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Pascal Project Manager & Editor

Ein Thema von Harry Stahl · begonnen am 13. Mär 2016 · letzter Beitrag vom 12. Okt 2020
Antwort Antwort
Seite 13 von 15   « Erste     3111213 1415   
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Harry Stahl
Registriert seit: 2. Apr 2004
Der Pascal Project Manager & Editor dient dazu, seine eigenen Delphi- oder Lazarus-Programme zu verwalten, zu analysieren, Informationen und Source-Code zu finden und auch zu bearbeiten.

Es existiert eine Projekt-, Dokumentations- und Internetlink-Liste, wo man alle relevante Informationen zum Projekt oder zur Entwicklung von Pascal-Projekten insgesamt bündeln kann.

Von der Projekt-Seite aus kann das Projekt in der entsprechenden "richtigen" Delphi-Version geöffnet werden oder auch im eigenen Editor-Programm-Teil, wo man ähnliche Möglichkeiten wie in Delphi hat, um zu entsprechenden Units zu springen und relevante Informationen zu ermitteln, die man vielleicht bei der Entwicklung in einem anderen Projekt gerade braucht.

Dabei geht das viel schneller, als in Delphi das andere Projekt zu öffnen und wieder zurück zu kehren. Auch benötigt das Programm nur einen Bruchteil an Arbeitsspeicher im Vergleich zu Delphi (je nach Version nur 10%), um das entsprechende Projekt zu öffnen und zu durchsuchen.

Das Programm erkennt automatisch die für das Projekt verwendete Delphi-Version. Vom Editor aus kann die kompilierte Exe-Datei direkt gestartet werden bzw. in einigen Fällen bei Bedarf sogar direkt eine Kompilation über die DCC32.exe angestoßen werden.

Wozu ist das ganze gut:
  • Projekte, die oft über verschiedene Orte im System verstreut sind, können zentral und in einer durchdachten Gliederung erfasst werden.
  • Auch die Dokumentation zum den Projekten oder zu verwendeten Dritt-Komponenten kann logisch strukturiert erfasst werden, so dass man mit wenigen Klicks die benötigte Information hat.
  • Sehr hilfreich ist dabei auch, dass in allen Listen durch die Textfilterung es i.d.R. reicht nur wenige Buchstaben einzutippen und man sofort die gewünschte Information erhält (das gesuchte Projekt oder ein Dokument).
  • Man kann schnell in einem anderen Delphi-Projekt was nachsehen, ohne das aktuelle Projekt im geöffneten Delphi verlassen zu müssen
  • Anwender können Projektdateien und Formulare der neuesten Delphi-Version betrachten, auch wenn sie noch nicht die aktuellste Delphi-Version haben (nützlich für alle Forenmitglieder, die sich mal ein hochgeladenes aktuelles Beispielprojekt ansehen wollen!!!)
  • Anwender können sich Delphi-Projekte auch ansehen, wenn Sie gar kein Delphi auf dem gerade verwendeten PC/Notebook haben
  • Von den einzelnen Formularen können ganz einfach Screenshots erstellt werden
  • Programm erkennt automatisch, mit welcher Delphi-Version ein Projekt erstellt wurde
  • Projekte können somit nicht mit einer "falschen" Delphi-Version geöffnet werden, was ansonsten zu einer Reihe von Fehlermeldungen oder unterwünschten Veränderungen des Projekts führen könnte
  • Es können VCL- und FMX Projekte geöffnet werden
  • In vielen Fällen können VCL,FMX und LCL-Formulare angezeigt werden (bezogen auf Standard-Komponenten - Erweiterungen für die Anzeige von Drittkomponenten-Herstellern sind aber auch möglich über Plug-in-DLLs)
  • Bei FMX-Formularen können auch MAC, IOS oder Android-Stile der Formulare betrachtet werden (soweit der Entwickler solche erstellt hat)
  • der Text-Editor ist ein brauchbarer Source-Code-Editor, der Code-Folding, Auswahl von Sprungzielen über Prozedur-Dropdownlisten (ähnlich wie in Delphi selber), etc. verfügt

Vielleicht hat ja jemand mal Lust da rein zu schauen, wäre an einer Rückmeldung interessiert auch hinsichtlich Euren persönlichen Einschätzung hinsichtlich der Nützlichkeit eines solchen Programms (das ich je nach Zuspruch und Wünschen dann gerne auch erweitern würde).

