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Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

Ein Thema von daveOp · begonnen am 26. Aug 2016 · letzter Beitrag vom 15. Sep 2016
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rokli

Registriert seit: 21. Mär 2009
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Delphi 10.4 Sydney
 
#11

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 30. Aug 2016, 11:00
Hallo,

viel wichtiges wurde bereits gesagt. Und das es kein Zuckerschlecken ist (wenn man anfängt) ist mittlerweile wohl jedem Leser klar.

Ich kann Dir nur empfehlen, dich mal an Deine örtliche IHK zu wenden. Da wird viel hilfreiches angeboten und auch persönlich beraten. Und wenn die dir dein Konzept (hast Du schon ein Konzept wo das alles drin steht: Welcher Kundenkreis [Branche], wie komme ich an die Kunden, welche Gewinnziele habe ich, welche Kosten stehen dagegen...) komplett "auseinander" genommen haben und Du sagt dann: doch das schaffe ich und das will ich, dann kann es möglicherweise was werden. Auch Deine Hausbank könnte ein Ansprechpartner sein, mit dem du dein Konzept besprechen kannst.

Allen Widrigkeiten zum Trotz: wenn man gut im Job ist, dann kann es auch heute noch was werden!

Aber die Zuckerbergs, Page und Brins, oder auch Gates's in dieser Welt sind selten!

Viel Erfolg und Gruß
Rolf
Rolf
wenn nicht anders angegeben, schreibe ich zu D7, XE2 und MS SQL - ansonsten fragen Sie ihren Administrator oder einen Operator. Update 06/2020: Delphi 10.4 Sydney
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MichaelT

Registriert seit: 14. Sep 2005
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520 Beiträge
 
Delphi 10.3 Rio
 
#12

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 30. Aug 2016, 13:46
Entgegen der Sicht nach dem bürgerlichen Recht wirst du nicht für deine Arbeit bezahlt . Sonst wärst du der Arbeitgeber. Im Modell der Klassik übergibst du die Arbeit (die kg Erz in der Kohlegrube) an den Unternehmer. Arbeitslohn. In der Informatik und Handwerk ist es noch so ähnlich. Arbeiten tut ein kleiner Roboter ...

In der IT ist das noch ähnlich, bezogen auf das Einkommen sind wir im Industriekapitalismus mit umverteilten Einkommen.

Was ist Arbeit. Arbeit ist das Ergebnis gelungener Anwendung von Talent auf gegebenes Material im Rahmen der erworbenen Fähigkeiten. In einer Industrie (verkürzt) bekommst du das Geld vom Güterbereitsteller für den Tausch der Güter für das Verweilen neben der Maschine welche das Gut bereitstellt. Das ist der Vorteil des Modells, nämlich dass prinzipiell jedem im Wirtschaftsraum ein Gut kann übergeben werden losgelöst wo dieser verweilt.

Deswegen ist der Einkommensbezieher als Mensch immer der Arbeitnehmer. Er nimmt die Arbeit entlang obiger Definition in Empfang. Jetzt stellt sich die Frage wieviel Gut wird in Empfang genommen. Das Ausmaß der Bewertung im Rahmen der Entnahme an bereitgestellten Gütern hängt an der Kreditwürdigkeit. Im trivialsten Fall ist die Kreditwürdigkeit das die Höhe des existierenden Finanzvermögens.

Der Zugriff (auf den Güterpool) wird über Kredit realisiert. Schulden (Zettel) und das Geld (Münzen in einem Sackerl) hängt mit einer Büroklammer befestigt dran. Schulden sind der Nachweis, dass der Wirtschaft Geld wurde bereitgestellt. Wenn du Geld ausgibst werden praktisch die 'Münzen' vom Nachweisdokument (dem Schuldschein) gelöst und du sammelst sie wieder ein. Damit nicht das Geld und die Ware in Händen hältst musst du den Kredit zurückzahlen, sprich die Münzen zurückgeben und die Schulden (der Nachweis) verschwindet.

Selbstständige stellen im Rahmen von Investitionen dem Wirtschaftsraum Kapital finanziert über Kredit zur Verfügung.

Woher kommt jetzt das Geld für dein Einkommen? Das wird systemisch im Hintergrund aufgenommen entweder in der reinen Sozialmarktwirtschaft kombiniert mit Sozialdemokratie (D-A-CH) ursprünglich vom Staat. Die Kredite welche des Einkommen realisieren werden gemeinschaftlich aufgenommen. In den US sind das Konsumschulden im Mittel in der Höhe des Monatseinkommens.

