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Delphi langsam ersetzen

Ein Thema von Gerd01 · begonnen am 31. Dez 2015 · letzter Beitrag vom 6. Jan 2016
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Dejan Vu
(Gast)

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#31

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 3. Jan 2016, 01:43
Das einzige, was Microsoft geschafft hat, ist es, in der Windows Fat Client Welt ein Quasi Monopol für Entwicklungswerkzeuge zu schaffen und alle anderen Anbieter zu verdrängen....
Du bist ein professioneller Anbieter? Hmmm. Und dann so eine Aussage?

Zitat:
...Es hat ca. 2 Jahre gedauert, bis ein brauchbarer Client fertig war,
Das Einzige, was ich brauchbar für Windows auf einem Symbol (Handheld) hinbekommen habe (weil ich nur den einen Auftrag hatte), war nach 2 Tagen fertig. Und ich hatte noch nicht einmal Ahnung von dem Thema. Nicht, das ich der el gran Zampano unter den Programmierern bin (ganz sicher nicht), aber es war nunmal einfach einfach.

Übrigens: Wer in seiner Delphiwohlfühlblase mit Delphi klar kommt: Toll. Man kann ja mit Delphi wirklich so ziemlich alles machen. Na ja. Außer: Ein Team zusammenstellen. Aber lassen wir das. Man kann auch mit VB oder mit irgendeiner antiquarischen Sprache sehr viel machen, wenn man sie denn beherrscht. Aber, Holger. Das ist doch kein Argument. Außer vielleicht der letzte Strohalm, bevor man erkennt.... :kopfschuettel:

Nochmal: Das Thema lautet.... "Von Delphi weg... aber langsam"...

Geändert von Dejan Vu ( 3. Jan 2016 um 01:46 Uhr)
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Benutzerbild von Luckie
Luckie
(Moderator)

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Delphi 2006 Professional
 
#32

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 3. Jan 2016, 03:58
Ohne alles gelesen zu haben. Ich bin an Lazarus und Freepascal gescheitert. Meine einfache Idee: Auf dem Smartphone (Android) einfach nur Dateien löschen. Unter WhatsApp/Images und die Thumbnails.

Ich habe alles so wie in einem Tutorial beschrieben installiert. Ich habe nicht mal eine einfache Form für Android kompiliert bekommen. Sehr ernüchternd und demotivierend.

Meine Idee war eine App, wo man per Checkbox einfach anhakt, was wo gelöscht werden soll. Nichts wildes. Drei, vier Checkboxen und einen "Mach es"-Button.

Es hat nicht funktioniert.

Ich wäre ja gerne bereit für die neuen Technologie, aber nicht so. Wenn man sich die Entwicklungsumgebung zusammenfricklen muss.
Michael
Ein Teil meines Codes würde euch verunsichern.
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jaenicke

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Delphi 10.2 Tokyo Enterprise
 
#33

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 3. Jan 2016, 12:01
Das funktioniert mit Delphi in der Regel problemlos. Sofern der debug Treiber für dein Gerät installiert ist, genügt es wenn du Delphi installierst und dann das Handy anschließt und F9 drückst. Für das Formular kannst Du mit Delphi arbeiten wie sonst auch. Nur dass es eben firemonkey ist, aber das macht bei so einfachen Apps keinen Unterschied.
Sebastian Jänicke
Alle eigenen Projekte sind eingestellt, ebenso meine Homepage, Downloadlinks usw. im Forum bleiben aktiv!
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Daniel
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Delphi 10.3 Rio
 
#34

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 3. Jan 2016, 12:13
Ja, Michael wollte es aber gerade mit Alternativen probieren.

Es wäre aber gut, wenn Ihr wieder sachlich zum Thema kommen würdet. Die üblichen Floskeln der "ehemaligen Delphianer" bezüglich der "Wohlfühlblase" etc. bringen uns nicht weiter und sind nicht weniger enervierend als im vergangenen Jahr. Es ist einfach müßig.
Daniel R. Wolf
Admin Delphi-PRAXiS
mit Grüßen aus Hamburg
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Dejan Vu
(Gast)

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#35

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 3. Jan 2016, 13:26
In einem Thread, in dem es um Alternativen zu Delphi geht, ist die Wohlfühlblase beim Erscheinen sehr wohl anzumahnen. Genauso, wie der berühmte Tellerrand, über den hier komischerweise noch nicht berichtet wurde.

Im Übrigen hat gerade einer der "ehemaligen Delphianer" das Abweichen vom Thema angemahnt.

Geändert von Dejan Vu ( 3. Jan 2016 um 13:34 Uhr)
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IBExpert

Registriert seit: 15. Mär 2005
393 Beiträge
 
FreePascal / Lazarus
 
#36

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 3. Jan 2016, 20:32
Das einzige, was Microsoft geschafft hat, ist es, in der Windows Fat Client Welt ein Quasi Monopol für Entwicklungswerkzeuge zu schaffen und alle anderen Anbieter zu verdrängen....
Du bist ein professioneller Anbieter? Hmmm. Und dann so eine Aussage?
Siehst du das anders? Zähl mir doch mal die möglichen kommerziellen Anbieter für Entwicklungswerkzeuge mit existierendem Support auf, die noch in der Windows Welt übrig geblieben sind? Und bitte nur die, die nicht nur Exotencharakter haben? Da war vor 15 Jahren deutlich mehr Auswahl.