Hier kann das Programm (uneingeschränkte Demo-Version) geladen werden:

http://www.hastasoft.de/Setup_PPME.exe

Nach dem Motto: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" anliegend einige Screenshots und ein weiterer Link zu einem kurzen Video:

https://youtu.be/4Uhe5Nm65JE
Miniaturansicht angehängter Grafiken
ppme1.jpg   ppme2.jpg   ppme3.jpg  

Geändert von Harry Stahl ( 4. Apr 2016 um 01:20 Uhr) Grund: Grundlegende Änderungen hinsichtlich Programm-Name und Inhalt
 
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Harry Stahl

 
Delphi 10.4 Sydney
 
#121
  Alt 19. Apr 2020, 00:26
@ jziersch:

Ich verwende eigentlich immer nur Delphi selber zum compilieren, mit dem händischen Aufruf des externen Compilers habe ich nur wenige Erfahrungen.

Hast Du ein Beispiel, wie ich ein Projekt mit welchen Parametern aufrufen müsste, damit es kompiliert (und dabei z.B. Suchpfade, etc. richtig berücksichtigt)? Und einmal als Release, bzw. einmal als Debug-Version?

By the way: Habe gerade ein neues Video hochgeladen, das einmal zeigt, wie man recht schnell ein einfaches VCL-Formular und die darin enthaltene Programmlogik mit Hilfe des Pascal-Editors nach FMX konvertieren kann:

https://youtu.be/rpN6C9Y1yHg

Dies kann z.B. dann eine Hilfe sein, wenn einem der Mida-Konverter [http://midaconverter.com] nicht (auf einem bestimmten PC oder gar nicht) zur Verfügung steht oder man eine Konvertierung einfach nur Schritt für Schritt durchführen möchte.

Die gezeigte Erweiterung (nun auch Images aus einer FMX-Imagelist einzeln exportieren zu können), ist in der aktualisierten Version 3.22 bereits Online.

Edit: Ach ja: Auch habe ich die Programme schon mal auf die kommende Version Delphi 10.4 soweit wie möglich angepasst, nach den "üblichen Regeln", wie bislang immer Versionsnummern etc. geändert wurden (aus allgemein zugänglichen Quellen, z.B. kein Beta-Test-Wissen oder ähnliches). Da noch nicht bekannt ist, wie Delphi 10.4 mal später genau heißen wird, erscheint derzeit noch ein Delphi 10.4 XXX, das dann später bei Release von Delphi 10.4 durch den richtigen Namen ersetzt wird.

Die Programmteile zur Anzeige von VCL und FMX-Formulare wurden daher mit Delphi 10.3.3 kompiliert und werden spätern mit 10.4 aktualisiert, wenn verfügbar. Der Lazarus-Part wurde auf 2.08 aktualisiert (hier wurden auch eine ganze Reihe von Komponenten für die Anzeige in Formularen hinzugenommen, wie etwa Synedit oder letzte neuere Komponenten).
Harry Stahl

Geändert von Harry Stahl (19. Apr 2020 um 00:43 Uhr)
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jziersch

 
Delphi 10.4 Sydney
 
#122
  Alt 19. Apr 2020, 10:38
Ich verwende eigentlich immer nur Delphi selber zum kompilieren, mit dem händischen Aufruf des externen Compilers habe ich nur wenige Erfahrungen.
Natürlich während der Entwicklung läuft das in der IDE, wenn es aber darum geht ein Update heraus zu bringen wird ein script angeworfen, welches z.b. eine Reihe von DLLs erzeugt.

Das kompilieren aus der IDE birgt immer das Risiko, dass durch einer Konfigurationsänderung das Projekt entweder nicht oder falsch kompiliert wird. Durch das kompilieren durch einem direkten Aufruf vermeidet man auch das Problem dass ein vergessenes Compilersymbol im Projekt (z.b. DEBUG) ein unerwünschtes Ergebnis erzeugt. Auch kann ein Projekt mit einem festgelegten Setup von Komponenten gebaut werden, also z.b. einer früheren Version von WPTools also der aktuellen die in der IDE installiert ist.