Wenn jetzt Herr Gabriel hergeht und bei der Bundesbank genug Kredit bekommt, kann er sich die ganze Monatsproduktion an bereitgestellten Gütern nach Hause tragen. Ein Monat lange kann keiner mehr was essen und im Folgemonat wurden keine Güter bereitgestellt das alle anderen verhungerten oder am Betreibsgelände zusammenbrachen - Hyperinflation.

Damit das nicht passiert hat man 2 Konzepte eingeführt
a) Einkommensverteilung
b) Produktivitätskopplung

b) In Summe wird nicht mehr Gut entgegengenommen als produziert. Damit bleibt der Preis konstanter an sich.

a) heißt nichts anders als dass man zu Beginn als alle Güter noch eher knapp waren gesagt, eine Familie besteht im Mittel aus Hund, Katz, Vogel, 2 bis 3 Kindern und der Maus im Mauseloch neben den Eltern. Soviele Stückeln Gut sind drinnen im Pool und damit ist die Kredithöhe im Mittel am Medianeinkommen festgelegt. Glockenkurve als Ausdruck der sog. 'soz. Gerechtigkeit' zu ungunsten jener die links vom Median verweilen und Demokratie sorgt dafür, dass diese schlechten Plätze von allen anderen nur nicht sich selbst besetzt werden (Sozialdemokratie unter Annahme von Produktivitätskopplung).

Realisiert wird die Steuerung der Höhe des Einkommens über den Flächekollektivvertrag. In der Marktwirtschaft/Kapitalismus in der klassischen Ausprägung mit Arbeitslohn ging Smith davon aus, dass die Menschen mehr oder weniger in Bauernhöfen wohnen (die Privatsphäre) und am Marktplatz die Überschussproduktion an Nahrungsmittel tauschen und im Gegenzug Werkzeuge aus der Stadt oder dem Dorf in Empfang nahmen - sprich den Gewerbebetrieben. Sprich der Bauer ist am Nachmittag in die Werkstatt gegangen und hat möglw. auch ein anderes Gut bereitgestellt (Holzpupperl, Werkzeug, Bilder usw... Künstler) und ging damit auf den Marktplatz. Asset ist die Betrachtung eines solchen Gutes unter Berücksichtigung der damit verbunden Erträge - zumeist die Preissteigerung - Spekulation.

Der Freie Markt ist genau diese Konstellation ergänzt um die Sayersche Theorem, 'Wenn Sie mit einem Gut am Marktplatz erscheinen, dann werden sie vermutlich Güter aus der arbeitsteiligen Güterbereitstellung in Empfang nehmen wollen. Sonst hätten sie sich den damit verbundenen Aufwand sparen können und sich in die grüne Wiese setzen sollen und das Leben genießen' - Hinweise auf Aktivitäten in der Privatsphäre.

Familieneinkommen. Deswegen werden auch Aktivitäten in der Privatsphäre (was du lernst am Abend, die Arbeit der Hausfrau usw..) nicht bewertet. Es wird nichts getauscht. An sich war es ja so, dass ursprünglich (stimmt zwar nicht ganz, man denke an die Weberinnen) der Mann die harte Arbeit in der Manufaktur verrichtete und die Frau die Güter aus dem Güterpool holte (sprich einkaufen ging) sprich vom Marktplatz. Deswegen wurde am Monatsersten das aus der Registrierkassa entnommene Geld der Hausfrau übergeben. Der Familienvater in der 80ern mit den Einkaufstaschen und die Frau ging mit seiner Kreditkarte shoppend voran war das letzte verbliebene Relikt des Industriezeitalters.

Eigentlich gehst du freiwillig auf ein Betriebsgelände und stellst Güter bereit oder beteiligst dich an der Güterbereitstellung. Die Besonderheit eines Realwirtschaftsbetriebes ist, dass die Verbindung zum Unternehmen eine Registrierkassa ist. Vergessen wir mal die Umverteilung. Etnlang der Einkommenshöhe holen sich die Güterbereitstellenden auf dem Betriebsglände am Monatsersten die Münzen ihres Konsumkredits namens Einkommen entlang der Hackordnung ... usw.

