto besitzt, kann er mich auch für eine direkte Überweisung (innerhalb Deutschlands) kontaktieren. Für einen Betrag von mindestens 100 € wird der Spender namentlich genannt (falls er nicht anonym bleiben möchte). (3)

Erweiterungen
  1. Panoramio API
    - Wrapper-Unit
    - Demo
  2. KeyDragZoom Library
    - Wrapper-Unit
    - sechs Demos
  3. MarkerClustererPlus Library
    - Wrapper-Unit
    - fünf Demos
  4. RichMarker Library
    - Wrapper-Unit
    - zwei Demos

Viel Spaß!

(1) Wer für die Starter Editionen (XE bzw. XE2) keine TWebBrowser-Komponente besitzt, kann diese hier nachrüsten.
(2) siehe Beitrag
(3) Spenden über PayPal (Bitte Name und Email-Adresse angeben, damit ich die Bonus-Units versenden kann.)
Angehängte Dateien
Dateityp: zip GoogleMaps_1.1_Source&Demos.zip (587,1 KB, 1136x aufgerufen)
Dateityp: zip GoogleMaps_2.0_Source&Demos.zip (458,2 KB, 1529x aufgerufen)
Dateityp: zip gmConfig.inc_XE5.zip (1,9 KB, 304x aufgerufen)

Geändert von Thom (17. Sep 2013 um 13:03 Uhr) Grund: gmConfig.inc für Delphi XE5
 
Benutzerbild von DeddyH
DeddyH

 
Delphi 10.2 Tokyo Enterprise
 
#31
  Alt 3. Feb 2011, 07:14
Achso, an den TWebBrowser hatte ich gar nicht gedacht, das erklärt natürlich alles.

[edit] So, ich hatte kurz Zeit für einen ersten Blick und ich kann nur sagen: , Hut ab [/edit]
Detlef

Geändert von DeddyH ( 3. Feb 2011 um 09:20 Uhr)
  Mit Zitat antworten Zitat
Thom

 
Delphi XE3 Professional
 
#32
  Alt 9. Feb 2011, 23:46
Vielen Dank, DeddyH!

Ich habe soeben das Framework in der Version 1.1 und die Demos 1-13 zum Download bereitgestellt.

Vielen Dank an alle, die bisher beim Testen und der Weiterentwicklung geholfen haben!

Die Beispiele 11-13 werden im aktuellen Toolbox-Magazin 2/2011 beschrieben.

Hier wird es demnächst mit einer Karte vom Mars und der Einbindung von Karten des Open Street Map Projektes (OSM) weitergehen.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
demo_14_1.jpg   demo_14_2.jpg   demo_15_1.jpg   demo_15_2.jpg  
Thomas Nitzschke

Geändert von Thom ( 9. Feb 2011 um 23:50 Uhr)
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MapMan

 
Delphi 7 Architect
 
#33
  Alt 22. Feb 2011, 21:05
Hallo Thom,

ich bin heute beim googeln zufällig auf deine Arbeit gestoßen.
Respekt für diese tolle Leistung...und das in 2 Monaten...
Und auch für die Offenlegung der Sources...

Soweit ich das beim ersten betrachten verstehe, ist der grundsätzliche Ansatz das Laden des Google-JS-Frameworks zu Beginn und der anschließende
Zugriff auf die Funktionalität per Wrapper-Objekten.

Ich nutze in einigen meiner Delphi-Geo-Apps das OpenLayers-Framework, allerdings konventionell (Delphi <-> JS Interkommunikation).

Das OL-Framework ist gegenüber Google frei nutzbar da OpenSource, z.B. in Verbindung mit OSM-Karten und ermöglicht die Integration fast aller
Kartenquellen (auch Google).

Dein innovativer Ansatz angewandt beim OL-Framework..das wär's....

Aber klar, man kann nicht auf allen Baustellen aktiv sein...
  Mit Zitat antworten Zitat
MapMan

 
Delphi 7 Architect
 
#34
  Alt 23. Feb 2011, 19:48
Hallo Thom,

das macht richtig Laune, sich durch deine Sources zu lesen. Einfach toll sauber strukturiert...
Ich versuche nachzuvollziehen, wie du über das TWebBrowser-COM-Interface Zugriff auf den JS-Stuff realisierst und hangele mich durch deine Units.

