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Kalender programmieren?

Ein Thema von JummiJa · begonnen am 18. Jun 2013 · letzter Beitrag vom 13. Jan 2016
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Seite 3 von 4     123 4   
jobo

Registriert seit: 29. Nov 2010
3.041 Beiträge
 
Delphi 2010 Enterprise
 
#21

AW: Kalender programmieren?

  Alt 20. Jun 2013, 22:18
Es ist deutlich und höflich gesagt worden:
Poste den Code, der nicht funktioniert und man könnte Dir helfen. Aber 3 Wochen Gedanken machen Deinerseits ergibt auch hier keine Anhaltspunkte für eine Unterstützung.
Dieses Forum quillt über von Code und Tips, wahrscheinlich würde allein eine gründliche Suche helfen. Die Tränendrüsennummer ist sicher eher kontraproduktiv, also krempel mal die Ärmel hoch und werd mal konkret.

Was die Rechtschreibung angeht:
Natürlich musst Du Dir das nicht annehmen, aber jeder hier hat da so seine Schmerzgrenze und damit musst Du wohl klar kommen (nicht nur hier). Wenn Du klug bist (du machst ja grad Abi), nimm es als Herausforderung!

Das hat was mit Wertschätzung, Respekt und anderen Dingen zu tun.

Hast Du die Zahl im Portal mal gesehen? Über eine Millionen Beiträge. Sagen wir die Hälfte sind Fragen, die andere Hälfte Antworten.
Nicht schlecht oder? Tja und wir sind hier nicht bei FB oder so. Das sind keine Likes! Das sind fundierte Antworten, wenige Leute, die hier viel Zeit reinstecken.

Ok, wahrscheinlich verdrehst Du schon die Augen, falls Du soweit gelesen hast.
Was Du draus machst, ist allein Deine Sache.
Gruß, Jo
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Benutzerbild von Sir Rufo
Sir Rufo

Registriert seit: 5. Jan 2005
Ort: Stadthagen
9.454 Beiträge
 
Delphi 10 Seattle Enterprise
 
#22

AW: Kalender programmieren?

  Alt 20. Jun 2013, 22:51
Monatsansicht, ...

Unser problem liegt vorerst darin die einzelnen daten richtig in die spalten eines stringgrid oder so zu bekommen.
Das ist aber primär ein mathematisches/logisches Problem und erfordert erst mal Denksport.

Nehmen wir mal an, ihr möchtet die Ansicht (für Juni 2013) wie folgt haben
Code:
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31  1  2
 3  4  5  6  7  8  9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
 1  2  3  4  5  6  7
Gesucht wird also das Datum, was als erstes angezeigt werden soll (hier 27.05.2013).
  1. Wochentag vom 01.06.2013 bestimmen Delphi-Referenz durchsuchenSysUtils.DayOfTheWeek
    (Mo=1, Di=2, ..., So=7)
    Ergebnis = 6
  2. Der Montag vor dem 01.06.2013 ist 5 Tage zurück, also ist das gesuchte Datum der 01.06.2013 - ( Wochentag(01.06.2013) - 1 ) => 27.05.2013 und somit das erste Datum, was in diesem Monatskalender angezeigt werden soll
In Delphi sieht das dann so aus
Delphi-Quellcode:
function GetMonthCalenderStartDate( AMonth, AYear : Word ) : TDate;
begin
  // Erster Tag im Monat
  Result := EncodeDate( AYear, AMonth, 1 );
  // Montag vor dem Datum ermitteln => Starttag für die Kalender-Ansicht
  Result := Result - ( DayOfTheWeek( Result ) - 1 );
end;
Wenn man jetzt das Grid Zelle für Zelle durchläuft - in der Reihenfolge der Datumsfolge - dann braucht man nur noch das Datum um 1 Tag erhöhen und hat immer das passende Datum zu der Zelle
Delphi-Quellcode:
procedure ShowMonthGrid( AGrid : TStringGrid; AMonth, AYear : Word );
var
  LRow, LCol : Integer;
  LDate : TDate;
begin
  LDate := GetMonthCalenderStartDate( AMonth, AYear );