Der Vorteil des Freelancers ist, dass er eine eigene Registriekassa hat und niemand anderen in seiner Organisationsheit muss benachteiligen um selbst ein Mehr zu bekommen. Das Einkommen ist halt eher dem Arbeitslohn gleich (Menge des Erzes die an den Unternehmer wird verkauft) und ein Entgelt für das Verweilen auf einem Betriebsgelände. Umsatz mit Gütern wäre dann schon anderes gelagert.

Im Industriekaptialismus kommt noch eine besondere Form der Wertschöpfungskette und Profitakkumulation hinzu. Die großen Schuppen haben mehr Kohle. Deswegen hast du auch mehr Freelancer in unseren Bereichen in den großen Technologien. Das kann sich mit Liberalisierung ändern - U.S. sind eher eine 'reinere' Marktwirtschaft und eine Art freierer Markt.

Für uns ist wesentlich, dass die Kreditwürdigkeit an einem kleinen Roboter hängt der mit Werkzeugen ausgestattet ist und weiß diese zu bedienen (Qualifikation Werkzeug und die Fähigkeit der Anwendung ist die breite Begriffsvielfalt bis hin zu Erfahrung).

Du wirst in erster Linie im Umfeld der Erstellung von Assets arbeiten (Entwicklung) - Projekte - Investition. Ein Standardprodukt ist aus Sicht den Kunden nicht unbedingt eine Asset. Der Kunde geht nicht her und sagt, 'Aufgrund der Warenwirtschaft habe ich mehr Umsatz'. Ein Sonderfall wäre ein zentrale Dokumentenverwaltung wenn jemandems Business stark mit dem schnellen Zugriff auf Dokumente zusammenhängt.

Du hörst in Deutschland oft, wir investieren zuerst. Es handelt sich nämlich dabei um einen stabilen Mechanismus Geld im Umflauf zu bringen. Investition ist die Verschuldung und die Abschreibung ist die Entschuldung. Wenn du es schaffst im Rahmen einer Investition große Rechnungen zu schreiben bei denen viel 'am Monatsende' oder Jahresende übrig bleibt - Piggy Bank. Dann kann zwar der Unternehmer mühseeliger abschreiben und sich weniger entschulden, aber du hast quasi dessen Entschuldungsunfähigkeit als Guthaben am Konto. Er bleibt auf den Schulden sitzen. Brauchst du dir keine Gedanken machen, Vermögen zu halten ist kein Unrecht. Das heißt aber auch, ohne Big Spending oder Investition deinerseits geht irgendwann mal in einem bestimmten Eck die Kohle aus bezüglich der Investition.

Damit brauchst du vermutlich Zeiten heftiger Investitionstätigkeit (Boom, Internetboom, Y2K, PC, Internet, Netzwerk, ... ) damit du als Freelancer die notwendige Menge an Stunden und einen ordentlichen Preis pro Stunde erzielst. Das heißt aber nicht, dass es immer klug ist Vermögen in den eigenen Betrieb in halbe Lösungen zu investieren. Der Markt will eine Antwort in Form der Bereitstellung eines Produktes und die Finanzierung (sprich der Finanzierungsrahmen entlang dem du dann dem im Wirtschaftsraum Verweilenden die Münzen für den Tausch übergibst ... wie oben beschrieben.) spielen auf einmal auch mit.

Du bist über die Lohnstückkosten im Mittel limitiert sobald es mehr Freelancer gibt. Dann bleibt dir nurmehr der Vorteil, dass hausinternen Zetteln verwalten und du entlang von ca. 40 bis 50 verechenbaren Stunden sich dein Einkommen entlang des Arbeitslohns wird bemessen. Der Nachteil des regelm. Einkommens ist, dass man im Mittel von der wachsenden Produktivität der großen Maschine in der Mitte um den kleine Roboter tanzen wird entlohnt gemessen am Beitrag des kleinen Roboter dem das Einkommen zugerechent wird. Diese stehen in Abhängigkeit von Betriebs- resp. Unternehmensgröße eher bei der Stechuhr. (Prozesskostenrechnung - große Maschine und der kleine Roboter, der an dir dranhängt wie im Goldenen Kompass).