Könntest du vielleicht bei Gelegenheit ein paar Infos zu den Interna deiner Units veröffentlichen ?
(Übertragbarkeit auf anderen JS-Stuff)

Ich hab da immer noch das Thema OpenLayers-Framework im Sinn...
  Mit Zitat antworten Zitat
MapMan

 
Delphi 7 Architect
 
#35
  Alt 23. Feb 2011, 22:42
Hallo Thom,

soweit ich deine Methodik bis jetzt verstehe (ich habe leider keine großen COM-Kentnisse), läuft es grundsätzlich darauf hinaus, über die Klartextbezeichnungen der Javascript-Funktionen an COM-Interfaces zu gelangen, über welche diese dann angesprochen werden können.
Also werden beim Laden von Javascript-Libraries im WebBrowser "temporäre" Interfaces angelegt ?

Ich kenne den Umgang mit COM-Objekten nur über das direkte Erzeugen von Typbibliotheken per Import.
Dann habe ich eine Delphi-Unit zum Ansprechen dieser Objekte.

Aber so "statisch" geht es wohl hier nicht...

Ich hab mir das mal am Beispiel Circle angesehen.
Entscheidend ist hier wohl die Stringkonstante MapsMethod_Circle='Circle'(Google Bezeichnung für die JS-Function) um zum Interface zu gelangen.
Und TScript ist das zentrale Objekt, welches alle Sub-Containerobjekte enthält, also auch alle "Circles"

Hab ich das so in etwa richtig verstanden ?

Hier hab ich mir mal die Aufrufkette ausgehend vom Circle-Button-Klick aus Demo 6 angeschaut.
Noch nicht ganz klar ist mir, wo und wie es letztendlich zum Zeichnen des Circles kommt.

Delphi-Quellcode:

Unit1
-----
procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
var
  Bounds: TLatLngBounds;
  CircleOptions: TCircleOptions;
  Lat, Lng: Double;
begin
  if not assigned(Script) or not assigned(Script.Maps[0])
    then Exit;
  with Script do
  begin
    Bounds:=Maps[0].Bounds; //angezeigter Kartenbereich ermitteln
    Lat:=Bounds.GetSouthWest.Lat+Random* //zufällige Position innerhalb des
        (Bounds.GetNorthEast.Lat-Bounds.GetSouthWest.Lat); //angezeigter Kartenbereichs berechnen
    Lng:=Bounds.GetSouthWest.Lng+Random* //-"-
        (Bounds.GetNorthEast.Lng-Bounds.GetSouthWest.Lng);
    CircleOptions:=TCircleOptions.Create; //Zirkeloptions-Objekt erstellen
    CircleOptions.Center:=Google.Maps.LatLng(Lat,Lng); //Zirkelmittelpunkt
    CircleOptions.Clickable:=false; //nicht anklickbar
    CircleOptions.FillColor:=clNone; //Füllfarbe
    CircleOptions.FillOpacity:=0; //Deckkraft der Füllung (0 -> vollkommen transparent)
    CircleOptions.Map:=Maps[0]; //Kartenobjekt zuweisen
    CircleOptions.Radius:=round((20+Random(80))/100* //Zirkelradius in Metern
                                1/8* //1/8 der Kartendiagonale
                                Distance_km(Bounds.GetNorthEast,Bounds.GetSouthWest)*
                                1000); //km -> m
    CircleOptions.StrokeColor:=RGBToColor(Random(255), //zufällige Linienfarbe
                               Random(255),Random(255));
    CircleOptions.StrokeOpacity:=0.5; //Deckraft der Linie
    CircleOptions.StrokeWeight:=5; //Linienbreite in Pixeln
    CircleOptions.ZIndex:=0; //vertikale Position
    Script.Google.Maps.Circle(CircleOptions); //Zirkel-Objekt erstellen
  end;
end;

gmAPI
-----
function TMaps.Circle(Opts: TCircleOptions): TCircle;
begin
  if not assigned(Opts)
    then raise Exception.Create(NoOpts);
  Result:=CreateCircleWrapper(Script,BrowserTools.Create(Disp,MapsMethod_Circle,Opts.Disp));
  TScript(Script).Circles.Add(Result);
end;

gmOverlays
----------
function CreateCircleWrapper(Script: TCustomScript; Dispatch: IDispatch): TCircle;
begin
  Result:=TCircle.Create(Script,Dispatch);
end;

TCircle = class(TMVCEventObject)

gmMVC
-----
TMVCEventObject = class(TMVCObject) //Zwischenobjekt, gibt es nicht im GoogleMaps API

TMVCObject = class(TJScriptObject)