  // 7 Spalten
  AGrid.ColCount := 7;
  // 7 Zeilen (1x Überschrift, 6x Daten)
  AGrid.RowCount := 7;
  // 1 Zeile fixiert (wird von oben gezählt)
  AGrid.FixedRows := 1;

  // in der ersten Zeile stehen die Tagesnamen
  for LCol := 0 to 6 do
    AGrid.Cells[LCol,0] := FormatDateTime( 'ddd', LDate + LCol );

  // Jetzt das eigentliche Kalenderblatt füllen
  for LRow := 1 to 6 do
    for LCol := 0 to 6 do
      begin
        // in die Zelle nur den Monatstag schreiben
        AGrid.Cells[LCol,LRow] := FormatDateTime( 'dd', LDate );
        // 1 Tag weiter
        LDate := LDate + 1;
      end;
end;
BTW: Delphi-Referenz durchsuchenSysUtils.FormatDateTime

PS: Bevor die Frage aufkommt, warum ich 6 Zeilen benutze, dann dieses Blatt mal für Dezember 2013 ausfüllen
Kaum macht man's richtig - schon funktioniert's
Zertifikat: Sir Rufo (Fingerprint: ‎ea 0a 4c 14 0d b6 3a a4 c1 c5 b9 dc 90 9d f0 e9 de 13 da 60)

Geändert von Sir Rufo (20. Jun 2013 um 22:55 Uhr)
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Benutzerbild von p80286
p80286

Registriert seit: 28. Apr 2008
Ort: Stolberg (Rhl)
6.659 Beiträge
 
FreePascal / Lazarus
 
#23

AW: Kalender programmieren?

  Alt 20. Jun 2013, 22:52
Ja, okay, hier kann uns auch keiner helfen...
Wir setzen uns seit 3 wochen damit auseinander und kommen einfach nicht drauf wie wirs machen.
Was habt ihr denn bis jetzt?
Welche Ansätze haben sich denn als Sackgassen erwiesen?
Neben der sehr rudimentär beschriebenen Oberfläche, habt Ihr schon eine Vorstellung davon wie Ihr die Daten speichern wollt?
Welche Möglichkeiten habt Ihr überhaupt?

Soll der Kalender nur von einer Person oder von mehreren genutzt werden?

[OT]
Meine mangelnde rechtschreibung liegt daran das ich mich nicht darauf konzentriere wie ich schreibe! Weils hier nicht um meine rechtschreibung geht! Ich muss mich hier nicht für dumm verkaufen lassen nur weil ich kein talent für manche dinge hab!
Die meisten von uns verdienen mit Programmierung ihre Brötchen, und da ist es essentiell verständlich und möglichst genau zu formulieren. Die meisten Deiner Aussagen erwecken den Eindruck, daß Du im Vorbeigehen eine ordentliche Benotung mitnehmen willst. Sollte dies nicht der Fall sein, vergessen wir was bisher geschah und fangen noch einmal neu an.

Übrigens kann man mangelndes Talent in gewissen Grenzen durch Arbeit ausgleichen.
[/OT]

Gruß
K-H
Programme gehorchen nicht Deinen Absichten sondern Deinen Anweisungen
R.E.D retired error detector
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targetingsnake

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1 Beiträge
 
#24

AW: Kalender programmieren?

  Alt 24. Jun 2013, 12:50
1. Die Zusammenfassung was JummiJa möchte; hat der schöne Günther schon geschrieben, daher denke ich einige lesen nur Bruchteile dieses Threads und sollten mal den ganzen lesen.
Dann mach doch jetzt einmal genau fest, was das Ding nun können soll:

Übersicht:
  • Man sieht immer einen kompletten Monat in einer kalendertypischen Ansicht
  • Der anzuzeigene Monat lässt sich wechseln (eins vor/eins zurück)
  • Der Benutzer kann auf einen Tag klicken und bekommt daraufhin angezeigt, welche Termine bereits auf diesem Tag liegen und bekommt die Möglichkeit, einen weiteren Termin für diesen Tag zu erstellen

Fall Termin Anzeigen:
  • Der Benutzer klickt auf einen Tag (dargestellt durch Zahl) im Kalender
  • In einem Bereich darunter werden (z.B. in einer Listbox) aufgelistet, welche Termine an diesem Tag schon bestehen
  • Wird ein Eintrag in dieser Listbox ausgewählt, wird ein Button "Termin löschen" aktiviert.


usw, usw.