Hast Du ein Beispiel, wie ich ein Projekt mit welchen Parametern aufrufen müsste, damit es kompiliert (und dabei z.B. Suchpfade, etc. richtig berücksichtigt)? Und einmal als Release, bzw. einmal als Debug-Version?
Debug und Release unterscheidet sich bei mir nur durch ein compiler symbol, also z.b. kann -DDEBUG dem Compiler übergeben werden.

Ansonsten funktioniert Deine Methode eigentlich, nur dass eben alle Verzeichnisse eingebunden werden müssen, die man zu einem bestimmten Zeitpunkt aus der IDE ausgelesen hat.
Das auslesen geht ja bereits mittels des Knopf rechts oben, das Ergebnis müsste nur noch abgespeichert und verwendet werden.

Das ist vor allem der jeweilige Bibliothekspfad und der Suchpfad. Es ist für dein Programmes meiner Meinung nach unabdingbar, dass dieser Pfad mit verwaltet wird. Denn es geht doch darum, ein Projekt so genau wie möglich zu erfassen, also alle Abhängigkeiten zu kennen.

Zusätzlich sollte man compiler Symbole angeben können.

Code:
C:\Borland\DX12\Bin\dcc32.exe -DWPDFREGDLL -NSVcl;Vcl.Imaging;Vcl.Touch;Vcl.Samples;Vcl.Shell;Winapi;System.Win;Data.Win;Datasnap.Win;Web.Win;Soap.Win;Xml.Win;Bde;System;Xml;Data;Datasnap;Web;Soap; -DWPDF3 -DWPDF4 -$D- -B+ C:\S\wPDF\Source\
Compile_wPDF_DLL.dpr
Hier wird aus dem Verzeichnis mit allen Compilern (heißt bei mir "Borland" und beinhaltet 19 Delphi Editionen in friedlicher Koexistenz) Delphi 10.2 gestartet um die wPDF DLL zu erzeugen. Dabei wird ein Quellverzeichnis hinzugefügt. Mehr ist eigentlich nicht dabei.

Die Ausgabe des Compilers könnte man (wie ich oben schrieb) dazu verwenden, alle Units zu listen welche wirklich verwendet werden.

Geändert von jziersch (19. Apr 2020 um 11:08 Uhr)
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jziersch

 
Delphi 10.4 Sydney
 
#123
  Alt 19. Apr 2020, 11:07
Etwas feedback zu der aktuellen Version:

1) Der Editor ist sehr schön, übersichtlich und nutzbar.

2) Die Formularansicht funktioniert gut. Ich fände es noch toll wenn die Struktur und die Textansicht zusammenarbeiten würden, sodass die Struktur Schachtelungen anzeigt und sowohl Klick (Auswahl) als auch Drag&Drop Operationen (Verschieben) auf der Textansicht anwenden könnte.

3) Beim Öffnen eines Projektes wurden bei einem Projekt alle Dateien unter "Projektdateien" gelistet, ohne Rücksicht darauf ob die verwendet werden. Ist das so gewünscht?

4) Beim Compilieren wird die Ausgabe verkürzt, es wird immer nur der Projektname gelistet. Sinnvoll wäre es die Ausgabe auszuwerten, z.b. nur Fehler zu listen und zusätzlich die verwendeten units anzugeben.

5) Bei DLL Projekten sollte für die Ausführung eine consumer EXE angebbar sein.
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dummzeuch

 
Delphi 2007 Professional
 
#124
  Alt 19. Apr 2020, 13:37
[QUOTE=jziersch;1462443]
Hast Du ein Beispiel, wie ich ein Projekt mit welchen Parametern aufrufen müsste, damit es kompiliert (und dabei z.B. Suchpfade, etc. richtig berücksichtigt)? Und einmal als Release, bzw. einmal als Debug-Version?
Debug und Release unterscheidet sich bei mir nur durch ein compiler symbol, also z.b. kann -DDEBUG dem Compiler übergeben werden.
Edit: Sorry, ich hatte das "bei mir" überlesen. Das ist natürlich legitim, aber unüblich: Gibt es wirklich keine unterschiedlichen Compiler-Einstellungen?

