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Dynamisches Array abspeichern

Ein Thema von Sivale · begonnen am 7. Sep 2002 · letzter Beitrag vom 8. Sep 2002
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Sivale

Registriert seit: 7. Sep 2002
Ort: München
8 Beiträge
 
#1

Dynamisches Array abspeichern

  Alt 7. Sep 2002, 14:18
Hallo Leute,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und alle netten und freundlichen Leute grüßen,
die sich die Mühe machen diese Forum zu betreiben, und auch Alle anderen,
die mit ihren Beiträgen das Forum bereichern.

Nun zur Frage:

Wie würdet ihr ein 2-dimensionales dynamischer Array of TPoint
auf Festplatte abspeichern und wieder einlesen ?

Ich habe eine Zeichenfläche auf der ich auf einer Bitmap ( Landkarte ) einzelne Punkte
entlang der Landesgrenzen einzeichne und in ein dyn. Array of TPoint abspeichere.
Jedes Land stellt somit ein einzelnes dynamisches Array of TPoint dar, mit verschiedener Anzahl
an einzelnen Punktepaaren. Alle Einzelarreys werden in einem Array of Array of TPoint verwaltet.
Diese Arrays of TPoint werden nachher an die Procedure Canvas.Polygon übergeben um die Grenzen
zu zeichnen falls sich die Maus innerhalb des Landes befindet.

Alle Punkte sollen nun auf Festplatte gespeichert und wieder ausgelesen werden.
Bisher mache ich es so, dass ich mit einem Stream alle Punktepaare hintereinander abspeichere und
da wo ein neues Land kommt, einen bestimmten Wert einsetze der normal nicht vorkommen kann (9999 , 9999).

Funktionieren tut's, finde ich aber irgendwie unschön und bin sicher es geht auch besser.

Es wäre sehr gut, wenn ich es innerhalb eines Record abspeichern könnte wie :

TLand = Record

Landname : String;
Grenzpunkte : Array of TPoint;
Grenzländer : Array of TLand;

etc...

Hoffe Ihr habt ein paar Vorschläge für mich.

mfg S.
Vom Leben nichts zu erwarten, ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit.
George Bernard Shaw (1856-1950)
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Christian Seehase
(Co-Admin)

Registriert seit: 29. Mai 2002
Ort: Hamburg
11.262 Beiträge
 
Delphi 2006 Professional
 
#2
  Alt 7. Sep 2002, 14:42
Moin Sivale,

ich denke auch für die anderen zu sprechen, wenn ich Dir erst einmal für Deine netten Worte danke, und Dich willkommen heisse.

Nun aber zu Deinem Problem bzw. Deiner Frage.

In begrenztem Masse könntest Du natürlich einen Record verwenden, da Du aber eingentlich für jedes Feld eine variable Länge brauchst ist das wohl nicht besonders praktikabel.

Bei meinem Vorschlag gehe ich davon aus, dass die Daten als solche feststehen, und nicht mehr geändert werden müssen (in der Datei), und es sich auch nicht um sehr grosse Datenmengen handelt, so dass die Datei wohl meist im Speicher gehalten werden kann.

Als erstes die Gesamtlänge eines Landes speichern (4 Byte / DWORD), um schnell auf die Daten des nächsten Landes zugreifen zu können.
Jetzt jeweils (die Reihenfolge spielt ja keine grosse Rolle) ein Feld, dass die Länge der Folgedaten enthält, und dann die Daten, also z.B. ein Feld Länge des Arrays, dann die Daten des Arrays.
Um den Beginn des Datenbereiches als Record verwenden zu können, wäre es natürlich auch möglich erst alle festen Werte je Land zu speichern (wären dann, wie ich dass sehen vier DWORDs), und dann die variablen Bereiche hintereinander weg.