Ich würde nicht Freelancer wenn ich nicht schon ein florierendes Geschäft nebenher hätte. Es macht schon Sinn entlang einer Sortimentsentscheidung zu sagen, Job bringt mit Vor- und Nachteilen und Freelancing fährt mit Vor- und Nachteilen Revnue (Umsatz) ein. Eines ist schon klar. Es zählt im Moment allein was am Monatsende bleibt - Gewinn aus Arbeit. Zumal wir uns eher in liberaler anmutende Gewässer bewegen. Umsatz und Einkommen sind in Mitteleuropa sehr ähnlich. Du musst immer dort sein wo Wachstum wird erhofft. Es kann auch sein, dass ein Betreiberjob in einem Konzern für einen längern oder kürzeren Zeitraum mehr bringt als Entwicklung. Ich habe Systembetrieb mit Fachverantwortung um 15k auch schon gemacht und Entwicklung für den 'Nachbarn' um 4k im Monat in der Regel immer in Ergänzung. Eine breite Angebotspalette von produktlich anmutend, Beratung- und Betriebsnähe und Programmierung zahlt sich aus.


Hallo liebe Delphi-Praxis-User,

Vielen Dank für eure Meinungen und Antworten

Ich wünsch allen ein schönes sonniges Wochenende!!!
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Hansa

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#13

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 30. Aug 2016, 14:12
Au Mann, selten so ein theoretisches Geschwafel gesehen. Lohnstückkosten bei einem Projektauftrag, haha. Es geht lediglich darum, dass ein Auftragggeber eine Leistung bestellt und die soll dann ausgeführt werden. Ob das Programm nun zum herstellen von 100.000 Schrauben pro Tag oder zum programmieren von Fräsmaschinen benutzt werden soll, das muss dem Auftragnehmer völlig egal sein. Er darf sich lediglich nicht verkalkulieren. Da ist Verhandlungsgeschick gefordert. Wenn allerdings Begriffe wie z.B. Vorsteuer unbekannt sind, dann besser sich auf die Buchhaltung als Festangestellter verlassen.
Gruß
Hansa
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TRomano

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#14

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 30. Aug 2016, 14:45
Der Text von @MichaelT ist echt wirr. Hat auch nix mit der Fragestellung zu tun.
In den meisten Fällen, egal ob über einen Projketvermittler oder selbst besorgt, gibt es bei mir Verträge in den nach Zeitaufwand vergütet wird. D.h. der Auftraggeber "beschäftigt" mich mit den verschiedensten Teilprojekten und Tätigkeiten, ich führe sie aus, schreibe einen Stundenzettel und rechne am Monatsende ab. Alles Andere wäre entweder aufwendig (Pflichtenhefte) oder nicht machbar (es ist nicht alles vorhersehbar). In größeren Firmen wird meistens ein grober Aufwand ermittelt (für das Projekt), ein Budget bereitgestellt und der Vertrag mit dem Freelancer geschlossen. In vielen Projekten ist es dann so, dass die Verträge verlängert werden, wenn weiterer Bedarf besteht.
Der TE mus nur einen All-In-Stundensatz kalkulieren, der es ihm ermöglicht seine Vor-Ort-Dienstleistungen (oder auch HomeOffice) zu erbringen. Mit allem anderen wollen sich Projektvermittler/Auftraggeber nicht beschäftigen.
Thomas Forget
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hoika

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#15

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 30. Aug 2016, 14:54
Hallo,
bei den langen Thread fehlen die Zitier-"", das kommt doch irgendwo aus dem Netz

Das Konzept nennt sich auch Business-Plan.
Der zeigt, wie man die nächsten 5 (?) Jahre über die Runden kommen will, also Einnahemen/ausgaben.
Dann gibt es auch die sogenannten Ego-Piloten (bei uns in Sachsen-Anhalt heißen die zumindestens so).
Die helfen potentiellen Selbstständigen bei der Analyse des Planes.

Wenn der Plan steht und für gut befunden wurde, kommt man vielleich in den Genuss einer Förderung.
Heiko
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#16

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 30. Aug 2016, 16:56
Der Text von @MichaelT ist echt wirr. Hat auch nix mit der Fragestellung zu tun.
Das kann ich nicht unterschreiben. Wer sich schon mal mit Volkswirtschaftslehre beschäftigt hat, wird den einen oder anderen Bekannten wiedererkennen.

