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Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

Ein Thema von Medium · begonnen am 1. Sep 2010 · letzter Beitrag vom 30. Jan 2011
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Benutzerbild von Mavarik
Mavarik

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#21

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 11:13


aber sooo hoch sind die Preise garnicht http://aws.amazon.com/de/ec2/pricing/
Coole Seite... Und wieder einmal komme ich mir vor wieder Hamster im Hamsterrad...No Chance am Ball zu bleiben... Ich versuche ja bei neuen Techniken - neben dem Tagesgeschäft - ein wenig auf dem laufenden zu bleiben, aber wenn ich mir diese Seite durchlese verstehe ich nur (Haupt-)Bahnhof.

Aber scheinbar gibt es ja einen Markt dafür...

Mavarik
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SirThornberry
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#22

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 11:17
himitsu hat es auf den Punkt gebracht. Beim Cloud-Computing laufen zumeist auch virtuelle Maschienen und da auch mehrere auf einem realen Rechner. Es ist also seltener der Fall das mehrere Maschienen zusammen geschlossen werden um mehr Rechenleistung zu bekommen als das eine reale Maschine genügt um für mehrere die Arbeit zu machen.
Andersherum gibt es aber auch riesige Datenbanken wo ein kleiner Heimcomputer nicht genügt.
Und da kommen die Vorteile vom Cloud-computing ins Spiel. Dadurch das man sich für weniger Rechenintensive Prozesse den Rechner (die Wolke) mit anderen teilt, teilt man auch die Kosten. Zugleich braucht man sich für rechenintensive Aufgaben nicht um neue Hardware kümmern sondern das machen Leute die den ganzen Tag nichts anderes machen und somit wird auch wieder Zeit und Geld gespart.
Der eigentliche Arbeitsplatz für den Endanwender kann also ein Uralter Rechner sein und das über zig Jahre hinweg ohne das die Firma sich Gedanken machen muss ob die neue Software auch tatsächlich darauf laufen wird.
Jens
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himitsu
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#23

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 11:28
Coole Seite... Und wieder einmal komme ich mir vor wieder Hamster im Hamsterrad...No Chance am Ball zu bleiben...
Hab ja och keine Ahnung und bevor ich schreiben wollte "Ich als armer Privaranwender kann mir sowas eh nicht leisten und demnach ist das Thema sowieso uninteressant für mich" , hatte ich mal Google nach den Preisen gefragt.

Hatte mal vor Jahren einen Bericht über solche Großrechenzentren gesehn (wo man z.B. solche globalen Langzeitwetterprognosen errechnet) und da waren die Preise viel höher. OK, da konnte man auch nicht nur einfach mal 'ne kleine Stunde kaufen, sondern mußte sich quasi vorher anmelden (damit der Rechner dann auch frei ist, wenn ich ihn braucht) und einen rießigen Vertrag mit denen abschließen.
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littleDave

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#24

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 11:32
Ich möchte Cloud-Computing nicht als "Spinnerei" abstempeln - ich finde den Hype nur sowas von übertrieben. Wenn der Hype den wirklichen Nutzen widerspiegeln würde, würden wir imho alle nicht mehr ohne Cloud-Computing leben können.

Klar muss man ein System pushen, damit sich das überhaupt mal wer anschaut. Aber dass man das so sehr pushed, hätte ich nicht erwartet. Es wirkt so, als ob Apple "Cloud-Computing" "the next big thing" ist, Microsoft gleichzeitig mit extrem viel Aufwand, Geld, usw. versucht, ihre Implementation zu pushen und Amazon "Cloud-Computing" als "Anderen Benutzer, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch 'Cloud-Computing'".

@littleDave:
Hast du schonmal Torten (semi)professionell gebacken und die Rezepte modifiziert oder in einer Großküche gearbeitet?

Man kann eben nicht immer einfach /2 teilen, wenn der Kuchen nur halb so groß werden soll.
Einige Zutaten verhalten sich nicht 1:1 genauso, wenn man sie in anderen Dosierungen anwendet.

Oder wenn man einen Kuchen 5 mal so groß machen will, dann wäre es fatal, wenn man nun einfach die Temperatur und/oder Backzeit einfach so um das 5-fache erhöht. (einfach gleich bleiben kann sie aber unter Umständen auch nicht)

Da steckt eine Wissenschaft für sich dahinter.
In einer Großküche habe ich noch nicht gearbeitet, daher kann ich nur meine Meinung als "Laie" wiedergeben. Aber wenn das schon so eine Wissenschaft für sich und sooo komplex ist, dann müssten alle Köche entweder alle möglichen Kombinationen aufgeschrieben haben, oder sie müssten Genies sein. Wie gesagt, nur aus Sicht eines Laien und ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen.

Als ich in einem Praktikum einen Micro-Controller in C programmiert habe (dessen Rechenleistung wirklich unter aller Sau war), war die Logik hinter dem Controller wahrscheinlich mindestens so komplex wie die Berechnung der Rezept-Menge für einen Kuchen beliebiger Größe - also ich gehe davon aus. Ok, das Ding hatte keine Aufwändige GUI - bei einem 80x30-Pixel Schwarz-Weiß-Display kann man keine Knallbunte Oberfläche erstellen.

Einen Vorteil an Cloud/Grid seh ich derzeit darin, daß man sich so auch sehr leicht viel/mehr "Rechenleistung" kurzfristig besorgen kann, bzw. nur soviel einkauft, wie man grade benötigt.