Sollten die Datenmengen doch grösser werden, liesse sich das jeweils erste Feld (die Gesamtlänge) auch in anderer Form auslagern.
In einer zweiten Datei (Indexdatei) wird je Land der Offset relativ zu Anfang der Datendatei gespeichert, dann musst Du Dich nicht durch die Datei "hangeln", sondern kannst direkt auf die Daten zugreifen.
Ggf. vergibst Du für jedes Land eine eindeutige Kennung, und kannst Dich dann sequentiell durch die Indexdatei durchlesen, bis Du die Kennung für das gewünschte Land, und somit den Offset in der Datendatei für die eigentlichen Daten hast.
Tschüss Chris
Die drei Feinde des Programmierers: Sonne, Frischluft und dieses unerträgliche Gebrüll der Vögel.
Der Klügere gibt solange nach bis er der Dumme ist
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Benutzerbild von MrSpock
MrSpock
(Co-Admin)

Registriert seit: 7. Jun 2002
Ort: Owingen
6.003 Beiträge
 
Delphi 2010 Professional
 
#3
  Alt 7. Sep 2002, 15:17
Hallo Sivale,

natürlich wäre auch das Speichern in einer kleinen Datenbank denkbar. Da kannst du problemlos 1:n Verbindungen abspeichern, ohne dich vorher bei dem n festlegen zu müssen. Das Ganze geht auch recht schnell: Tabelle anlegen, Daten eintragen, fertig. Nachteil ist evtl., dass du die BDE nutzt, die recht groß ist (bezogen auf die deine Anwendung), aber auf deinem Rechner ist sie ja wahrscheinlich sowieso schon installiert.

Für alle die jetzt sagen: Da schießt du aber mit Kanonen auf Spatzen!

Sage ich nur: Ja!
Albert
Live long and prosper


MrSpock
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Sivale

Registriert seit: 7. Sep 2002
Ort: München
8 Beiträge
 
#4
  Alt 8. Sep 2002, 10:34
Das ging ja viel schneller als ich dachte. Vielen Dank für die freundliche Aufnahme.

@ Christian
Zitat:
Bei meinem Vorschlag gehe ich davon aus, dass die Daten als solche feststehen, und nicht mehr geändert werden müssen (in der Datei).
Das ist richtig.

Zitat:
und es sich auch nicht um sehr grosse Datenmengen handelt, so dass die Datei wohl meist im Speicher gehalten werden kann.
Die ganze Datei muss auf jedem Fall im Speicher gehalten werden. Ich Rechne mit maximal (150 Ländern x durchschnittlich 50 Eckpunkte x 8 Byte für TPoint) = 60.000 Byte. Das dürfte sogar mein Rechner schaffen.

Zitat:
Als erstes die Gesamtlänge eines Landes speichern (4 Byte / DWORD), um schnell auf die Daten des nächsten Landes zugreifen zu können.
Die Zugriffe auf die Daten der Länder im Einzelverfahren sind nicht notwendig, da bei jedem OnMouseMove Event ohnehin alle Länderpunkte durch eine Routine durchgejagt werden müssen, die herausgibt ob sich der Mouscoursor innerhalb des jeweiligen Landes befindet.

Zitat:
Jetzt jeweils (die Reihenfolge spielt ja keine grosse Rolle) ein Feld, dass die Länge der Folgedaten enthält, und dann die Daten, also z.B. ein Feld Länge des Arrays, dann die Daten des Arrays.
Ja, an so etwas ähnliches habe ich auch schon gedacht. Ist auf jedem Fall besser als das was ich jetzt habe, da ich nicht für jeden Punkt die Werte prüfen muss. Ich werde es so probieren und schreibe Euch was daraus geworden ist.

Eigentlich hatte ich gehofft es könnte so etwas gemacht werden wie dynamische Strukturen in feste Strukturen umwandeln und dann mit FileOf einfach ein- und auslesen. Heute erscheint mit diese Idee wieder völlig unsinnig.


@ Mr.Spock


Zitat:
natürlich wäre auch das Speichern in einer kleinen Datenbank denkbar. ...
Habe auch schon daran gedacht. Ist aber keine Arbeitserleichterung, da die gesamten Daten in den Arbeitsspeicher hinein müssen. Die Routinen zum Schreiben in die Datenbank und zum Auslesen aus der Datenbank dauern genau so lang wie die Arbeit mit Streams.

Zitat:
Nachteil ist evtl., dass du die BDE nutzt,
Mit der BDE konnte ich mich noch nie so richtig anfreunden. Wenn's irgendwie geht vermeide ich eine Benutzung.

Zitat:
die recht groß ist (bezogen auf die deine Anwendung).
Na ja so klein ist die Anwendung nicht. Ist immerhin ein fettes Bitmap drinnen.

Vielen Dank an euch Beide.

mfg S.
Vom Leben nichts zu erwarten, ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit.
George Bernard Shaw (1856-1950)
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