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Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

Ein Thema von D-User · begonnen am 22. Nov 2012 · letzter Beitrag vom 25. Nov 2012
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Benutzerbild von stahli
stahli

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#21

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 23. Nov 2012, 12:29
Ich möchte eine möglichst verständliche und übersichtliche Arbeitsumgebung, die effektives Arbeiten ermöglicht.
Nach Möglichkeit will ich bei Pascal bleiben und auch bei der Delphi IDE.

Versuche in Prism habe ich hinter mir. Wesentliche Vorzüge habe ich nicht erkannt - jedenfalls keine, die mich zum Umlernen bewegt hätten.
Damals hatte ich .NET auch keine große Chance gegeben, dass sich das länger hält.

Delphi hat in letzter Zeit ja einiges nachgelegt. Wenn es das halten würde, was die schönen bunten Filmchen sugerieren (ich fühle mich wirklich verarscht, denn die Fehler sind bestimmt nicht unentdeckt geblieben), dann wäre ich rundum zufrieden.

Im nativen Windows-Bereich ist Delphi wohl unschlagbar.

Probleme sehe ich bei der immer stärker ausgeprägten Ausgliederung der Datenbankunterstützung (erst Prof, dann Ent.), in der äußerst löchrigen Hilfe und in dem unbrauchbaren DataBinding.
Stahli
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#22

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 23. Nov 2012, 12:59
Delphi ist in seiner ursprünglichen Auslegung eine sehr schöne Sprache (oder besser Object Pascal). Man kann wunderbar einfach Datenbankanwendungen schreiben, es hat eine schöne, gut lesbare Syntax und es ist leicht zu erlernen.
Aber Pascal ist nunmal 40 Jahre alt.

Die neuen Sprachen Java, C# sind schon von Grund für die modernen Gegebenheiten entwickelt worden. Da hat das alte Delphi keine Chance mitzuhalten.

Bei C/C++ dagegen spielt wohl die gigantische Verbreitung die größte Rolle.
Trotzdem wird es auf Windows immer mehr verdrängt durch C#.
Delphi programming
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p80286

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#23

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 23. Nov 2012, 13:17
Das ist echt frustrierend. Der OP wollte Argumente für Delphi. Und hier, in einem Forum namens Delphi-Praxis wird sich dann mit Argumenten dagegen überboten.
Und trotzdem sind sie noch alle dabei

Wenn Ihr Eure Programmieraufgaben so erledigt wie die Beantwortung dieser Frage, dann ist es wohl ziemlich egal welche Sprache dann verwendet wird .
Frage? welche Frage? Er hat Artikel aus dem vorigen Jahrhundert zitiert, die damals wohl wahr waren und wenn man genau liest, dann wußte der Autor, daß nichts für die Ewigkeit ist:
Zitat:
Nun es ist sicher das die C Nachfolger C++ und Java auch in Zukunft wichtig sein werden. Ich denke aber C wird von C++ langsam abgelöst werden, weil es auch bei prozeduraler Programmierung erheblich bessere Konzepte bietet. (Neben den schon erwähnten Punkten auch das Exception Konzept). Pascal mag als Sprache sicher nicht mehr den großen Run erleben, auch wenn ich mir wünschte, das Delphi und ähnliche Systeme sich noch mehr durchsetzen werden.
Vielleicht sollte man dafür lieber einen neuen Thread aufmachen "Was spricht gegen Delphi".
Aber gerne, nur lohnt sich das, wenn andere es nicht besser machen?

Gruß
K-H
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Lemmy

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#24

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 23. Nov 2012, 13:22
Aber Pascal ist nunmal 40 Jahre alt.

Die neuen Sprachen Java, C# sind schon von Grund für die modernen Gegebenheiten entwickelt worden. Da hat das alte Delphi keine Chance mitzuhalten.
das hat rein gar nix damit zu tun: Problem ist und bleibt die VCL (die wird auch bald 20 Jahre). Prism beweist doch, dass man mit einem Pascal-Dialekt moderne Frameworks bedienen kann...

Ich, als absoluter Delphi-Fan, müsste mir es aber auch gründlich überlegen, wenn ich vor der Entscheidung stehe ein kommerzielles Projekt zu beginnen, ob das noch in Delphi gemacht wird. Nicht wegen der Sprache, auch nicht wegen des Frameworks, sondern allein aus Gründen der personellen Ressourcen. Es gibt halt schlicht eine größere Auswahl im C#/Java Bereich als bei Delphi-Entwicklern (wenn man da überhaupt ne Auswahl hat....).

Grüße
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p80286

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FreePascal / Lazarus
 
#25

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 23. Nov 2012, 13:58
Aber Pascal ist nunmal 40 Jahre alt.
ja und ?
Solange ich mit einer Sprache alles ausdrücken kann, was ich brauche, ist sie doch brauchbar?
Wie alt sind die "natürlichen" Sprachen?
Latein als "tote Sprache" so ca 3000 Jahre, von hebräisch wollen wir mal nicht reden, Englisch ist da mit ca 600-700 Jahren wohl die jüngste.
Nein Esperanto mit ca 130 Jahren. Und weil Esperanto so viel jünger ist wird Esperanto auch von allen genutzt !?

Gruß
K-H
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Furtbichler
(Gast)

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#26

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 23. Nov 2012, 17:03
In meinem neuen Job arbeite ich mit C#. Mittlerweile habe ich mich intensiv mit der IDE, Add-Ons, der Sprache und den Möglichkeiten beschäftigt.