Nein, die beiden Konfigurationen (und theoretisch weitere, die man anlegen kann) unterscheiden sich potentiell durch jede einzelne mögliche Compiler- und Linker-Option, durch unterschiedliche Suchpfade und ggf. auch noch unterschiedliche Pre-/Post-Scripts. Ach ja, habe ich schon die Versionsinfos erwähnt?

Üblicherweise ist bei mir z.B. im Debug-Modus die Optimierung ausgeschaltet, es werden Debug-DCUs verwendet, es werden diverse Laufzeit-Checks eingeschaltet. Im Release-Modus ist es dann umgekehrt, selbst Assertions sind bei Relesaes manchmal aus.

Es ist aber eigentlich auch recht einfach, diesen Modus an msbuild zu übergeben, der Rest passiert dann genauso wie in der IDE:
Code:
call "%DelphiPath%\bin\rsvars.bat"
msbuild myproject.dproj /target:rebuild /p:config=debug
Dabei muss man %DelphiPath% natürlich passend setzen, so das rsvars.bat gefunden wird.

Edit:
Bei Delphi 2007 ist es ein wenig anders:

Code:
call "%DelphiPath%\bin\rsvars.bat"
msbuild myproject.dproj /target:rebuild /p:Configuration=debug
(also Configuration statt Config).
Thomas Mueller

Geändert von dummzeuch (19. Apr 2020 um 14:22 Uhr)
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Harry Stahl

 
Delphi 10.4 Sydney
 
#125
  Alt 19. Apr 2020, 20:11
OK, vielen Dank Euch beiden für die hilfreichen Hinweise.

Ich bastele gerade ein wenig daran rum, siehe anliegenden Screenshot.

Habe also den Aufruf des Kompilierungsvorgangs in einen eigenen Dialog gelegt, wo man bestimmte Auswahlen treffen kann.

DCC funktioniert wie bisher. Für MSBuild funktioniert bereits die einfache Wahl Release oder Debug. Wie wähle ich hier, ob ein 32-Bit oder 64-Bit Kompilat erzeugt wird?

Und wie, für welche Plattform (Windows, MAC, usw) erzeugt werden soll?

Außerdem werden anscheinend alle Plattformen mit diesem Aufruf erzeugt, oder?

Wenn man den DCC-Compiler verwendet und man dort die Suchpfade angeben will (ist Das der "-I" oder "-U" Parameter?) kann der dann selber solche Angaben auflösen wie:

$(crossvcl)\Lib\$(ProductVersion)\$(Platform)\$(Co nfig)

?

Wo schreibt der DCC-Compiler eigentlich die erzeugten DCU-Units hin, ich kann die hier im Moment gar nicht finden?
Miniaturansicht angehängter Grafiken
compile.jpg  
Harry Stahl

Geändert von Harry Stahl (20. Apr 2020 um 00:27 Uhr)
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jziersch

 
Delphi 10.4 Sydney
 
#126
  Alt 20. Apr 2020, 11:20
-E<path> = Ausgabeverzeichnis für EXE
-N<path> = DCU-Ausgabeverzeichnis
-O<paths> = Objektverzeichnisse

Hier die Optionen für Delphi 7:

Code:
Syntax: dcc32 [optionen] dateiname [optionen]