Das geht bei einem eigenen PC oder Server im Keller nicht so einfach.
('ne weitere CPU kaufen und morgen zurückgeben, weil etwas ganz schnell fertig werden muß)

Im Endefekt könnte ich da sogar globale Resourceneinsparung und Umweltschutz darin sehn, da nicht jeder ein rießiges System benötigt, welches nur teilweise komplett ausgelastet wird.
himitsu hat es auf den Punkt gebracht. Beim Cloud-Computing laufen zumeist auch virtuelle Maschienen und da auch mehrere auf einem realen Rechner. Es ist also seltener der Fall das mehrere Maschienen zusammen geschlossen werden um mehr Rechenleistung zu bekommen als das eine reale Maschine genügt um für mehrere die Arbeit zu machen.
Andersherum gibt es aber auch riesige Datenbanken wo ein kleiner Heimcomputer nicht genügt.
Und da kommen die Vorteile vom Cloud-computing ins Spiel. Dadurch das man sich für weniger Rechenintensive Prozesse den Rechner (die Wolke) mit anderen teilt, teilt man auch die Kosten. Zugleich braucht man sich für rechenintensive Aufgaben nicht um neue Hardware kümmern sondern das machen Leute die den ganzen Tag nichts anderes machen und somit wird auch wieder Zeit und Geld gespart.
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Da stimme ich natürlich zu. Doch "Terminal-Basierte" Büro-Ausstattung ist jetzt keine super-neue Erfindung. Cloud-Computing ist sozusagen eher ein Revival mit neuem Namen - und übers Internet
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himitsu
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#25

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 11:52
Nja, diese großen Rezepte sind quasi vorher ausprobiert und notfalls etwas abgestimmt wurden und dann spielt einfach noch die Erfahrung eine Rolle, welche man bei sowas bekommt, wenn man es öfters macht.

Und das mit dem Namen ... wurde ja schon gesagt, daß sowas öfters vorkommt.

iPod statt Apple-MP3-Player
iMac statt der PC von Apple

Namen sind im Marketing einfach das A&O.
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#26

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 12:21
Und das mit dem Namen ... wurde ja schon gesagt, daß sowas öfters vorkommt.

iPod statt Apple-MP3-Player
Mit dem Unterschied, dass es den Name "Apple-MP3-Player" nie gegeben hat - für Cloud-Computing gibt es bereits mehrere andere Namen: "Terminalserver", "Thin Client", "Server-Based-Computing", etc. - aber das ist eigentlich nur nebensächlich
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blackfin
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#27

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 12:31
Zitat:
Der eigentliche Arbeitsplatz für den Endanwender kann also ein Uralter Rechner sein und das über zig Jahre hinweg ohne das die Firma sich Gedanken machen muss ob die neue Software auch tatsächlich darauf laufen wird.
Sofern man es aber noch nicht schafft, über ein mittelprächtiges Netzwerk auch 60fps für 3D-Grafik in HD-Format zu streamen, fallen alle 3D-Anwendungen / Spiele zur Leistungs-Verteilung (noch) raus, dafür braucht man (noch) ziemlich aktuelle Rechner.
Und selbst "Nicht-Spiele" werden grafisch immer aufwändiger.
Ich sehe da beim Cloud-Computing auch Probleme bezüglich der Bandbreite und Qualität des Netzwerks.
Gerade da sehe ich aber einen Markt für Cloud-Computing / extremer Lastverteilung in der Zukunft: Spieler von z.B. MMOs brauchen keinen Über-PC mehr, sondern es wird alles in der Cloud berechnet und nur noch die Grafik / Sound von der Cloud aus vorberechnet gestreamt.
Das wäre auch für die Spiele-Firmen eine immense Einsparung in den Supportkosten (dedizierte, bekannte Hardware für die Grafik und Sound, die Spieler selbst haben nur relativ einfache Anzeige-Clients)
Und Datenschutz-technisch ist das ganze im Spiele-Sektor nicht soooo kritisch wie beispielsweise bei Firmendaten.

Geändert von blackfin ( 2. Sep 2010 um 13:03 Uhr)
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#28

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 12:37
Bigt/Gab es nicht einen Onlinespieleanbieter dieses/letztes Jahr, welcher auch ganze Spiele streamen wollte und das mit den aktuellen Netzwerktechniken?
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blackfin
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#29

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 12:39
Ja, ich glaub von sowas habe ich auch mal was gehört, das war mal vor ein paar Monaten / knappen Jahr glaub ich in den Heise-Schlagzeilen.
Aber seitdem nichts mehr gehört
Ich denke mal, wahrscheinlich gibts noch zu grosse Probleme damit es "flüssig" ist und gleichbleibende Qualität bietet.
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mleyen

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#30

AW: Cloud: Modewort oder ist da mehr hinter?

  Alt 2. Sep 2010, 12:58
Ja, OnLive heißt / hieß das.
Aber die größeren Spieleschmiede (die die nahezu alles nur noch aufkaufen) haben mittlerweile eingesehen, dass Spielelivestreaming momentan ein Witz darstellt.
Weder Qualität, noch Verfügbarkeit ist gewährleistet. Hier auf dem Land könnte man zB bestimmt gerade mal ein Schwarz/Weiß Pong mit guter Komprimierung in 720p streamen, solang kaum Animationen vorhanden sind. Wenn man jetzt noch zB auf einen Amiserver geht, wäre das natürlich das Leckfest überhaupt.

Und imho wird es nicht so schnell durchkommen, dass private Haushaltsgegenstände eine Internetverbindung bekommen. (evtl. Netzwerk)
Da haben die meisten wohl doch zuviel Angst davor das der Kühlschrank durch virenverseuchte Zwangsupdates Amok läuft oder die Überwachung durch den Bundestrojaner alle Grenzen überschreitet.
Verzeiht mir meine Übertreibung.
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