Ich weiß sonst nicht, wo sich die konkrete Frage versteckt. Ein Terminplaner ist wirklich nicht ganz trivial (wenn man es richtig machen will).
2. Das Datum kann man relativ einfach über zwei Funktionen auslesen:

Date und

DecodeDate(Date, Y, M, D); auslesen.

3. Ich nehme nicht an das JummiJa solche Scheduller/Planner benötigt, da sie eher ein solches Tool entwickeln wollen.

Mit Grüßen,
Targetingsnake
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hubblec4

Registriert seit: 7. Jul 2013
4 Beiträge
 
FreePascal / Lazarus
 
#25

Praxis Terminplaner

  Alt 12. Jan 2016, 19:22
Hallo erstmal und gleich sorry das ich dieses Thema hier nochmal aufwärme.

Aber es war irgendwie erstaunlich zu lesen.
Ich selbst hatte zu der Zeit als der erste Post gemacht wurde, angefangen mir das programmieren mit Lazarus beizubringen.

Gleich das zweite Projekt sollte für eine Praxis ein Terminplaner werden.

Ich muss zugeben ich stand da anfangs auch vor lauter Rätseln.
Nach ca 7 Wochen hatte ich dann eine erste halbwegs funktionierende Software.

Die Datenspeicherung erfolgte damals noch in einer DBF.
Das Programm wird immer noch weiter entwickelt und hat mitlerweile Funktionen wie:
Tag/Wochenansicht, Multiterminvergabe, Mitarbeitermanagment, Arbeitzseiten, Online-Termine und jede menge mehr.

Die Datenbank ist auch recht schnell auf SQL gewechselt, da jeder Mitarbeiter mit seinem Laptop Termine vergeben will/kann.

Nichts desto trotz stosse ich nun langsam an Grenzen und ich muss den Terminplaner nocheinmal von Grund an neuschreiben.
Dabei würde ich natürlich einige sachen verbessern.

@Perlsau
Das Bild von deinem Terminkalender gefällt mir sehr gut.
Was für eine Komponente hast du für die Darstellung genommen.
Was nutz du als Datenspeicherung? (SQL?)


Würde sich ein VirtualStringTree anbieten für die Darstellung? (bin erst vor kurzem auf diese Komponente gestossen und experimentiere da noch ein bisschen)

Anders als der Thema-Verfasser habe ich schon ein wenig Ahnung vom programmieren (von gut sicher noch etwas entfernt). Würde mich also freuen wenn ihr für mich ein paar Anregungen hättet, Kritik vertrage ich bestens. Rechtschreibung... ich versuchs.


Ich habe auch mal ein Bild angehängt, welches ich aber sehr "beschneiden" musste
(Datenschutz und so).
Man sieht aber das StringGrid recht gut.
Spalten einfärben ist kein Problem. Die Felder welche ein "N:" oder "I:" oder "P:" haben werden anders eingefärbt. Ich nutze dazu eben diese "zwei Zeichen(der buchstabe und der doppelpunkt)" um die Celle im onDrawEvent zu identifizieren - gibt es da noch eine andere Möglichkeit?


hubble
Miniaturansicht angehängter Grafiken
terminplaner.jpg  

Geändert von hubblec4 (12. Jan 2016 um 19:24 Uhr)
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Perlsau
(Gast)