  -A<unit>=<alias> = Unit-Alias setzen  -LU<package> = Package verwenden
  -B = Alle Units erzeugen              -M = Modifizierte Units erzeugen
  -CC = Ziel: Konsole                   -N<path> = DCU-Ausgabeverzeichnis
  -CG = Ziel: GUI                       -O<paths> = Objektverzeichnisse
  -D<syms> = Bedingungen definieren     -P = Auch nach 8.3-Dateinamen suchen
  -E<path> = Ausgabeverzeichnis für EXE -Q = Ohne Meldung compilieren (Quiet)
  -F<offset> = Suchfehler               -R<paths> = Ressourcenverzeichnisse
  -GD = Detaillierte Map-Datei          -U<paths> = Unit-Verzeichnisse
  -GP = Map-Datei mit publics           -V = Debug-Information in EXE
  -GS = Map-Datei mit Segmenten         -VR = Externe Fehlersuche gen.
  -H = Ausgabe von Hinweismeldungen     -W = Ausgabe von Warnungen
  -I<paths> = Include-Verzeichnisse     -Z = Ausgabe nie zu erstellender DCPs
  -J = .obj-Dateien generieren          -$<dir> = Compiler-Direktive
  -JP = C++-.obj-Datei generieren      --help = Diesen Hilfebildschirm anzeigen
  -K<addr> = Image-Basisadresse         --version = Name und Version anzeigen
Compiler-Schalter: $<buchst><status> (Vorgabewerte siehe unten)
  A8  Ausgerichtete Record-Felder        P+  Offene String-Parameter
  B-  Vollst. boolesche Auswertung      Q-  Integer-Überlaufprüfung
  C+  Zur Laufzeit Bedingungen auswerten R-  Bereichsüberprüfung
  D+  Debug-Information                  T-  Typisierter @-Operator
  G+  Importierte Datenreferenzen verw.  U-  Pentium(tm)-sichere Division
  H+  Standardmäßig lange Strings verw.  V+  Strenge Prüfung von var-Strings
  I+  Ein-/Ausgabeprüfung                W-  Stack-Frames erzeugen
  J-  Strukt. Consts (Schreibzugriff)    X+  Erweiterte Syntax
  L+  Lokale Debug-Symbole               Y+  Symbolinformation
  M-  Laufzeit-Typinfo (RTTI)            Z1  Mindestgröße für Enum-Typen
  O+  Optimierung
Für Delphi 10.3 - 64 bit

Code:
Syntax: dcc64 [Optionen] Dateiname [Optionen]

  -A<unit>=<alias> = Unit-Alias setzen
  -B = Alle Units erzeugen
  -CC = Ziel: Konsole
  -CG = Ziel: GUI
  -D<syms> = Bedingungen definieren
  -E<path> = EXE/DLL-Ausgabeverzeichnis
  -F<offset> = Fehlersuche
  -GD = Detaillierte Map-Datei
  -GP = Map-Datei mit publics
  -GS = Map-Datei mit Segmenten
  -H = Ausgabe von Hinweismeldungen
  -I<paths> = Include-Verzeichnisse
  -J = .obj-Dateien generieren
  -JPHNE = C++ .obj-Datei, .hpp-Datei, im Namespace erzeugen, alles exportieren
  -JL = Package-.lib, -.bpi und alle .hpp-Dateien für C++ erzeugen
  -K<addr> = Image-Basisadresse
  -LE<path> = Package .bpl-Ausgabeverzeichnis
  -LN<path> = Package .dcp-Ausgabeverzeichnis
  -LU<package> = Package verwenden
  -M = Modifizierte Units erzeugen
  -NU<Pfad> = Unit-DCU-Ausgabeverzeichnis
  -NH<path> = Unit .hpp-Ausgabeverzeichnis
  -NO<path> = Unit .obj-Ausgabeverzeichnis
  -NB<path> = Unit .bpi-Ausgabeverzeichnis
  -NX<Pfad> = Unit-XML-Ausgabeverzeichnis
  -NS<namespaces> = Namespace-Suchpfad
  -O<paths> = Objektverzeichnisse
  -P = Auch nach 8.3-Dateinamen suchen
  -Q = Ohne Meldung compilieren (Quiet)
  -R<paths> = Ressourcenverzeichnisse
  -TX<Erw.> = Erweiterung des Ausgabenamens
  -U<paths> = Unit-Verzeichnisse
  -V = Debug-Information in EXE
  -VR = Externe Fehlersuche gen.
  -VT = Debug-Informationen in TDS
  -VN = TDS-Symbole im Namespace
  -W[+|-|^][warn_id] = Ausgabe von Warnmeldungen
  -Z = Ausgabe nie zu erstellender DCPs
  -$<dir> = Compiler-Direktive
  --help = Diesen Hilfebildschirm anzeigen
  --version = Name und Version anzeigen
  --codepage:<cp> = Codierung für Quelltextdatei festlegen
  --default-namespace:<namespace> = Namespace setzen
  --depends = Unit-Abhängigkeitsinformationen ausgeben
  --doc = XML-Ausgabedokumentation
  --drc = Ausgabe-Ressourcenstring .drc-Datei
  --no-config = Standard-dcc64.cfg-Datei nicht laden
  --description:<String> = Beschreibung für ausführbare Datei festlegen
  --inline:{on|off|auto} = Inlining von Funktionen steuern
  --legacy-ifend = Alte $IFEND-Direktive zulassen
  --zero-based-strings[+|-] = Indizierung der Strings beginnt mit 0
  --peflags:<Flags> = Zusätzliches Flags-Feld für PE-Header setzen
  --peoptflags:<Flags> = Zusätzliches Feld für optionale Flags für PE-Header setzen
  --peosversion:<Haupt>.<Neben> = BS-Versionsfelder in PE-Header setzen (Vorgabe: 5.0)
  --pesubsysversion:<Haupt>.<Neben> = Untersystem-Versionsfelder in PE-Header setzen (Vorgabe: 5.0)
  --peuserversion:<Haupt>.<Neben> = Benutzer-Versionsfelder in PE-Header setzen (Vorgabe: 0.0)
  --lib-version:<Version> = Version des Ausgabe-Package-Namens
  --lib-suffix:<Suffix> = Suffix des Ausgabe-Package-Namens
Je nach Platform gibt es ja verschiedene compiler, also auch OSX...

