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Delphi 10.3 Rio ist da!

Ein Thema von MEissing · begonnen am 21. Nov 2018 · letzter Beitrag vom 28. Dez 2018
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jaenicke

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Delphi 10.2 Tokyo Enterprise
 
#251

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 15:10
Außerdem kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wozu bei einem simplen Datenbankterminal unbedingt so ein hochauslösender Monitor Voraussetzung sein soll. Tut es dann nicht auch irgendein uralter Standard Monitor, der doch auch alle Auflösungen bis 1280x1024 drauf hat?
Das ist doch auch gar kein Problem. Problematisch ist genau ein modernes kleines Gerät mit hoher Auflösung, wenn man dann eine Skalierung benötigt.

Ich arbeite bei Full-HD auf 24" und 4k auf 28" problemlos auf 100%.
Sebastian Jänicke
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DualCoreCpu

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#252

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 15:51
Wie kann man so fürstliches Geld für eine Delphi-Lizenz ausgeben und dann einen über zehn Jahre alten Gurken-PC haben?
Für Hobbyprogrammierer und solche die mehrere Jahre nichts mehr mit Delphi gemacht haben, stellt sich diese Frage tatsächlich. Für Leute, die mit Delphi Programmierung ihr tägliches Brot verdienen, sieht das Szenario natürlich anders aus, da geht dann sogar noch Geld für Schulungen drauf.

Ich habe den PC, auf dem Delphi jetzt nach nun endlich gelungener Installation läuft, auf dem Schrott gefunden, da brauche ich zumindest für die Hardware kein Geld auszugeben. Selber schuld, wer diesen PC weggeschmissen hat. Immerhin 4 GBYte RAM, 4-Kern Prozessor. Grafik und Sound waren im Arsch. Habe dazu Ersatzteile da, konnte so den PC wieder foltt machen. Was können denn heutige CPUs, was meine wahscheinlich nicht können wird? Ich bin am Überlegen, ob ich bei Datenbankanwendungen meinen sonstigen Rechner (Doppelkern Prozessor mit je 3 GHz oder den Rechner hier mit dem 4 Kern Prozessor, wobei diese 4 Kerne aber "nur" mit 2,3 GHz getaktet werden, als Server nutzen soll. Kann ein Server mit mehr Kernen hier in Sachen Perfprmance punkten. Ich hab mir sagen lassen, dass für den Heimbereich ein Rechner mit weniger Kernen aber höherer Taktfrequenz besser ist, als eine CPU mit vielen Kernen, aber mit niedrigerer Taktfrequenz, die von den im Heimbereich üblichen Programmen gar nicht genutzt werden. Wie also schaut das bei einem Datenbankserver aus? Wie viele Prozessorkerne hat ein heute übliches Smartphone?

Geändert von DualCoreCpu (11. Dez 2018 um 19:02 Uhr)
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MichaelT

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Delphi 10.2 Tokyo Professional
 
#253

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 15:57
Mir kommen die Tränen. Mein Samsung 28" (höhenverstellbar) läuft mit einer Auflösung von 2560 * 1440 wunderbar und hat noch nicht mal 400 EURO gekostet. Von anderen Herstellern gibt es ähnliche.

Also ganz so dramatisch nimmt sich die Situation nicht aus.

--- Für und Wider

Unter Win 8.1 stellt ein Display bspw. auf meinem Laptop bei 17" gnadenlos auf 3840 * 2160 zurück sobald der externe Monitor abgesteckt wird. Das ist nicht hilfreich.

Vor ein paar Jahren war die Lage eine andere. Damals gab es tatsächlich kaum Displays unterhalb von 900 bis 3500 EURO welche gut hohe Auflösungen schafften.

Damals wurde krampfhaft versucht zu innovieren und als Reaktion auf die nutzlosen 4k Displays (bspw.) auf den keiner mehr etwas lesen konnte stellten die User einfach um .

---

Auf einem Laptop hast du kaum gute Auflösungen für komplexer gestaltete am Null Layout orientierte Anwendungen. WPF & Co. Hat mit erinnert an Zeit als Tcl/Tk gepriesen und Java/AWT als die Wegbereiter der finalen Abkehr vom Null Layout unter Windows. Lange hat der Trend nicht angedauert.