Der Freelancer erbringt eine Leistung und möchte für diese Leistung einen Gegenwert, vorzugsweise Geld, erhalten. Punkt.
Ob der Gegenwert den erhält das ist was er sich erwartet hat, sowohl qualitativ als auch quantitativ, das ist sein Problem.
Und "sein" Problem ist ganz wörtlich zu nehmen. Wer noch zu Hause wohn, wessen Wäsche noch von Mutti gewaschen wird, und wessen Zigaretten von Vati bezahlt werden, hat u.U. andere Prioritäten, als jemand der für Frau und zwei Kinder die Verantwortung trägt. (Für weibliche Leser bitte die entsprechenden Pronomina einsetzen)

Wer Freelancer werden will, sollte sich fragen, ob andere überhaupt für seine Fähigkeiten bezahlen wollen/werden. Sollte dies der Fall sein, dann kann man/frau immer noch überlegen wie die neue Selbsständigkeit konkret auszugestalten ist.

Ach übrigens, als Selbstständiger kann man den Firmenwagen, und die Geschäftsessen und ... absetzen. Um etwas abzusetzen muß erst einmal etwas da sein, von dem man etwas absetzen kann.

Dann gibt es auch die sogenannten Ego-Piloten (bei uns in Sachsen-Anhalt heißen die zumindestens so).
Die helfen potentiellen Selbstständigen bei der Analyse des Planes.

Wenn der Plan steht und für gut befunden wurde, kommt man vielleich in den Genuss einer Förderung.
Man/frau sollte jede Hilfe in Anspruch nehmen, die man bekommen kann. Aber über eins sollte man sich im Klaren sein, so wie man dann keinen Chef mehr hat, der einen den ganzen Tag herum kommandiert, hat man auch niemanden, dem man die Schuld geben kann, wenn es schief gehen sollte.

Gruß
K-H
Programme gehorchen nicht Deinen Absichten sondern Deinen Anweisungen
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DualCoreCpu
(Gast)

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#17

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 14. Sep 2016, 13:18
Geld sollte eigentlich ein Tausmittel sein.

Ich könnte ja auch einen Auftrag vergeben, jemand aus der DP schreibt mit ein Programm, mit dem ich völlig anonym im Internet unterwegs sein kann. Ich gebe den Programmieren:

- Esses aus

- gebe eine Party

- als Musiker könnte ich ein Konzert geben, ohne Eintrittspreis.

- betrue die Kinder der Programmiere

- ...

Was aber mache ich, wenn Ihr diese Leistungen nicht braucht oder nicht haben wollt oder schon von anderen bekommt?

Dann brauche ich ein anderes Tauschmittel. Am besten Geld, das durch die Menge unserer Waren und Dienstleistungen gedeckt sein sollte.
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hoika

Registriert seit: 5. Jul 2006
Ort: Magdeburg
7.990 Beiträge
 
Delphi XE4 Professional
 
#18

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 15. Sep 2016, 01:24
Hm,
ich würde einfach simples Geld von Dir nehmen.
Wo siehst Du darin ein Problem?
Heiko
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mquadrat

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1.113 Beiträge
 
Delphi XE2 Professional
 
#19

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 15. Sep 2016, 08:05
Der TE mus nur einen All-In-Stundensatz kalkulieren, der es ihm ermöglicht seine Vor-Ort-Dienstleistungen (oder auch HomeOffice) zu erbringen. Mit allem anderen wollen sich Projektvermittler/Auftraggeber nicht beschäftigen.
Jep, das sehe ich auch so. Kein Kunde möchte mit einem rumdiskutieren, in welchem Hotel man abgestiegen ist. Also immer All-In.


Und zu dem Hinweis mit der IHK: Ich weiß nicht, wie das bei eurer IHK ist, aber unsere kann einem zwar viel Wissenswertes zu Gastro oder Handwerk vermitteln, aber bei IT-Freelancing muss man eigentlich eher denen erklären, wie das geht
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rokli

Registriert seit: 21. Mär 2009
Ort: Rödinghausen
244 Beiträge
 
Delphi 10.4 Sydney
 
#20

AW: Umstieg Arbeitnehmer -> Freelancer

  Alt 15. Sep 2016, 15:51
hehe - wo wohnsten Du?

übrigens, Handwerk macht bei uns die Handwerkskammer ...
Rolf
wenn nicht anders angegeben, schreibe ich zu D7, XE2 und MS SQL - ansonsten fragen Sie ihren Administrator oder einen Operator. Update 06/2020: Delphi 10.4 Sydney
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