n/a Beiträge
 
#26

AW: Praxis Terminplaner

  Alt 12. Jan 2016, 19:42
@Perlsau
Das Bild von deinem Terminkalender gefällt mir sehr gut.
Was für eine Komponente hast du für die Darstellung genommen.
Was nutz du als Datenspeicherung? (SQL?)
Das ist ein ganz normales StringGrid bzw. das TjvStringGrid aus den Jedi-Komponenten. Es gibt in meinem Terminator vier Ansichten auf vier TabSheets: Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresüberblick. Zugrunde liegt eine Firebird-Datenbank, als DB-Komponenten kommt IbDac zum Einsatz, die Termintabelle sieht so aus:
Code:
CREATE TABLE TERMINE (
    IDX_TERMINE  BIGINT NOT NULL,
    BENUTZER     INTEGER DEFAULT 0 NOT NULL,
    DATUM_START  DATE,
    ZEIT_START   TIME,
    DATUM_ENDE   DATE,
    ZEIT_ENDE    TIME,
    BESCHREIBUNG VARCHAR(200) DEFAULT '' NOT NULL COLLATE UNICODE,
    ERLEDIGT     INTBOOLEAN DEFAULT 0 /* INTBOOLEAN = INTEGER DEFAULT 0 NOT NULL CHECK (VALUE IN (0,1)) */,
    ALARMEIN     INTBOOLEAN DEFAULT 1 /* INTBOOLEAN = INTEGER DEFAULT 0 NOT NULL CHECK (VALUE IN (0,1)) */,
    ANLEGER      INTEGER DEFAULT 0 NOT NULL,
    DATUM        TIMESTAMP,
    DAUER        TIME);
Allerdings ist mein Konzept nicht wirklich ausgereift, genügt aber meinen Ansprüchen bzw. denen eines gemeinnützigen Vereins, für den ich das vor bald drei Jahren zu entwickeln begonnen hatte. Heute würde ich vieles anders angehen.

Die Felder welche ein "N:" oder "I:" oder "P:" haben werden anders eingefärbt. Ich nutze dazu eben diese "zwei Zeichen(der buchstabe und der doppelpunkt)" um die Celle im onDrawEvent zu identifizieren - gibt es da noch eine andere Möglichkeit?
Das liegt an dir. Irgendwo in deinen Ursprungsdaten, aus denen heraus du dein StringGrid befüllst, steht doch sicher die Information, die du benötigst, um die entsprechende Zelle anders einzufärben. Im Falle einer SQL-Datenbank hätte ich da eine Spalte z.B. mit dem Namen KATEGORIE oder so. Beim Abklappern der Tabelle zum Ausgeben der Werte in ein StringGrid fragst du in OnDrawCell eben einfach diese Spalte in deiner Tabelle ab und zeichnest die entsprechende Zelle dann mit der entsprechenden Farbe.

Geändert von Perlsau (12. Jan 2016 um 19:48 Uhr)
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hubblec4

Registriert seit: 7. Jul 2013
4 Beiträge
 
FreePascal / Lazarus
 
#27

AW: Praxis Terminplaner

  Alt 12. Jan 2016, 23:29
Das ist ein ganz normales StringGrid(StG) bzw. das TjvStringGrid aus den Jedi-Komponenten.
Ich weis jetzt nicht genau in wie weit ich die Jedi-Komponenten in Lazarus verwenden kann, aber ist das TjvStringGrid schon ein bissl anders als das normale StringGrid?
Du hast in einer Zelle das Datum und weitere Uhrzeiten, hast du da Zellen miteinander verbunden oder wie kann man mehrere zeilen in einer Zelle darstellen... und wenn ja kannn man dann jede Uhrzeit separat anklicken(weitere Termininfos)?


Es gibt in meinem Terminator vier Ansichten auf vier TabSheets: Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresüberblick. Zugrunde liegt eine Firebird-Datenbank, als DB-Komponenten kommt IbDac zum Einsatz, die Termintabelle sieht so aus:
Code:
CREATE TABLE TERMINE (
    IDX_TERMINE  BIGINT NOT NULL,
    BENUTZER     INTEGER DEFAULT 0 NOT NULL,
    DATUM_START  DATE,
    ZEIT_START   TIME,
    DATUM_ENDE   DATE,
    ZEIT_ENDE    TIME,
    BESCHREIBUNG VARCHAR(200) DEFAULT '' NOT NULL COLLATE UNICODE,
    ERLEDIGT     INTBOOLEAN DEFAULT 0 /* INTBOOLEAN = INTEGER DEFAULT 0 NOT NULL CHECK (VALUE IN (0,1)) */,
    ALARMEIN     INTBOOLEAN DEFAULT 1 /* INTBOOLEAN = INTEGER DEFAULT 0 NOT NULL CHECK (VALUE IN (0,1)) */,
    ANLEGER      INTEGER DEFAULT 0 NOT NULL,
    DATUM        TIMESTAMP,
    DAUER        TIME);
Allerdings ist mein Konzept nicht wirklich ausgereift, genügt aber meinen Ansprüchen bzw. denen eines gemeinnützigen Vereins, für den ich das vor bald drei Jahren zu entwickeln begonnen hatte. Heute würde ich vieles anders angehen.
TabSheets kannte ich damals noch nicht, bei mir gibt es momentan nur das eine StringGrid was dann jeweils für die Tag oder Wochenansicht angepasst wird. Aber die Idee einer Monatsansicht gefällt mir.
Was deine Firebird-Datenbank angeht, kann ich mir das so ähnlich wie bei SQL vorstellen (Server mit SQL und dann halt SQL befehle)?
Was genau ist die IBDac Komponente(wird wohl nur bei Delphi dabei sein)?