---

Die 4k Monitore unterhalb von 30" Zoll haben sich eingebürgert, da die Standardauflösung für die Verbraucher (Home User) auf einmal wieder runtergingen. Im gleichen Zeitraum kamen die hochauflösenden Videos auf.

Mal abgesehen von de Idee der MS Windows auf beliebige Devices zu verbreiten genügt es an sich mal, dass die erstellten Programme welche selten einem Null-Layout (nicht VCL) folgen.

---

Die Programmiererschaft hat sich zur gleichen Zeit über die Schiene von VIM bis Full Screen Editor geholfen.

---

UNIX war einfach viel früher auf größeren Auflösungen verfügbar und Linux GUI Technologien kommen aus einer Zeit zu der die Lage am PC ähnlich war (Übergang ins neue Jahrtausend). Aber selbst die Linux Leute haben sich an den höheren Auflösung die Zähne ausgebissen (vor ca. gut 10 Jahren)

Hohe Auflösungen zum Sozialtarif sind eigentlich ein NoGo. Du kannst dich nicht darauf verlassen, dass es eine Ersatzlösung gibt. Viel Geld für hohe Auflösungen auszugeben ist auf Dauer keine wirkliche Option.

---

Der Ausdruck 'Standard Monitor' ist mit Vorsicht zu genießen. Standard Auflösung ist jene Auflösung die am billigsten in die Breite getrieben werden kann. Hie da wird wie im Fall von 4k probiert. In dem Punkt ist der Übergang zwischen Produkt für Verbraucher (Home Bereich) und Unternehmen (Office).

Eines ist schon klar. Wenn ein Gut zu stark verbraucht wird, bspw. die Auflösung für die Breite Masse wird entlang eines Konsens der Hersteller (informell passiert das) reduziert wird, dann wandert was Bedarfe deckt in den B2B Bereich. Ähnlich dem Tischler der heute kaum mehr für Privathaushalte in der Breite die Wohnzimmer fertigt. Diese Bewegungen aus B2C in den B2B Bereich hat man in der Kombination Grafikkarte und Monitore und Displays mit höheren Auflösungen dauernd.

RAD Studio hat genauso dieselbe Entwicklung durchgemacht. In der Welt der Verbraucher heißt die Entwicklung Service. Früher sind die Enkerl mit Hilfe des Pritschenwagen vom und dem Opa umgezogen, hernach kam der ausgeliehene Transporter, dann die Spedition und heute der Umzugservice usw...

Solche Entwicklungen fallen nicht auf. Die sind auch begleitet von bspw. Gesetzgebung, dass kein Mitarbeiter im Rahmen des Umzugs aktiv werden darf und das trifft dann auf Privatleute in gewisser Weise auch zu. Derjene der Privatleute hat mitgemacht zieht sich, wenn die Rahmenbedingungen ändern zurück und macht nurmehr Betriebsumsiedlungen. In dem Fall geht keiner her und sagt, 'Die Borland macht keine Umsiedlungen im Privatbereich mehr und die EMB hat die Umsiedlungen der Betriebe übernommen' .

---

Deswegen ist die IDE und Technologie an sich auch egal. Du kannst immer nur für eine Zeit einen Kompromiss finden. VS/.net ist genauso wie Eclipse schon der Nachfolger.

Aus dem Titel kann ich mir schon vorstellen, dass die EMB bemüht ist alle möglichen Displaysettings auch in der RAD-Studio IDE zu unterstützen. Unbestritten bleibt, dass die erstellte Anwendung für den 'Verbraucher' genauso... (siehe Enterprise Liga bezüglich Hardware)

Aber der Schluss die EMB müsste parieren damit der Programmierer welcher noch die Verbraucherillusion geschaffen von Borland zu Zeiten der Verbreitung von Windows vor seinem vermeintlichen Standarddisplay vor sich hinträumt... Kann ich mir schwer vorstellen.

---

Die Enterprise Liga ist so ein Misch Masch aus beiden. Nicht Fisch nicht Fleisch ... Über das Leasing wird der Zwangsaustausch praktisch befohlen und keiner hat es angeschafft.