JScriptObjects
--------------
TJScriptObject = class(TScriptObject)

TScriptObject = class(TDispObject)
private
  FScript: TCustomScript;
protected
  constructor Create(Script: TCustomScript; Dispatch: IDispatch); reintroduce; virtual;
  procedure FreeNotify(Sender: TObject); override;
  function GetPropAsObject(const Name: String; PropClass: TDispObjectClass; var PropObject): TDispObject; override;
  property Script: TCustomScript read FScript;
public
end;

TDispObject
-----------
  TDispObject = class(TNotifyObject)
  private
    FDisp: IDispatch;
    function GetDispEx: IDispatchEx;
  protected
    constructor Create(Dispatch: IDispatch); virtual;
    procedure AddProp(const Name: String; Value: TDispObject); overload;
    procedure SetDisp(Value: IDispatch); virtual;
    procedure SetProp(const Name: String; const Value: OleVariant; CreateIfNotExists: Boolean = false); overload;
    procedure SetProp(const Name: String; DispObject: TDispObject; CreateIfNotExists: Boolean = false); overload;
    procedure SetProp(DispID: Integer; const Value: OleVariant); overload;
    function Exec(const Name: String): OleVariant; overload;
    function Exec(const Name: String; DispObject: TDispObject): OleVariant; overload;
    //function Exec(const Name: String; const Param: OleVariant): OleVariant; overload;
    function Exec(const Name: String; const Params: array of OleVariant): OleVariant; overload;
    function AddProp(const Name: String): Boolean; overload;
    function DelProp(const Name: String): Boolean;
    function GetProp(const Name: String; const Param: String = ''): OleVariant;
    function GetPropAsVariant(const Name: String): OleVariant;
    function GetPropAsDispatch(const Name: String): IDispatch;
    function GetPropAsObject(const Name: String; PropClass: TDispObjectClass; var PropObject): TDispObject; virtual;
    function GetPropAsBoolean(const Name: String; Default: Boolean = false): Boolean;
    function GetPropAsInteger(const Name: String; Default: Integer = 0): Integer;
    function GetPropAsString(const Name: String; const Default: String = ''): String;
    function GetPropAsDouble(const Name: String; Default: Double = 0): Double;
  public
    destructor Destroy; override;
    class function IsObjectFromDisp(Disp: IDispatch): Boolean; virtual;
    function AsVariant: Variant;
    function PropertyExists(Name: String): Boolean;
    property Disp: IDispatch read FDisp write SetDisp;
    property DispEx: IDispatchEx read GetDispEx;
  end;


  INotifyInterface = interface({$IFDEF DELPHI6_UP}IInterface{$ELSE}IUnknown{$ENDIF})
    ['{6971F829-8011-4E6C-B6BD-FAA86048E059}']
    procedure FreeNotification(Sender: INotifyInterface);
    procedure RegisterNotification(AInterface: INotifyInterface);
    procedure UnregisterNotification(AInterface: INotifyInterface);
    function GetObject: TObject;
  end;

  TNotifyObject = class(TObject, INotifyInterface)
  private
    FNotifications: TInterfaceList;
  protected
    procedure FreeNotify(Sender: TObject); virtual;
    procedure DelObjectRef(AInterface: INotifyInterface; var AObject); overload;
    procedure DelObjectRef(Instance: TObject; var AObject); overload;
    function GetObject: TObject;
    //Interface-Methoden:
    function QueryInterface(const IID: TGUID; out Obj): HResult; stdcall;
    function _AddRef: Integer; stdcall;
    function _Release: Integer; stdcall;
    procedure FreeNotification(Sender: INotifyInterface);
    procedure RegisterNotification(AInterface: INotifyInterface);
    procedure UnregisterNotification(AInterface: INotifyInterface);
  public
    procedure BeforeDestruction; override;
  end;

Geändert von MapMan (23. Feb 2011 um 23:15 Uhr)
  Mit Zitat antworten Zitat
Thom

 
Delphi XE3 Professional
 
#36
  Alt 24. Feb 2011, 18:31
Hallo MapMan,

heute kommen ich endlich einmal dazu, eine Antwort zu verfassen. Weshalb hat ein Tag eigentlich nur 24 Stunden!?

Erst einmal vielen Dank für das Lob!

Ich fange bei der Beantwortung Deinen Fragen einfach mal von hinten an.