Sicherlich ist vieles auch durch Open Source zugrunde gegangen, aber Microsoft konnte alle Entwicklungswerkzeuge mit den Erlösen anderer Produkte (Office und Windows) subventionieren. Und einige Sachen (z.B. Foxpro) hat man einfach gekauft und eingestampft. Ob Foxpro gut ist oder nicht lass ich dabei mal jeden selbst entscheiden, dbase im Hause Borland hatte ja ein ähnliches Schicksal.

...Es hat ca. 2 Jahre gedauert, bis ein brauchbarer Client fertig war,
Das Einzige, was ich brauchbar für Windows auf einem Symbol (Handheld) hinbekommen habe (weil ich nur den einen Auftrag hatte), war nach 2 Tagen fertig. Und ich hatte noch nicht einmal Ahnung von dem Thema. Nicht, das ich der el gran Zampano unter den Programmierern bin (ganz sicher nicht), aber es war nunmal einfach einfach.
Naja, Technisch ist ein Moving Map System auch nicht nur mal eben 10 Komponenten zusammenklicken. Es gibt sehr viel Software, die auch ein großer Zampano nicht mal eben in zwei Tagen auf eine andere Plattform portiert.

Übrigens: Wer in seiner Delphiwohlfühlblase mit Delphi klar kommt: Toll. Man kann ja mit Delphi wirklich so ziemlich alles machen. Na ja. Außer: Ein Team zusammenstellen. Aber lassen wir das. Man kann auch mit VB oder mit irgendeiner antiquarischen Sprache sehr viel machen, wenn man sie denn beherrscht. Aber, Holger. Das ist doch kein Argument. Außer vielleicht der letzte Strohalm, bevor man erkennt.... :kopfschuettel:
Ich hab sehr oft zu tun mit Kunden, die sogar teilweise ziemlich große Teams haben und sehr professionelle Software entwickeln. Und ganz viele von denen arbeiten mit Delphi und einige von denen wollen auch ganz offen von Delphi weg, müssten aber erst mal x Mannjahre realisieren, um überhaupt was vergleichbares auf die Beine zu stellen, wo der Kunde auch nur annähernd den kompletten Funktionsumfang hat und weiterhin Geld für die Produkte bezahlt. Das ist dann simple Betriebswirtschaft für den Unternehmer. Wenn er sich das leisten kann und anschliessend echte Vorteile hat, kann sich das rechnen. Es kann Ihn aber auch in die Pleite treiben ...

Die IDE und Programmiersprache ist nur ein Baustein für den Erfolg eines Softwareprojektes, Prozesswissen und Softwarearchitektur sind aus meiner Sicht aber wesentlich wichtiger im Wettbewerb. Wenn man kein generelles personenunabhängiges Konzept für eine langlebige Softwarearchitektur hat, wird man mit den vorhandenen Ressourcen eh irgendwann an der Komplexität der Materie scheitern, egal in welcher Programmiersprache und mit welcher IDE.

Ich sehe daher auch sehr oft im Kundenauftrag über den eigenen Tellerrand hinaus und diskutier mit Kunden deren Performanceprobleme, meistens im Bereich Datenbanken, aber auch oft in Hinblck auf Softwarearchitektur. Da sind auch Kunden mit Java, VS c++, c# oder eben auch Delphi dabei.

Dabei wird oft deutlich, das die keine eigene Softwarearchitektur haben, sondern sich einfach leiten lassen nach der Devise: Ich mal das einfach mal so weil ich das schon immer so gemacht hab und weil es funktioniert. Ob nun Delphi einen dazu verleitet, einfach alles zusammenzuklicken und damit nicht wirklich wartungsfähige Software erstellt, muss jeder selbst entscheiden. Wer ein komplexes Delphi Projekte mit tausenden irgendwo verteilten Datasource/Datasets hat, macht was falsch! Das ist eine Sackgasse. Für kleine Projekte oder wenn man mal eben was zusammenklöppelt, an dem man eh nichts mehr ändern muss, ist das ok.

Den gleichen Schrott fangen viele dann aber auch in anderen Programmiersprachen an, weil die es es nicht besser wissen.

Delphi langsam ersetzen ist zwar der original Thread aber ich würde jedem vorher empfehlen, eine geeignete Softwarearchitektur zu entwickeln und basierend darauf dann auszuwählen, ob das mit Delphi, VS, java oder als Webapp umgesetzt werden soll.

Viele setzen zwar eine Pseudosoftwarearchitektur auf Basis von Delphi Klassen ein, die ist aber oft schon in jede 2. Zeile mit TDataset verheiratet, so das die auf anderen Plattformen so gar nicht mehr implementierbar sind.