Wenn ich jetzt meine fast 2 jahre alten SQL-Tabellen anschaue kommt mir das Grauen.


Irgendwo in deinen Ursprungsdaten, aus denen heraus du dein StringGrid befüllst, steht doch sicher die Information, die du benötigst, um die entsprechende Zelle anders einzufärben. Im Falle einer SQL-Datenbank hätte ich da eine Spalte z.B. mit dem Namen KATEGORIE oder so. Beim Abklappern der Tabelle zum Ausgeben der Werte in ein StringGrid fragst du in OnDrawCell eben einfach diese Spalte in deiner Tabelle ab und zeichnest die entsprechende Zelle dann mit der entsprechenden Farbe.
Ok, denke ich habe das soweit verstanden wie du das meinst. Ich lade die Daten aus der SQL-DB mittels eines SQL-befehls und habe dann eine SQLQuery die ich verarbeite(StG befüllen).
Jetzt ist es doch aber so das diese onDrawCell-procedure andauernd aufgerufen wird(habe da mal zum test ein SpinEdit
benutzt, SpinEdit.Value:=SpinEdit.Value+1, und nach nicht mal zwei Minute stand der zähler schon bei einer Million).
Von daher ist es nicht gut wenn der SQL-Server so oft befeuert wird.
(Der SQL-Server ist ein rechner im netzwerk auf den 6 andere rechner zugreifen)

Ich habe mir überlegt die Daten eines Tages aus der DB auszulesen und das nötigste zwischen zuspeichern, in einem array oder record, worauf eben die onDrawCell-procedure schnell zugreifen kann.
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Perlsau
(Gast)

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#28

AW: Praxis Terminplaner

  Alt 13. Jan 2016, 01:56
Das ist ein ganz normales StringGrid(StG) bzw. das TjvStringGrid aus den Jedi-Komponenten.
Ich weis jetzt nicht genau in wie weit ich die Jedi-Komponenten in Lazarus verwenden kann, aber ist das TjvStringGrid schon ein bissl anders als das normale StringGrid?
Du hast in einer Zelle das Datum und weitere Uhrzeiten, hast du da Zellen miteinander verbunden oder wie kann man mehrere zeilen in einer Zelle darstellen... und wenn ja kannn man dann jede Uhrzeit separat anklicken(weitere Termininfos)?
Soweit ich weiß, gibt es die Jedis nur für Delphi, nicht für Lazarus. Übrigens vermeidet man Mißverständnisse hinsichtlich der Entwicklungsumgebung, wenn man in seinem Profil die Version angibt, mit der man arbeitet.

Die mehrzeilige Darstellung hatte ich damals so erreicht, daß erstens RowHeight entsprechend vergrößert wurde und zweitens der AusgabeString (z.B. StringGrid.Cells[4,3]) aus den entsprechenden Strings, die den Termin enthielten, zusammengesetzt wurde, wobei jeder Einzelstring durch ein Chr(13) begrenzt wurde. Soweit ich mich noch erinnere, war ich damals gerade an diesem Projekt dran und habe später dieses Konzept aufgegeben. Inzwischen befindet sich unterhalb des Wochendarstellungs-StringGrids ein zweites Stringgrid mit den Terminen des gewählten Tages. Bei der Monats- und der Jahresübersicht habe ich darauf verzichtet, Einzeltermine darzustellen, sondern lediglich die Tage, an denen Termine stattfinden, gekennzeichnet.

TabSheets kannte ich damals noch nicht, bei mir gibt es momentan nur das eine StringGrid was dann jeweils für die Tag oder Wochenansicht angepasst wird. Aber die Idee einer Monatsansicht gefällt mir.
TabSheet nennt man eine Seite eines TPageControl.