Zitat:
...soweit ich deine Methodik bis jetzt verstehe [...], läuft es grundsätzlich darauf hinaus, über die Klartextbezeichnungen der Javascript-Funktionen an COM-Interfaces zu gelangen, über welche diese dann angesprochen werden können.
Ja, genau das ist der Kern des Ganzen.

Zitat:
Also werden beim Laden von Javascript-Libraries im WebBrowser "temporäre" Interfaces angelegt ?
Das machen der Internet-Explorer bzw. die JScript-Engine beim Einlesen der HTML-Seite.
Das "normale" Interface IDispatch wird bei den meisten Browser-Objekten zu einer IDispatchEx-Schnittstelle, die unter anderem das dynamische Hinzufügen und Löschen von Eigenschaften und Methoden beim zugehörigen COM-Objekt ermöglicht. Da diese Methoden und Eigenschaften im Endeffekt auch nur über ihre ID (DispID) angesprochen werden, könnte das Ganze auf den ersten Blick auch über eine Typbibliothek funktionieren.

Zitat:
Ich kenne den Umgang mit COM-Objekten nur über das direkte Erzeugen von Typbibliotheken per Import.
Dann habe ich eine Delphi-Unit zum Ansprechen dieser Objekte.
Das klappt aber leider nur bei statischen Schnittstellen (IDispatch). Durch die Dynamik des IDispatchEx-Interfaces ist die Zuordnung der Property-/Methoden-Bezeichnungen zu den DispID's variabel und unterliegt nur der Einschränkung, daß eine einmal vergebene DispID innerhalb des selben Objektes nicht noch einmal vergeben werden darf. Damit scheidet das Konzept der Typbibliothek bei allen JavaScript-Objekten aus.

Zitat:
Aber so "statisch" geht es wohl hier nicht...
Genau!

Möglich wäre noch das Ansprechen von COM-Objekt-Eigenschaften und -Methoden über (Ole-)Variant-Variablen mit Interface-Zeigern, wie es zum Beispiel im WebBrowser gemacht wird:
Delphi-Quellcode:
WebBrowser1.OleObject.xxx...
//...
Diese unscheinbare Zeile beinhaltet unheimlich viel "Compilermagie" und funktioniert nicht in allen Fällen und nicht mit allen Compilern.

Um trotzdem die Vorzüge der Delphi-IDE mit ihrer Codevervollständigung nutzen zu können, sind Delphi-Objekte notwendig, die die HTML- und JScript-Objekte kapseln. Und genau das ist die grundlegende Idee zu diesem Framework.
Die Unit DispObject enthält das Basis-Objekt TDispObject, vom dem alle anderen Objekte direkt oder indirekt abgeleitet sind. Um einen Mechanismus für die gegenseitige Benachrichtigung zu schaffen, wurde noch INotifyInterface und seine Implementierung TNotifyObject geschaffen, das aber nur Delphi-intern Bedeutung besitzt und keine JavaScript-Entsprechung hat.

Die Kopplung der Funktionalität von TDispObject mit dem COM-Unterbau erfolgt über die Funktionen in der Unit BrowserObjects. Damit stellen diese beiden Units das Herzstück dar und alles andere ist - streng genommen - nur eine "Tech-Demo".

Die Unit JScriptObjects beinhaltet als nächste Stufe die Wrapper für einige grundlegende JavaScript-Objekte, die ihrerseits die Basis sämtlicher Google-Maps-API-Objekte darstellen.
Bei der Gestaltung dieser Objekte habe ich mich so eng wie möglich an das Google-Maps-API gehalten und an einigen Stellen lediglich etwas optimiert und "Komfort-Funktionen" hinzugefügt, die dem Delphi-Programmierer den Umgang mit ihnen etwas erleichtern sollen.

Zitat:
Und TScript ist das zentrale Objekt, welches alle Sub-Containerobjekte enthält, also auch alle "Circles"
Das Script-Objekt - genauer genommen TCustomScript - stellt die Schnittstelle zum Browser-internen JavaScript-Interpreter dar. Würde man mit JavaScript programmieren, wäre das quasi ein impliziter self-Zeiger. Damit man das Script-Objekt nicht bei jedem Aufruf davorsetzen muß, habe ich in den Demos meisten den folgenden Syntax verwendet:
Delphi-Quellcode:
with Script do
begin
  JScriptObject.xxx;
  ...
end;
Das sieht dann etwas mehr nach JavaScript-Syntax aus...