--- Zurück in die Vergangenheit

Ich kenne die Liga dazwischen gut. Hercules Karte zu Zeiten vom XT. In den 90ern der Scott Monitor ist ein Paradevertreter von hohe Auflösung und günstiger als EIZO (die mit den 3 Anschlüssen) ...

Ich habe ein paar interessante Auflösung die vom Standard abweichen. NEC Schirm mit 1900 * 1200 (so ca.) und auch einen Schirm vom Aldi (1920 * 1280 so ca.) (der hat nur ein Jahr gut gehalten) mit einer ähnlichen Auflösung. Die waren für Delphi resp. Tools super geeignet. Dann ging es wieder zurück auf 1920 mal 1080.

---

Die Kombination hohe Auflösung und passende Grafikkarte (Karte ist heute nicht mehr so das Thema) bedingte immer, dass man zeitweise musste viel Geld ausgeben. Diese Kombination gibt es immer nur kurz. Die High End Liga selbst war/ist zum Teil noch wieder mit anderen Problemen behaftet. In der Liga hilft ein 'schlechtes' Bild und hohe Auflösung nicht viel.

Das Layout von Delphi 7 kommt noch aus der Workbench Zeit. Floating Windows. Die BDS war schon Reaktion auf den Trend, dass die Anwendung in einem Fenster dargestellt werden und diese Entwicklung war stark zwei Entwicklungen geschuldet

a) Multi Tasking Fähigkeit
b) Die Displays wurden groß genug dieses Format anzuzeigen und die Software blieb benutzbar.

BDS folgt eher einer GUI Philosophie die mir erstmals unter Smalltalk (Workbench eher schon Umgebung im Übergang) aufgefallen ist, sich dann in Visual Age fortsetzte und im VS, Eclipse und insbesondere den Urversionen von XCode (bis 3) ihr Ende nahmen. Sehr typisch waren die 3 Listen der Darstellung von Vererbungshierarchien, dann die Methoden usw.. in Form von Listboxen usw.. oben und der Code Editor unten.

Mit XCode 4 ist das Format wieder den Editoren mit IDE Funktionalität gewichen. VS Code, VS mit VIM Editor usw...

Diese Formate sind auch stark beeinflusst von Bildschirmauflösungen und dem Weg wie notwendige Inhalte präsentiert werden. Das war früher viel schwieriger. Heute verlagern sich die Diskussionen mehr ins biedere Detail des Komforts.

Viele dieser Komforfunktionen haben auch damit zu tun, dass der IQ der Leute ständig sinkt oder enorm viel Information über Strukturen muss sehr zielgerichtet präsentiert werden.

---

EMB ist in dem Fall eher in der Position auf Entwicklungen reagieren zu müssen. Ich würde an sich 400 EUR auszugeben nicht scheuen. Die visuelle Darstellung sollte schon funktionieren. Single Tasking ist eigentlich nicht mehr.

Also erst einen aktuellen Monitor, womöglich im Hochpreisbereich kaufen fällt für mich schon mal völlig aus. Hätte den auch zwar gerne, so einen schönen Breitbildmonitor. Aber ich hab auch noch andere Interessen, die auch geldintensiv sind. Wenn ich aber dann Delphi bei meinem aktuellen Problem gart nicht erst installiert kriege aber mir den teuren Monitor extra für Delphi kaufe, habe ich umsonst bezahlt. Außerdem kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wozu bei einem simplen Datenbankterminal unbedingt so ein hochauslösender Monitor Voraussetzung sein soll. Tut es dann nicht auch irgendein uralter Standard Monitor, der doch auch alle Auflösungen bis 1280x1024 drauf hat? Um paar simple Datensätze einzugeben? Mag ja sein, dass für ein anständiges CAD Programm so ein High End Monitor her muss, aber für Datenbanken oder Kassenprogramme oder Buchhaltung etc. Bloß weil die Entwickler des Programmiertools sich Hardware vom Feinsten leisten!
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DualCoreCpu

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#254

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 18:23
Bevor ich 400€ oder mehr für Softwareentwicklung ausgebe, müsste ich schon erst mal wirklich alles was die Delphi IDE zu bieten hat, auch einsetzen kann. Dazu braucht es erst mal umfangreiche Einarbeitung. Seit Turbo Delphi hat die IDE ungeheuer viel dazu gelernt. Damit muss ich mich zu allererst beschäftigen, investiertes Geld muss ja dann irgendwie zurück kommen. So dicke habe ich es nicht auf meinem Bankkonto.