Was deine Firebird-Datenbank angeht, kann ich mir das so ähnlich wie bei SQL vorstellen (Server mit SQL und dann halt SQL befehle)?
Genau. Firebird ist eine relationale SQL-Datenbank. Wobei der Server wie bei mir auch eine lokale Firebird-Installation sein kann und die Datebank nicht zwingend auf einem physikalischen Server liegen muß. Die dritte Variante wäre dann Firebird Embedded, was keine Firebird-Installation voraussetzt. Die Server-Funktionalität wird dann durch eine DLL bereitgestellt.

Was genau ist die IBDac Komponente(wird wohl nur bei Delphi dabei sein)?
Genau, das sind Datenbank-Komponenten für Firebird und Interbase, die es meines Wissens aber auch für Lazarus gibt.

Wenn ich jetzt meine fast 2 jahre alten SQL-Tabellen anschaue kommt mir das Grauen.
Das ist eine ganz normale Empfindung, wie wir sie wohl alle erleben, wenn wir uns weiterentwickelt haben.

Ok, denke ich habe das soweit verstanden wie du das meinst. Ich lade die Daten aus der SQL-DB mittels eines SQL-befehls und habe dann eine SQLQuery die ich verarbeite(StG befüllen).
Ungefähr so funktioniert das. Je nach Darstellung baust du den SQL-Befehl zusammen, so daß der Befehl immer genau die Daten selektiert, die du für die aktuelle Darstellung benötigst. Wenn du z.B. eine Wochendarstellung hast, die alle Termine sagen wir vom Montag, dem 11.01.2016 bis Sonntag, dem 17.01.2016 anzeigen soll, dann heißt das als SQL-Befehl:
Code:
select * from TERMINE where DATUM >= '11.01.2016' and DATUM <= '17.01.2016';
Oder als als Eintrag im Property Filter: DATUM >= '11.01.2016' and DATUM <= '17.01.2016', wobei die Filtered-Eigenschaft auf True stehen muß. Ich habe hier die zweite Möglichkeit gewählt, da ich die Where-Klausel im Select-Befehl des Queries bereits dafür verwende, nur die Termine des aktuellen Benutzers auszuwählen.

Jetzt ist es doch aber so das diese onDrawCell-procedure andauernd aufgerufen wird(habe da mal zum test ein SpinEdit
benutzt, SpinEdit.Value:=SpinEdit.Value+1, und nach nicht mal zwei Minute stand der zähler schon bei einer Million).
Von daher ist es nicht gut wenn der SQL-Server so oft befeuert wird.
(Der SQL-Server ist ein rechner im netzwerk auf den 6 andere rechner zugreifen)
OnDrawCell wird nur beim Zeichnen des Grids aufgerufen. Bei den heutigen Rechnern merkst du da gar nichts. Das hat nur mittelbar was mit der Datenbank und deren Zugriffsgeschwindigkeit oder mit der Bandbreite des Netzwerks zu tun. Wenn du die Filter-Eigenschaft änderst, findet kein erneuter Zugriff auf die Datenbank statt, es wird lediglich die bereits im Query befindliche Datenmenge gefiltert. Davon abgesehen ändert man nicht ständig im Sekundentakt die Darstellung. Die meisten Leute werden bei Terminkalendern wohl meist die Tagesdarstellung wählen. Beim Eintrag eines neuen Termins – was gewöhnlich auch nicht sekündlich geschieht – wird man wohl die Wochen- oder auch mal die Monatsansicht bemühen. Die Jahresansicht dient dann wohl mehr statistischen Zwecken.

Wenn dort, wo dein Programm zum Einsatz kommt, bereits ein SQL-Server existiert (gemeint ist wohl Microsoft SQL-Server), wäre es natürlich unsinnig, das jetzt mit Firebird lösen zu wollen. Hier wählst du natürlich das DBMS (Datenbankmanagementsystem), das dein Kunde bereits verwendet.