Das Objekt TScript ist ein Nachfolger von TCustomScript und beinhaltet den Zugriff auf den Google-Maps-API-Namespace - hier speziell das (JavaScript-)Objekt Google sowie die Delphi-interne Verwaltung der erstellten Karten, Marker und anderer Objekte.

Zitat:
Noch nicht ganz klar ist mir, wo und wie es letztendlich zum Zeichnen des Circles kommt.
Es gibt das Circle-Objekt. Das ist ein ganz normales JavaScript-Objekt, das um etliche Methoden und Ereignishandler erweitert wurde. Der Konstruktor des Circle-Objektes ist im Google-Maps-API die Funktion goggle.maps.Circle(...) (im JScript-Syntax bis auf den Objekt-Namen klein geschrieben). Als JavaScript würde das so aussehen:
Code:
Circle=new google.maps.Circle(...)
Das Schlüsselwort new konnte ich natürlich nicht in Delphi nachbilden - deshalb wird es hier einfach weggelassen:
Delphi-Quellcode:
Circle:=Google.Maps.Circle(...)
//...
Vielleicht hätte ich eine Funktion New(ObjectConstructor: TMethod) oder so etwas ähnliches schreiben können - aber das wäre dann doch wohl etwas in Richtung Kanonen und Spatzen abgedriftet...

Zur Erstellung eines Circle-Objektes verwendet das Google-Maps-API das Objekt CircleOptions. Auch dafür gibt es einen Delphi-Wrapper: TCircleOptions.
Dieses Objekt kann direkt angelegt und "gefüllt" werden (einfaches JavaScript-Objekt ohne Google-Maps-Konstruktor):
Delphi-Quellcode:
with Script do
begin
  CircleOptions:=TCircleOptions.Create; //Zirkeloptions-Objekt erstellen
  CircleOptions.Center:=...
  ...
end;
Um den Kreis auf der Karte darstellen zu lassen, muß dem Circle-Objekt lediglich das Karten-Objekt zugewiesen werden - alles andere wird JavaScript-intern erledigt:
Delphi-Quellcode:
CircleOptions.Map:=Map_xyz;
//...
Dabei handelt es sich um ein grundlegendes Prinzip aller Wrapper-Objekte: Es werden keine Eigenschaften zwischengespeichert - alle Werte werden direkt aus den zugehörigen JavaScript-Objekten gelesen oder an sie übergeben - sie arbeiten also vollkommen transparent. Nur die Interface-Zeiger und die erstellten Delphi-Objekte werden von den Wrappern verwaltet.

Verwaltungsmäßig wesentlich aufwändiger ist die Umleitung von JavaScript-Ereignissen auf native Delphi-Methoden. Hierbei wird das External-Objekt des Browsers genutzt. Da beim Aufruf unterschiedliche Parameter übergeben und dynamisch Delphi-Methoden aufgerufen werden müssen, hatte ich anfangs RTTI-Mechanismen genutzt, die aber alle älteren Delphi-Versionen ausgesperrt hätten. An einigen Stellen im Quelltext ist das noch an den entsprechenden Compiler-Optionen erkennbar. Das wurde aber grundlegend geändert: Das JScript-Objekt Function macht es möglich. Die Erstellung eines Ereignishandlers erfolgt auf diese Weise:
  1. Zuweisung einer Delphi-Methode zu einem Wrapper-Ereignis
  2. Erstellung einer JavasScript-Funktion zum Aufruf der Wrapper-internen Methode
  3. Registrierung der Wrapper-internen Methode bei der External-Verwaltung
Wird durch ein JavaScript-/HTML-Objekt ein Ereignis ausgelöst, werden folgende Dinge abgehandelt:
  1. Abfrage der DispID über das External-Interface
  2. Aufruf der External-Methode des Wrapper-Objektes über ihre DispID. Dieser Aufruf erfolgt völlig ohne Parameter - dabei gibt es lediglich eine Unterscheidung, ob es sich um eine Funktion oder Prozedur handet (mit oder ohne Rückgabewert).
  3. Ermittlung der Parameter über das JScript-Funktions-Objekt und Umwandlung in Delphi-interne Objekte
  4. Aufruf der eigentlichen Delphi-Ereignis-Methode

Zitat:
Ich hab da immer noch das Thema OpenLayers-Framework im Sinn...
Verständlich...

Ich hoffe, daß ich es einigermaßen plausibel ausgedrückt habe: Mit Hilfe der Units JScriptObjects, DispObject und BrowserTools können sämtliche HTML- und JavaScript-Objekte als Delphi-Wrapper nachgebildet werden - und damit wäre auch das OpenLayers-Framework ohne Umweg über den Aufruf von JavaScript ansprechbar - etwas Geduld bei der Umsetzung vorausgesetzt...