Was die verschiedenen Kundenanforderungen betrifft, Ok, das kann ich nachvollziehen, da muss der Entwickler reagieren, wenn er seine Software verkaufen können will. Die Delphi IDE selber wird ja auch erst mal korrekt angezeigt.

Tränen müssen da aber nicht gleich fließen ich versuche halt mit der Technik klar zu kommen, die ich habe. Bin da recht konservativ, ich muss nicht jedes Jahr den aktuellsten Rechenboliden haben. Ok, beim Monitor sollte man nicht sparen, aber einer der mir richtig gut gegllt kostet gleich mal 900€, mit sehr schmalem Rahmen. Klasse Design. Vielleicht gibt es den ja inzwischen günstiger. Möchte nur nicht gezwungen werden immer die neuste Hardware kaufen zu müssen nur um einigermaßen aktuelle Software einsetzen zu können. Hinzu kommt, dass die aktuelle Delphi IDE jede Menge neuer, mir noch unbekannter Komponenten mitbringt, deren Einsatzzweck ich nun erst mal erschließen muss, da kann ich noch nicht mein erstes verkaufsfähiges Programm hinlegen, da heißt es erst mal büffeln.

Installation hat beim 2. Versuch geklappt. Zwischendurch ist der Installer noch mal beim Installieren des Android SDK ausgestiegen. Habe dann einfach den Installer abgebrochen und noch mal neu gestartet, dann lief er durch bis zum Ende.
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#255

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 18:36
Damals wurde krampfhaft versucht zu innovieren und als Reaktion auf die nutzlosen 4k Displays (bspw.) auf den keiner mehr etwas lesen konnte stellten die User einfach um .
Für Delphi ist ein 4k Display schon extrem hilfreich!

delphi4k.jpg
delphi4kdebug.jpg

(Die Screenshots sind etwas älter, heute ist da natürlich noch MMX dabei.)

Was können denn heutige CPUs, was meine wahscheinlich nicht können wird?
Um nicht können geht es weniger, aber es macht halt einen Unterschied, ob z.B. Windows in 5 Sekunden startet oder in 50, ob Word in 1 Sekunde gestartet ist oder in 10 und ob das Kompilieren eines Projekts 30 Sekunden dauert oder 5 Minuten usw.

Ich hab mir sagen lassen, dass für den Heimbereich ein Rechner mit weniger Kernen aber höherer Taktfrequenz besser ist, als eine CPU mit vielen Kernen, aber mit niedrigerer Taktfrequenz, die von den im Heimbereich üblichen Programmen gar nicht genutzt werden. Wie also schaut das bei einem Datenbankserver aus? Wie viele Prozessorkerne hat ein heute übliches Smartphone?
Es geht darum wie viele Kerne eine Anwendung benutzt und wie schnell die CPU mit diesen Kernen ist. Delphi nutzt immer nur einen Kern und damit ist die Performance eines einzelnen Kerns entscheidend.

Und da ist es dann schon ein extremer Geschwindigkeitsunterschied, ob man im Benchmark 991 Punkte hat wie der Q8200 oder 2518 wie mein i5-8600k.
Bei mir startet Delphi 10.3 zum Beispiel in ca. 5 Sekunden inkl. installierter JEDIs und aller anderen Komponenten.

Nachschauen kann man die Benchmarkwerte zum Beispiel hier:
https://www.cpubenchmark.net/cpu_list.php
Sebastian Jänicke
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#256

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 19:13
Und da ist es dann schon ein extremer Geschwindigkeitsunterschied, ob man im Benchmark 991 Punkte hat wie der Q8200 oder 2518 wie mein i5-8600k.
Bei mir startet Delphi 10.3 zum Beispiel in ca. 5 Sekunden inkl. installierter JEDIs und aller anderen Komponenten.