Das hat auch nichts mit einer Delphi Wohlfühlblase zu tun, wenn du eine Architektur als Backend hast ist, dann ist die Programmiersprache und IDE extrem austauschbar. Ohne Architektur machst du in der nächsten Welt viele Fehler wieder und hast nur den Teufel durch den Belzebub ersetzt.
Holger Klemt
www.ibexpert.com - IBExpert GmbH
Oldenburger Str 233 - 26203 Wardenburg - Germany
IBExpert and Firebird Power Workshops jederzeit auch als Firmenschulung

Geändert von IBExpert ( 3. Jan 2016 um 20:37 Uhr)
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sh17

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1.467 Beiträge
 
Delphi 10.3 Rio
 
#37

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 4. Jan 2016, 07:53
Jupp, so isses.

Wir sind aktuell dabei, nach längerer Vorbereitung der Architektur in Delphi, unser Backend nach Oxygene zu portieren, sodass es auf .Net,Java und iOS läuft. Wenn man die Eigenheiten aller Plattformen beachtet und keine Abhängigkeiten in Delphi erzeugt, klappt das ganz gut. Aktuell lässt sich so einfach viel rüber kopieren und es müssen nur noch die Oxygene-eigenen Sprachmerkmale angepasst werden. Wir haben lange überlegt, ob wir alles in den jeweiligen Sprachen direkt neu schreiben, haben uns aber vorerst dagegen entschieden.
Sven
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MrSpock
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Delphi 2010 Professional
 
#38

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 5. Jan 2016, 12:26
...
Das hat auch nichts mit einer Delphi Wohlfühlblase zu tun, wenn du eine Architektur als Backend hast ist, dann ist die Programmiersprache und IDE extrem austauschbar. Ohne Architektur machst du in der nächsten Welt viele Fehler wieder und hast nur den Teufel durch den Belzebub ersetzt.
Hallo Holger, bzgl. der Microsoft Strategie des "Vertreibens" jeglicher Konkutrrenz stimme ich dir zu. Ich habe das schon vor Jahren erschreckend feststellen müssen. Damals habe ich noch mit WordPerfect Office gearbeitet, DBase und Paradox, Netscape und wenn man in die Fachliteraturabteilung einer Bücherei gegangen ist, hat man noch eine gute Auswahl an Systemen gefunden. Microsoft hat alles plattgemacht. Und ohne Borland gäbe es auch auf dem SW Entwicklungsmarkt fast nur noch eine Monokultur. Mir kommt deshalb auch .NET nicht in die Tüte. Reine Windowsanwendungen entwickle ich mit der VCL. Ansonsten Java oder C++. Dazu gibt es dann gute IDEs mit Eclipse oder Netbeans. Auf meinem Mac nutze ich Objective-C und arbeite mich weiter in Swift ein.

Eine Frage habe ich zur praktischen Anwendung der "Softwarearchitektur". Ich habe mich mit dem Thema Systemarchitektur schon oft auseinandergesetzt und kenne zum Beispiel den amerikanischen Verteidigungsstandard DoDAF zur Definition einer Architektur. Mich würde interessieren, wie ihr die Architektur definiert und nach Delphi bzw. Lazarus umgesetzt habt. Nutzt ihr UML, wenn ja, welches Tool und welche Ansichten. Beschränkt sich die Architektur auf Klassendiagramme oder geht sie darüber hinaus?
Albert
Live long and prosper


MrSpock
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Dejan Vu
(Gast)

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#39

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 5. Jan 2016, 16:31
Ich finde es unglücklich, in einem professionellen Umfeld aus Gründen des Monopolboykotts auf ein kleineres Produkt einzusetzen.
Ich fände es logisch, in einem professionellen Umfeld das Produkt einzusetzen, das für die Aufgabe am Besten geeignet ist. Und Delphi ist ja nun nicht gerade ungeeignet.

Ja, es ist schade, das Microsoft andere Anbieter verdrängt. Aber ein gutes Produkt verdrängt nun einmal weniger gute.
Und ohne Borland gäbe es auch auf dem SW Entwicklungsmarkt fast nur noch eine Monokultur.
Na ja. Ohne Eclipse, PhpStorm (JetBrains), Netbeans. Und Borland. Und noch die, die ich jetzt vergessen habe.
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Hansa

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7.554 Beiträge
 
Delphi 8 Professional
 
#40

AW: Delphi langsam ersetzen

  Alt 6. Jan 2016, 12:46
"Delphi langsam ersetzen" was sagt uns denn das ? Da will einer Delphi ersetzen, aber langsam. Toll. Langsam bedeutet dann wohl ungefähr : wasch mich aber mach mich nicht nass. Mir stellt sich da die Frage, welchen Vorteil sich der Fragesteller denn erhofft ? Haha, ich habe das komplett anders gemacht. Delphi bzw. Pascal richig gelernt und dann 1986 erstes Programm verkauft. Dürfte so 1984 gewesen sein, dass ich da angefangen habe, das zu programmieren.
Gruß
Hansa
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