Neben der tabellenförmigen sind übrigens noch weitere Darstellungsalternativen vorstellbar, so z.B. die grafische, die einfach einen Tag oder eine Woche in Balken darstellt, wobei Termine am selben Tag z.B. hintereinander liegen. Wichtig bei Mehrbenutzersystemen ist auch, die Benutzer- und Rechteverwaltung entsprechend zu programmieren, so daß z.B. klar definiert werden kann, wer für wen Termine anlegen darf und wer alle oder nur seine eigenen Termine sehen kann usw.

Ich habe mir überlegt die Daten eines Tages aus der DB auszulesen und das nötigste zwischen zuspeichern, in einem array oder record, worauf eben die onDrawCell-procedure schnell zugreifen kann.
Wenn du ein Query hast, das deine Daten enthält, ist das bereits die benötigte Zwischenspeicherung. Es gibt Datenbank-Anwendungen auf Firebird-Basis, die mehrere hundert Benutzer gleichzeitig verkraften, da sollten sechs oder auch 20 Benutzer kein Problem darstellen.

Bei meinen Datenbank-Anwendungen wird restlos alles in der Datenbank gespeichert, auch individuelle Benutzereinstellungen wie Spaltenbreiten, Farben und Fenstergrößen und -positionen. Einzig die Art des Datenbank-Zugriffs – ob Embedded-DB, lokaler DB-Server oder Remote-Zugriff – wird entweder mit zwei drei Aufruf-Parametern geregelt oder über eine Ini-Datei.
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hubblec4

Registriert seit: 7. Jul 2013
4 Beiträge
 
FreePascal / Lazarus
 
#29

AW: Praxis Terminplaner

  Alt 13. Jan 2016, 09:11
Die mehrzeilige Darstellung hatte ich damals so erreicht, daß erstens RowHeight entsprechend vergrößert wurde und zweitens der AusgabeString (z.B. StringGrid.Cells[4,3]) aus den entsprechenden Strings, die den Termin enthielten, zusammengesetzt wurde, wobei jeder Einzelstring durch ein Chr(13) begrenzt wurde. Soweit ich mich noch erinnere, war ich damals gerade an diesem Projekt dran und habe später dieses Konzept aufgegeben. Inzwischen befindet sich unterhalb des Wochendarstellungs-StringGrids ein zweites Stringgrid mit den Terminen des gewählten Tages. Bei der Monats- und der Jahresübersicht habe ich darauf verzichtet, Einzeltermine darzustellen, sondern lediglich die Tage, an denen Termine stattfinden, gekennzeichnet.
Also ist es auch nur eine Art optische Sache die du da programmiert hattest, denn einzeln wird man die Strings in der einen Zelle nicht anklicken können?.
Denke aber auch das ich dabei bleiben werde, eine Zelle -> ein Termin.

Ungefähr so funktioniert das. Je nach Darstellung baust du den SQL-Befehl zusammen, so daß der Befehl immer genau die Daten selektiert, die du für die aktuelle Darstellung benötigst. Wenn du z.B. eine Wochendarstellung hast, die alle Termine sagen wir vom Montag, dem 11.01.2016 bis Sonntag, dem 17.01.2016 anzeigen soll, dann heißt das als SQL-Befehl:
Code:
select * from TERMINE where DATUM >= '11.01.2016' and DATUM <= '17.01.2016';
Oder als als Eintrag im Property Filter: DATUM >= '11.01.2016' and DATUM <= '17.01.2016', wobei die Filtered-Eigenschaft auf True stehen muß. Ich habe hier die zweite Möglichkeit gewählt, da ich die Where-Klausel im Select-Befehl des Queries bereits dafür verwende, nur die Termine des aktuellen Benutzers auszuwählen.
Jupp so mache ich das auch und was SQL angeht bin ich auch recht fit geworden mit der Zeit. Meine SQL Befehle sind manchmal länger als eine DINA4 seite (nicht für den Terminplaner)