Die Funktionen CreatexxxWrapper sind übrigens noch ein Überbleibsel aus "früheren" Tagen: Sie rühren daher, daß die Konstruktoren der JavaScript-Objekte fast immer als protected deklariert sind. Sie sollen also in der Regel nicht direkt aufgerufen werden. Das wiederum verwirrt den Compiler: Liegt der protected-Konstruktor beim Aufruf in einer anderen Unit (auch wenn ein "Access"-Hilfsobjekt erstellt wurde)
Delphi-Quellcode:
type
  TCircleAccess = class(TCircle);
...
TCircleAccess.Create(...)
geht der Schuß zur Laufzeit mitunter nach hinten los.
Das war eine unschöne Zwischenlösung: Da sich die CreatexxxWrapper-Funktionen im Interface-Abschnitt der Units befinden und damit "öffentlich" zugänglich sind, hätte ich auch gleich die Konstruktoren als public definieren können...
Das wurde aber inzwischen behoben und wird in der nächsten Version anders gelöst sein.
Thomas Nitzschke

Geändert von Thom (24. Feb 2011 um 22:06 Uhr)
  Mit Zitat antworten Zitat
MapMan

 
Delphi 7 Architect
 
#37
  Alt 24. Feb 2011, 20:10
Hallo Thom,

zunächst vielen Dank für die ausführliche Darstellung...

Zitat:
Ich hoffe, daß ich es einigermaßen plausibel ausgedrückt habe: Mit Hilfe der Units JScriptObjects, DispObject und BrowserTools können sämtliche HTML- und JavaScript-Objekte als Delphi-Wrapper nachgebildet werden - und damit wäre auch das OpenLayers-Framework ohne Umweg über den Aufruf von JavaScript ansprechbar - etwas Geduld bei der Umsetzung vorausgesetzt...
Neben Gedult leider auch das notwendige Detailverständnis. Aber ich werde mit Hilfe deiner Infos dran arbeiten...

Wie bereits erwähnt, nutze ich OSM, Google und Topo-Kartenmaterial der Vermessungsämter über das OpenLayers-Framework und habe mir Interfaceobjekte mit den anwendungsspezifischen Funktionen geschrieben.
Und da Zeit bei mir das Hauptproblem ist (ich verdiene meine Brötchen mit dem Zeugs), werde ich kurzfristig auch zunächst dabei bleiben müssen.

Ich versuche mal in nächster Zeit eine OpenLayers-Demo-App zu extrahieren und hier im Forum einzustellen.

Deine Google-Lösung ist zweifelsfrei genial, ist aber aufgrund der Lizenzproblematik eben nicht kostenlos für kommerzielle Anwendungen.
Wir haben auch in der Firma die Google-Enterprise-Lizenz für schlappe 10.000 Euros pro Jahr und brauchen die primär wg. der internationalen Ortho-Karten !

Ein Fokus auf Openlayers (ich will dich nicht schon wieder überreden ) hätte die Vorteile :

1. In Verbindung mit deiner neuen Methodik super einfach in der Handhabung
2. Kostenloses OpenStreetMap-Kartenmaterial (Mapnik, Osmarender etc.) für private und kommerzielle Verwendung
3. Openlayers-Adapter für quasi alle gängigen Kartenquellen (Google, VirtualEarth...)
4. Nutzung standardisierter Schnittstellen (z.B. WMS der Vermessungsämter)
5. Nutzung von Offline-Kartenmaterial, Map-Tiles, (nicht jeder hat stets eine dicke Internetverbindung, vor allem nicht im mobilen Betrieb z.N. bei GPRS)

Nachteile gibts natürlich auch. So bist du direkt am Google-API und kannst die "nativen" Details ausnutzen.
Und auch haben grundsätzlich alle Javascript-basierten Lösungen, egal ob Google oder OL, ein Problem mit der Geschwindigkeit bei der Darstellung von Geo-Massendaten. Damit kämpfe ich ständig.... Stelle mal 10000 Koordinaten als Polyline dar...
Ich bin da allerdings auch sehr verwöhnt durch den Map&Guide (PTV) MapServer, der für Geo-Echtzeitanwendungen immer noch Top ist.

Aber schauen wir mal was noch kommt...