Nachschauen kann man die Benchmarkwerte zum Beispiel hier:
https://www.cpubenchmark.net/cpu_list.php
Das dein Delphi so schnell startet hat nicht wirklich was mit der CPU zu tun, sonder liegt eher daran, das du eine SSD verwendest. Die schnellste CPU nützt dir nix, wenn du auf eine HD warten musst.

Was den Hochauflösungswahnsinn derzeit betrifft (nicht nur im IT Bereich; vgl. auch TV's). Als Entwickler musst du nicht unbedingt solche Hardware haben, um Programme zu entwickeln. Der einzige sinn wäre hier zu Testzwecken
(gibt ja genügend, auch im Heimbereich, die solche Hardware rumfliegen haben). Ich persönlich brauch kein UHD+xsdj Display mit High-Graka, die meine IDE bei 12848*10284 Px Auflösung und 1024 Bit Farbtiefe darstellen kann. Lieber eine "normale" Auflösung und dafür mehere Monitore, das macht als Entwickler mehr Sinn.
Uwe
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#257

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 21:01
Das dein Delphi so schnell startet hat nicht wirklich was mit der CPU zu tun, sonder liegt eher daran, das du eine SSD verwendest. Die schnellste CPU nützt dir nix, wenn du auf eine HD warten musst.
Mit der gleichen SSD war es aber vorher deutlich langsamer. Die CPU ist bei mir beim Starten und Kompilieren in der Regel zu 100% ausgelastet, sowohl mit der letzten langsameren CPU als auch mit der aktuellen.
Sicher, wer noch eine normale Festplatte hat, profitiert von einer schnellen CPU weniger.

Was den Hochauflösungswahnsinn derzeit betrifft (nicht nur im IT Bereich; vgl. auch TV's). Als Entwickler musst du nicht unbedingt solche Hardware haben, um Programme zu entwickeln. [...] Lieber eine "normale" Auflösung und dafür mehere Monitore, das macht als Entwickler mehr Sinn.
Man muss nicht, aber es erleichtert und beschleunigt die Arbeit schon sehr, wenn man alles auf einen Blick hat, für das man vorher immer zusätzliche Klicks usw. brauchte. Mehrere Monitore nutze ich natürlich auch:
Ein Monitor (Full-HD) links für Kommunikation (E-Mails, Ticketsystem, CRM, Telefonanlage, ...), den 4k Monitor für die Delphi IDE sowie einen dritten Monitor (Full-HD) als primären Monitor.
Dadurch landen Programme nach dem Start automatisch auf dem primären Monitor zum Debuggen und landen nicht auf dem gleichen Monitor wie Delphi selbst.

Auf die Weise kann man schon sehr schön arbeiten.

Und um mal wieder in Richtung Thema etwas zu schreiben:
Mit Rio funktioniert auch das Wechseln zwischen den Desktops mit deutlich weniger flackern und im Multimonitorbetrieb deutlich reibungsloser. Ein Punkt ist diesbezüglich aber noch ungelöst: Der Feldeditor bei Dataset-Nachkommen landet leider bei mir leider immer außerhalb des sichtbaren Bereichs der Bildschirme... ich hoffe der wird auch mal überarbeitet...
Sebastian Jänicke
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Geändert von jaenicke (11. Dez 2018 um 21:03 Uhr)
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#258

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 22:01
Damals wurde krampfhaft versucht zu innovieren und als Reaktion auf die nutzlosen 4k Displays (bspw.) auf den keiner mehr etwas lesen konnte stellten die User einfach um .
Für Delphi ist ein 4k Display schon extrem hilfreich!

Anhang 50420
Anhang 50421

(Die Screenshots sind etwas älter, heute ist da natürlich noch MMX dabei.)
Die sehe ich aber aktuell auf einem 15" Monitor. Ein anderer ist geplant , aber erst später.

Die Abbildungen sind aber dann schon ein Fall für einen Breitbild Monitor oder Multimonitorbetrieb.