Ich halte es für wichtig wahlweise den compiler direkt anzusprechen (und nicht MSBuild), da man dadurch Projekt unabhängig kompilieren kann. Also alles was man im Projekt (*.dproj) oder den Pfaden evtl. verstellt hat spielt keine Rolle, und man erhält wirklich das Ergebnis so, wie es im Projekt Manager hinterlegt ist. Auch funktioniert DCxx sehr zuverlässig.

Geändert von jziersch (20. Apr 2020 um 11:25 Uhr)
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dummzeuch

 
Delphi 2007 Professional
 
#127
  Alt 20. Apr 2020, 11:55
Für MSBuild funktioniert bereits die einfache Wahl Release oder Debug. Wie wähle ich hier, ob ein 32-Bit oder 64-Bit Kompilat erzeugt wird?

Und wie, für welche Plattform (Windows, MAC, usw) erzeugt werden soll?
Du kannst Dir von der IDE den Aufruf für's compilieren anzeigen lassen. Ich weiß nur gerade nicht mehr, wo man das einstellt.

twm
Thomas Mueller
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Benutzerbild von Harry Stahl
Harry Stahl

 
Delphi 10.4 Sydney
 
#128
  Alt 20. Apr 2020, 18:52
Zitat von dummzeuch:

Edit:
Bei Delphi 2007 ist es ein wenig anders:

Code:
call "%DelphiPath%\bin\rsvars.bat"
msbuild myproject.dproj /target:rebuild /p:Configuration=debug
(also Configuration statt Config).
Ist das NUR bei Delphi 2007 so oder bei Delphi 2007 und allen älteren Versionen (also Delpi 2006, 2005 ,usw)?

Edit: Habe gerade eine aktualisierte Version hochgeladen (HP weist das aber nicht aus), wo die Compiler-Funktion als BETA integriert ist, sieht so aus wie in Anlage. Im Feld "Zusätzliche Parameter" kann man bei Bedarf weitere benötigte Parameter angeben (Muss man wohl, da ich derzeit noch nicht für den DCC-Compiler weiß, was ich da zwingend selber ermitteln müsste, damit es richtig läuft).

Das compilieren mit dem MSBuild-Compiler scheint aber schon ganz gut zu funktionieren.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
compiler2.jpg  
Harry Stahl

Geändert von Harry Stahl (20. Apr 2020 um 20:02 Uhr)
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Benutzerbild von himitsu
himitsu

 
Delphi 10.4 Sydney
 
#129
  Alt 20. Apr 2020, 20:45
Und wenn z.B. "lange" Suchpfade mit rein sollen, dann besser der Weg über die CFG-Datei, also dort die "Parmerter" rein, denn all zu lang darf die Parameterliste des DCC nicht werden.
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ringli

 
Delphi 10.2 Tokyo Professional
 
#130
  Alt 21. Apr 2020, 06:19
Für MSBuild funktioniert bereits die einfache Wahl Release oder Debug. Wie wähle ich hier, ob ein 32-Bit oder 64-Bit Kompilat erzeugt wird?
Ich hoffe das beantwortet deine Frage:
Code:
msbuild.exe "Project.dproj" /target:Clean;Build /p:Platform=Win32 /p:config=Release
msbuild.exe "Project.dproj" /target:Clean;Build /p:Platform=Win64 /p:config=Release
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