Nochmals vielen Dank für deine Arbeit...
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Thom

 
Delphi XE3 Professional
 
#38
  Alt 26. Feb 2011, 21:16
Nach den positiven Worten über den OpenLayers-Player hatte ich ihn mir in den letzten Tagen angeschaut und mir einen ersten Überblick verschafft:

Der Funktionsumfang ist beachtlich. Allerdings kommen wohl nur hartgesottene JavaScript-Programmierer auf die Idee, eine Funktion als Konstruktor (was ja logisch ist) und gleichzeitig als Container für weitere Funktionen zu benutzen (Layer, Control, ...).

Aufgefallen ist mir, daß (standardmäßig) kein Capturing der Maus stattfindet - das Verschieben der Karte wird also sofort beendet, sobald der Cursor die Karte verläßt. Das ist im Google Maps API besser gelöst.

Desweiteren rendern einige OSM-Server die Karten fehlerhaft (gerade Striche quer über ganze Kontinente). Entweder sind da sie Vektordaten fehlerhaft oder die Renderengines enthalten Bugs. OSM-Karten sind in Deutschland erstaunlich genau, halten ohne Probleme mit Google Maps mit und sind sogar teilweise genauer und enthalten mehr Details. Schaut man aber ins Ausland - z.B. Südamerika - fehlen sogar größere Fernverkehrsstraßen - von kleineren Objekten ganz zu schweigen.

Trotzdem hat mich das Ganze neugierig gemacht und so sind die ersten 1000 Zeilen an Wrapper-Objekten für das OpenLayers-API entstanden.
Damit habe ich dann den ersten Versuch gewagt, dieses Beispiel in Delphi umzusetzen (natürlich wieder ohne eine einzige Zeile JavaScript).

screenshot.jpg

Delphi-Quellcode:
procedure TForm1.FormShow(Sender: TObject);
const
  HTML = '<html>'+sLineBreak+
         ' <head>'+sLineBreak+
         ' <script src="http://openlayers.org/dev/OpenLayers.js"></script>'+sLineBreak+
         ' </head>'+sLineBreak+
         ' <body style="margin: 0">'+sLineBreak+
         ' <div id="map" style="width: 100%; height: 100%"></div>'+sLineBreak+
         ' </body>'+sLineBreak+
         '</html>';
var
  Map: TMap;
  ol_wms, dm_wms: TLayer;
begin
  WebBrowser1.Navigate('about:blank');
  with TScript.Create(WebBrowser1) do //Skript-Objekt erstellen
  begin
    LoadBrowserFromSource(WebBrowser1,HTML,true); //warten, bis die Seite komplett geladen wurde
    Caption:=Caption+' - '+OpenLayers.VersionNumber;
    Map:=OpenLayers.Map('map'); //Karte anlegen
    ol_wms:=OpenLayers.Layer.WMS('OpenLayers WMS',
                                 'http://vmap0.tiles.osgeo.org/wms/vmap0',
                                 TJScriptObject.Create(['layers: basic']));
    dm_wms:=OpenLayers.Layer.WMS('Canadian Data',
                                 'http://www2.dmsolutions.ca/cgi-bin/mswms_gmap',
                                 TJScriptObject.Create(['layers: bathymetry,land_fn,park,'+
                                                        'drain_fn,drainage,prov_bound,'+
                                                        'fedlimit,rail,road,popplace',
                                                        'transparent: true',
                                                        'format: image/png']),
                                 TJScriptObject.Create(['isBaseLayer: false',
                                                        'visibility: false']));
    Map.AddLayers([ol_wms,dm_wms]);
    Map.AddControl(OpenLayers.Control.LayerSwitcher);
    Map.ZoomToMaxExtent;
  end;
end;
Es wird also wirklich nur das API geladen und ein Container für die Karte angelegt. Der Rest geschieht wie bei den Google-Wrappern in einer (nahezu) eins-zu-eins Umsetzung des JavaScript-Codes in Delphi:
Code:
var map = new OpenLayers.Map("map");

var ol_wms = new OpenLayers.Layer.WMS(
    "OpenLayers WMS",
    "http://vmap0.tiles.osgeo.org/wms/vmap0",
    {layers: "basic"}
);

var dm_wms = new OpenLayers.Layer.WMS(
    "Canadian Data",
    "http://www2.dmsolutions.ca/cgi-bin/mswms_gmap",
    {
        layers: "bathymetry,land_fn,park,drain_fn,drainage," +
                "prov_bound,fedlimit,rail,road,popplace",
        transparent: "true",
        format: "image/png"
    },
    {isBaseLayer: false, visibility: false}
);

map.addLayers([ol_wms, dm_wms]);
map.addControl(new OpenLayers.Control.LayerSwitcher());
map.zoomToMaxExtent();
Anmerkung: Das kanadische Overlay funktioniert weder im Original noch in der Delphi-Umsetzung - wahrscheinlich liefert der Server keine Daten mehr (keine Ahnung, wie alt diese Demo ist). Dadurch sieht man allerdings schön den Aufbau und die Größe der Bildkacheln.