Was können denn heutige CPUs, was meine wahscheinlich nicht können wird?
Um nicht können geht es weniger, aber es macht halt einen Unterschied, ob z.B. Windows in 5 Sekunden startet oder in 50, ob Word in 1 Sekunde gestartet ist oder in 10 und ob das Kompilieren eines Projekts 30 Sekunden dauert oder 5 Minuten usw.
Stimmt natürlich.


Ich hab mir sagen lassen, dass für den Heimbereich ein Rechner mit weniger Kernen aber höherer Taktfrequenz besser ist, als eine CPU mit vielen Kernen, aber mit niedrigerer Taktfrequenz, die von den im Heimbereich üblichen Programmen gar nicht genutzt werden. Wie also schaut das bei einem Datenbankserver aus? Wie viele Prozessorkerne hat ein heute übliches Smartphone?
Es geht darum wie viele Kerne eine Anwendung benutzt und wie schnell die CPU mit diesen Kernen ist. Delphi nutzt immer nur einen Kern und damit ist die Performance eines einzelnen Kerns entscheidend.

Und da ist es dann schon ein extremer Geschwindigkeitsunterschied, ob man im Benchmark 991 Punkte hat wie der Q8200 oder 2518 wie mein i5-8600k.
Bei mir startet Delphi 10.3 zum Beispiel in ca. 5 Sekunden inkl. installierter JEDIs und aller anderen Komponenten.
Also macht nicht nur eine schnelle Festplatte sondern auch die höhere CPU Leistung den Unterschied, wie schnell ein Programm gestartet ist?

Hätte ich so nicht gedacht, ich dachte immer dass für den Programmstart nur die Geschwindigkeit der Festplatte entscheidend sei. Ich sehe aber auch zwischen meinem 3 GHz Boliden und dem mit den 2,3GHz Kernen einen deutlichen Unterschied im Seitenaufbau bei Internetseiten.

Dann muss ich wohl doch Delphi auf meinen beiden Rechnern installieren um den Performanceunterschied zu sehen. Und als Arbeitsrechner für die Programmierung dann doch den höher getakteten verwenden.

Wie sieht es mit Threads aus. Kann ich die auf mehrere Prozessorkerne verteilen. Gibt es da Bibliotheken oder sind da gar welche in Delphi enthalten?

Nachschauen kann man die Benchmarkwerte zum Beispiel hier:
https://www.cpubenchmark.net/cpu_list.php
Danke, werd ich machen. Mein 3GHz Rechner hat einen AMD Athlon(tm) II X2 B24 Prozessor mit 2 Kernen.

Geändert von DualCoreCpu (11. Dez 2018 um 22:11 Uhr)
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DualCoreCpu

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#259

AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 11. Dez 2018, 22:08
Noch ein dickes Lob an Embarcadero. Endlich muss ich nicht mehr eine bestimmte ältere .NET Version installieren oder aktivieren, bevor die Installation gelingt, wie das noch bei Delphi 10.2 Tokyo der Fall war. Wenn Delphi immer noch .NET Features verwendet, greift Delphi nun endlich auf die aktuelle .NET Version zu, die in Windows bereits enthalten ist. So soll das sein. Weiter so!

War in der Vergangenheit nervig, eine ältere .NET Version verwenden zu müssen, wenn die Windows Version für die aktuelle Delphi-Version zu neu war und dann das .NET Framework nicht gepasst hat.
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AW: Delphi 10.3 Rio ist da!

  Alt 12. Dez 2018, 00:40
Also macht nicht nur eine schnelle Festplatte sondern auch die höhere CPU Leistung den Unterschied, wie schnell ein Programm gestartet ist?
Unter Windows 10 kannst du das ja sehr leicht im Taskmanager unter den Reitern Prozesse und Leistung sehen. Da kann man endlich detailliert sehen welche Komponenten wie stark durch z.B. Delphi ausgelastet werden. Da sieht man dann direkt, ob die Festplatte, das Netzwerk oder die CPU der Flaschenhals sind.

Früher gab es zwar den Ressourcenmonitor, aber damit ließ sich das nur eingeschränkt beurteilen.
Sebastian Jänicke
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