Als ich dort anfing, habe ich abends noch ein kleines Tool in Delphi geschrieben. Ging Einsfixdrei, kennt man ja. RAD eben.
Das gleiche in C# ging dann aber auch so schnell, kommt aber mit einem Bruchteil der Zeilen aus und ist eleganter.

Mist, selbst der RAD-Ansatz zieht nicht mehr.

Aber vor die Wahl gestellt: C++ und 10 Blondinen (oder Brünette) oder Delphi und nur noch Trockenbrot würde ich....

Delphi nehmen.

Und ein oder zwei von den Blondinen vielleicht.

(Bisserl prollig der Vergleich)
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#27

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 23. Nov 2012, 18:09
Aber vor die Wahl gestellt: (C++ und ((10 Blondinen) oder (10 Brünette))) ODER (Delphi und (nur noch Trockenbrot)) würde ich....
Ich habe mal die Klammern richtig gesetzt, und da wird klar, dass Du Deinen Nachsatz leider vergessen musst!
Stahli
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bernhard_LA

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#28

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 23. Nov 2012, 19:09
auch wenn es gefährlich ist im Delphi Forum pro Delphi zu argumentieren ( ) , hier einige pro Delphi Argumente :

  • Delphi ist eine Objekt Orientierte Programmiersprache und sehr vergleichbar zu C++, Java und C#.
    Wenn es darum geht Probleme in Alorithmen und Objekte zu transformieren ist Delphi genau so gut geeignet wie C++, Java, C# ....
  • MIt FreePascal / Lazarus bekomme ich eine gratis Alternaive zu Delphi. Mir persönlich ist eine legale Freeware lieber als eine Kaubkopie von Visual Studio
  • Ein Projekt von Delphi auf C++ (Builder) zu portieren ist ganz gut möglich
  • Die VCL macht es einfach Windowsprogramme zu erstellen
  • Es gibt drei große Anbieter von Compiler Toosl. Microsoft = Visual Studio; Intel = C, Fortran ..... und Embacadero = DELPHI + C++
  • Delphi hat eine Lange Historie, die Sprache hat sich weiterentwickelt
  • Delphi hat eine Zukunft , MOBILE STUDIO, iOS, UNIX .... ???
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#29

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 24. Nov 2012, 00:40
Es gibt drei große Anbieter von Compiler Toosl. Microsoft = Visual Studio; Intel = C, Fortran ..... und Embacadero = DELPHI + C++
Sun/Oracle = Java, [irgendwer] = PHP, und sicherlich noch 2-5 andere, die ähnlich oder mehr relevant wie Delphi sind. Bei mir ist's halt auch einfach, dass ich mit Pascal groß wurde, und in unserem Betrieb eine recht große Codebase existiert, die zu portieren ein echter Akt wird. Aber ich muss gestehen, dass auch ich diesen Akt mittelfristig kommen sehe - jedoch freue ich mich nicht wirklich darauf =)
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Olli73

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#30

AW: Delphi-Projekt-Argumentesammlung u.Vergleich

  Alt 24. Nov 2012, 02:05
Also mir fallen zu allen genannten Programmiersprachen/Entwicklungsumgebungen nur Argumente dagegen ein:

Java:
Java möchte ich nicht (mehr) auf meinem Rechner haben (aus Anwendersicht). Selbst Oracle schafft es nicht, dass ihre Anwendungen bzw. andere Anwendungen, die komplett mit Oracle-Tools entwickelt wurden, auf der aktuellen Version laufen. Und die alten Versionen haben natürlich noch mehr Sicherheistlücken als die aktuelle eh schon hat und diese werden auch nicht mehr geschlossen. Und sobald Java installiert ist, ist es im IE aktiv, auch wenn es dort deaktiviert wurde - das ist ja wie eine offene Haustür (im Firefox kann man zumindest das Plugin deaktivieren, wenn man aber auch Java-Applets benötigt, bleibt nur noch Chrome, da man (nur?) dort festlegen kann, welche Applets man starten möchte). Der Updater ist grottenschlecht. Es werden keine nativen Controls verwendet, was dann meist wirkt wie ein Fremdkörper im System, und es ist gerne auch etwas "zäh". Und die "Plattformunabhängigkeit" ist seit iOS, WinRT & Co auch nicht mehr als Vorteil zu nennen.

C#/.net:
Habe irgendwie das Gefühl, MS rudert bei dem Thema c#/.net & Co zurück. Bei WP7 hat man noch voll auf C# und Silverlight gesetzt, bei WP8 und WinRT läßt man jetzt wieder C++ zu, was als zusätzliche Option ja OK ist, aber Silverlight & Co verschwinden in der Versenkung und man setzt wieder auf COM-Technologie. Man kann zwar weiterhin C# verwenden, aber die Schlüsseltechnologie von MS wird es wohl nicht mehr sein/werden, sondern es wird weiterhin nur die altbekannten C++/COM/...-Technologien etwas schöner verpacken.

C/C++:
Wer hardwarenah programmiert kommt da nicht drumrum, aber man kann zu viele "Schweinereien" damit machen. Die Profis programmieren meist so, dass kein Anfänger den Code verstehen kann.

Delphi:
Die Verbreitung nimmt ab und daher scheint die Zukunft ungewiss. Und wenn man dann noch hier die Kommentare von Delphi(!)-Entwicklern sieht...

Mir gefällt halt die Sprache und ich kenne mich damit aus, also bleibe ich solange wie möglich bei Delphi.
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