Da der Quelltext des Beispiels momentan nicht compilierbar ist (ich habe einige Erweiterungen an den Units des Frameworks vorgenommen), hänge ich einfach die fertige Demo an.
Angehängte Dateien
Dateityp: zip OpenLayers.zip (818,6 KB, 244x aufgerufen)
Thomas Nitzschke

Geändert von Thom (26. Feb 2011 um 23:28 Uhr)
  Mit Zitat antworten Zitat
MapMan

 
Delphi 7 Architect
 
#39
  Alt 26. Feb 2011, 21:55
Hallo Thom,

freut mich, dass du Interesse am OpenLayers-Framework gefunden hast und ich bin sicher, dass es ein riesiges Interesse an einem OpenLayers-Delphi-Framework nach deiner Methode gibt.
Google-Maps ist gut (und kostet lizensiert sehr viel Geld) aber OpenLayers ist besser, da echte OpenSource und damit kostenfrei.
Die OSM-Karten werden weltweit täglich immer besser und kleine Probleme (Renderingfehler etc.) sind nicht wirklich schlimm und oft nach dem nächsten Release beseitigt.
Ich hoffe du bleibst dran...
  Mit Zitat antworten Zitat
MapMan

 
Delphi 7 Architect
 
#40
  Alt 26. Feb 2011, 22:24
Hallo Thom,

noch ein Nachtrag zu Openlayers...

Meine OpenLayers-Apps sind für Offline- und Online-Betrieb ausgelegt.
Ich lade die OL-Bibliothek nicht aus dem Internet sondern direkt lokal vom Rechner.

Code:
<script type="text/javascript" src="http://localhost:28991/OpenLayers/OpenLayers.js"></script>
<script type="text/javascript" src="http://localhost:28991/OpenStreetMap/OpenStreetMap.js"></script>
Ein in die App integrierter HTTP-Server (den ich u.a. auch für REST-Kommunikation brauche) hostet den JS-Stuff der App.

Nach dem Start der App suche ich Offline-Karten (Verzeichnisse mit Endung OLM = OpenLayersMaps, in welchen sich mit Mapnik gerenderte OSM-Tiles der jeweiligen Zoomlevel befinden) und baue diese in den JS-Stuff ein

Delphi-Quellcode:
  if FOfflineMapList.Count<>0 then
    begin
      i:= IndexOfString(JavascriptMemo.Lines,'//Offline-Maps (Don''t change this line !)');
      if i<>-1 then
        for w := 0 to FOfflineMapList.Count-1 do
        begin
          JavascriptMemo.Lines.Insert(i+1,'var OfflineMap'+IntToStr(w)+' = new OpenLayers.Layer.OSM("'+NameWithoutExt(FOfflineMapList[w])+'", "http://localhost:28991/'+FOfflineMapList[w]+'/${z}/${x}/${y}.png", {numZoomLevels: 19});');
          JavascriptMemo.Lines.Insert(i+2,'map.addLayer(OfflineMap'+IntToStr(w)+');');
        end;
    end;
Für den Anwender bedeutet dies :

- Hat er eine Internetverbindung und keine Offline-Maps, dann kann er nur die Online-Maps auswählen

- Hat er eine Internetverbindung und Offline-Maps, dann kann er in der Reihenfolge Offline-Maps und dann Online-Maps auswählen
Das bedeutet, dass selbst bei einer Internetverbindung zunächst die Offline-Karten genutzt werden und nicht erst über eine eventuell dünne
GPRS-Verbindung fette Google-Sat-Karten aufgebaut werden müssen.

- Hat er keine Internetverbindung aber Offline-Maps, dann kann er nur die Offline-Maps auswählen


Warum schreibe ich das ?

Könntest du mal in deine Überlegungen die Integration eines reinen Offline-Betriebs mit einbeziehen ?
  Mit Zitat antworten Zitat
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