OnDrawCell wird nur beim Zeichnen des Grids aufgerufen. Bei den heutigen Rechnern merkst du da gar nichts. Das hat nur mittelbar was mit der Datenbank und deren Zugriffsgeschwindigkeit oder mit der Bandbreite des Netzwerks zu tun. Wenn du die Filter-Eigenschaft änderst, findet kein erneuter Zugriff auf die Datenbank statt, es wird lediglich die bereits im Query befindliche Datenmenge gefiltert. Davon abgesehen ändert man nicht ständig im Sekundentakt die Darstellung. Die meisten Leute werden bei Terminkalendern wohl meist die Tagesdarstellung wählen. Beim Eintrag eines neuen Termins – was gewöhnlich auch nicht sekündlich geschieht – wird man wohl die Wochen- oder auch mal die Monatsansicht bemühen. Die Jahresansicht dient dann wohl mehr statistischen Zwecken.
Ich habe mal eben ein kleines Test-proggi geschrieben und war dann doch etwas erstaunt das sich das SpinEdit(SpE) nicht von alleine dauernd erhöht, sondern wirklich nur wenn man im StG etwas anklickt.
Ich weis aber das mein damaliger SpE-Test ohne das ich in dem Programm etwas angeklickt hatte erhöht hat.
Vielleicht liegt es ja an der Lazarus version wo das früher mal nicht so war.
Dennoch: bei meinem Terminplaner(habe das SpE da mal schnell reinprogrammiert) wenn man etwas anklickt
ist man ganz schnell bei mehreren tausenden aufrufen von onDrawCell und da jedes mal die Datenbank abfragen... mmh, macht mir irgendwie Bauchschmerzen. (und ja es wird sehr viel in dem Terminplaner rumgeklickt)



Wenn dort, wo dein Programm zum Einsatz kommt, bereits ein SQL-Server existiert (gemeint ist wohl Microsoft SQL-Server), wäre es natürlich unsinnig, das jetzt mit Firebird lösen zu wollen. Hier wählst du natürlich das DBMS (Datenbankmanagementsystem), das dein Kunde bereits verwendet.
ES läuft dort XAMPP mit MySQL5.5, bin damit auch recht zufrieden und es war damals für mich ein guter Einstieg in die SQL-Materie.


Wenn du ein Query hast, das deine Daten enthält, ist das bereits die benötigte Zwischenspeicherung. Es gibt Datenbank-Anwendungen auf Firebird-Basis, die mehrere hundert Benutzer gleichzeitig verkraften, da sollten sechs oder auch 20 Benutzer kein Problem darstellen.
Wenn ich den SQL Befehl abfeuer und dann die Query befüllt zurück bekomme und dann das StG befülle, dann ist meine Procedure beendet und die Query geht ja dann wieder verloren oder wird durch eine andere aktion neu befüllt, von daher denke ich ist das kein "Zwischenspeicher" in dem sinne.

Bei meinen Datenbank-Anwendungen wird restlos alles in der Datenbank gespeichert, auch individuelle Benutzereinstellungen wie Spaltenbreiten, Farben und Fenstergrößen und -positionen. Einzig die Art des Datenbank-Zugriffs – ob Embedded-DB, lokaler DB-Server oder Remote-Zugriff – wird entweder mit zwei drei Aufruf-Parametern geregelt oder über eine Ini-Datei.
Ja denke auch das es Sinn macht alles was geht an Daten in die DB zu übertragen.
Angehängte Dateien
Dateityp: 7z StG_Draw.7z (638,8 KB, 30x aufgerufen)
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Jumpy

Registriert seit: 9. Dez 2010
Ort: Mönchengladbach
1.709 Beiträge
 
Delphi 6 Enterprise
 
#30

AW: Kalender programmieren?

  Alt 13. Jan 2016, 10:38
Nur mal so aus Neugier. Da ja mehrere Benutzer den Kalender gleichzeitig nutzen sollen, wie hast du das mit der Aktualisierung geregelt? Wenn Nutzer A für Dienstag 9 Uhr einen Termin anlegt, wann taucht das bei Nutzer B auf dem Schirm auf?

Zur Datenhaltung werden dir viele hier empfehlen diese (wie du das planst) in einer geeigneten Struktur vorzuhalten, das ist auf jeden Fall sinnvoll. Das StringGrid oder der VST sollte dann nur der Anzeige dienen.
Du kannst dabei schon die Query zur Datenhaltung verwenden, wenn du sie nicht nur lokal in deiner "FülleMeinStringGrid" Prozedur verwendest, sondern als globales Elemet auf der Form (oder DataModul) hast. Oder du verwendest das Lazarus-Äquivalent eines TClientDatasets.
Ralph
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